Software

Schnelles und effizientes Planungstool

Seit nunmehr 25 Jahren setzt Reifenhäuser die 2D-CAD-Software Medusa ein. Neben Parametrik sowie Datenstruktur und -format spielen dabei die Schnittstellen zu anderen CAD-Lösungen eine wichtige Rolle. Mittels klar vorgegebener Strukturen kann der Maschinen- und Anlagenbauer die Fehleranfälligkeit in der Konstruktion deutlich senken.

Die parametrischen Eigenschaften, die klare Datenstruktur und das sehr komprimierte Datenformat waren ausschlaggebend für die Entscheidung des Maschinen- und Anlagenbauers Reifenhäuser, sich vor inzwischen 25 Jahren für die 2D-CAD-Software Medusa zu entscheiden. Was damals als Pilot-Projekt mit fünf Arbeitsplätzen begann, ist inzwischen zu einer Installation mit 34 Medusa4-Lizenzen geworden, verteilt auf 50 Arbeitsplätze. „Medusa4 ist und bleibt für uns das beste 2D-System“, erläutert Joachim Bremer, heute Leiter technische Dienste bei Reifenhäuser und 1985 damit beauftragt, die CAD-Software auszuwählen. „Und zusätzlich zu Parametrik, Datenstruktur und -format gehören nun auch die umfangreichen Schnittstellen zu den Vorteilen der Software.“ Andere Systeme gäben einem zwar alle Freiheiten der Welt, allerdings entstehe dadurch auch ein großes Durcheinander. „In Medusa4 kann man dagegen entweder alle Freiheiten nutzen oder dem Benutzer eine klare Struktur vorgeben, an die er sich halten muss – dadurch reduziert das System die Fehleranfälligkeit in der Konstruktion drastisch.“

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Eine schnelle und effektive Planung und Durchführung von Projekten ist für die Reifenhäuser-Gruppe mit Stammsitz in Troisdorf nahe Köln / Bonn sehr wichtig. Als Anbieter von Maschinen und Anlagen zur Herstellung von mehrschichtigen Folien oder Fließstoffen erfüllt das Unternehmen mit den Tochterfirmen Reifenhäuser Extrusion, Reifenhäuser Kiefel Extrusion, Reifenhäuser Reicofil, Reiloy Metall, Polyrema und Reimotec weltweit hohe Ansprüche, und man punktet durch den technologischen Vorsprung sowie Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit. Als Partner für Engineering-Lösungen verlässt man sich dabei auf die CAD Schroer GmbH, seien es Schulungen, Consulting oder unternehmensspezifische Anpassungen und Integrationen. Reifenhäuser gehört umgekehrt zu dem Kundenkreis, der an den Beta-Tests aller Medusa4-Versionen mitwirkt. Auf diese Weise entstanden schon oft neue und verbesserte Funktionen.

Über die Jahre hinweg führte Joachim Bremer neue Systeme ein, wodurch immer wieder neue Medusa-Integrationen notwendig wurden, aber auch machbar waren. 1998 führte man beispielsweise das ebenfalls parametrische 3D-System Pro/Engineer ein. Medusa war damals eines der wenigen Systeme, die bereits eine ganzheitliche Pro/Engineer-Schnittstelle boten. Genauso wurde der Datenaustausch mit Kunden und Lieferanten durch eine umfassende DXF/DWG-Schnittstelle immer sichergestellt. Selbst der Import und die Bearbeitung von Kundendaten in Rasterform stellte Medusa nie vor eine Herausforderung.

Reifenhäuser setzt Medusa4 heute in verschiedenen Entwicklungsphasen ein, etwa während der Planung zusammen mit Pro/Engineer. „Ganz wichtig für uns sind deshalb nach wie vor die Schnittstellen zu anderen CAD-Systemen“ fährt Bremer fort. „Und Medusa4 bietet uns eine hervorragende Schnittstellenqualität.“ Die Aufstellungs- und Layout-Planung wird bei Reifenhäuser komplett in Medusa4 durchgeführt. In diesem Teil der Projektplanung fließen die Daten aus allen Systemen zusammen. Der Vertrieb nutzt das System darüber hinaus zu Präsentationszwecken auf einem Laptop. Denn bei einem Besuch sollen die Kunden von Reifenhäuser die Planung direkt beeinflussen können. -co-

CAD Schroer GmbH, Moers Tel. 02841/9184-0, http://www.cad-schroer.de

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