CAD-Software

Cloud-Funktionalitäten für Solid Edge

Die aktuelle Version der Solid Edge Software (Solid Edge ST9) von Siemens bietet einen einfachen und flexiblen Zugang zu Cloud-basierter Lizenzierung, Nutzereinstellungen und Werkzeugen für die Zusammenarbeit. Darüber hinaus können Anwender mit den neuen, integrierten Datenmanagementfunktionen ihre CAD-Modelle einfach und auch ohne IT-Support indexieren.

Siemens hat seine CAD-Software Solid Edge deutlich aufgewertet.

Neue Cloud-Funktionen bieten Optionen für schnelleren und flexibleren Einsatz, leichteren Zugriff durch Anwender sowie Zusammenarbeit innerhalb verteilter Konstruktionsteams. Lizenzen und Nutzereinstellungen können in der Cloud gespeichert werden, so dass Anwender ihre personalisierte Umgebung jederzeit und überall zur Verfügung haben. Solid Edge ST9 verfügt jetzt auch über Möglichkeiten, Daten mittels cloudbasiertem Vaulting zu speichern. Dadurch können Anwender Konstruktionsdaten kontrolliert speichern und schneller mit externen Zulieferern und Partnern austauschen. Dabei kommt bekannte Software wie Dropbox, One-Drive, Google Drive und Box zum Einsatz. Die Anwender können damit effizient online, aber auch jederzeit lokal – also offline –arbeiten.

Neue, integrierte Funktionen für Datenmanagement, wie die Sofortsuche nach Dateien und Einstellungen sowie die Wirkungsanalyse, sollen Anwender in die Lage versetzen, die stetig wachsenden Mengen an CAD-Daten zu kontrollieren. Es ist weder nötig, Datenbanksoftware zu installieren, noch Datenbanktabellen zu pflegen. Das neue Dienstprogramm für Konstruktionsdatenmanagement vereinfacht und beschleunigt laut Siemens die Verwaltung von Änderungen und Releases. Dadurch sollen sich Organisation und Konsistenz der Daten deutlich verbessern und alltägliche Verwaltungsaufgaben schneller erledigt werden können.

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CAD-Daten einfach synchronisieren und migrieren
Die optimierte Integration in die die PDM/PLM-Software Teamcenter umfasst eine neue Multifunktionsleiste, die den Zugang zu Vorgängen beim Datenmanagement vereinheitlicht. Außerdem gibt es ein neues, integriertes Fenster für Teamcenter Active Workspace. Mit der Multifunktionsleiste können Konstrukteure schnell nach Verwendungsnachweisen suchen und Workflows in Teamcenter anstoßen. Informationen über Eigenschaften lassen sich einfach anzeigen und bearbeiten. Die Synchronisierung von Daten ist nachvollziehbar. So lernen neue Anwender schneller; erfahrene Nutzer erledigen ihre Aufgaben zügiger und einheitlicher. Mit Active Workspace können Konstrukteure einfache, textbasierte „Filter“-Suchen durchführen. So finden sie die Daten, die sie brauchen, und können die Bauteile anschließend zum Bearbeiten in Solid Edge ziehen oder in einer Baugruppe platzieren.

Neue Migrationswerkzeuge bauen auf dem bestehenden Werkzeugsatz für den Import von CAD-Daten auf. So ist es jetzt beispielsweise möglich, die Assoziationen zwischen Modellen und Zeichnungen aus Solidworks nach Solid Edge zu migrieren. Darüber hinaus soll ein robustes Solid Edge 2D-to-Autocad-Werkzeug garantieren, dass Zeichnungselemente aus Solid Edge nahtlos in Autocad abgebildet werden. Solid Edge ST9 erleichtert auch den Zugang zu 2D-Konstruktionen, die in der kürzlich vorgestellten Software Catchbook von Siemens erstellt werden. So lassen sich aus Skizzen schnell 3D-Modelle und professionelle Konstruktionszeichnungen ableiten.

Stefan Graf

Siemens PLM Software, Köln, Tel. 0221/20802-0, www.siemens.com/plm

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