Software

Integrierte Lösungen verkürzen Konstruktionsprozesse

Mit den 2011er-Versionen seiner Softwarelösungen, insbesondere dem Inventor 2011, lenkt Anbieter Autodesk den Blick einmal mehr auf das Thema ›Digital Prototyping‹. »In den letzten Jahren haben Digital-Prototyping-Workflows dazu beigetragen, Hürden wie Entfernung, Sprachen sowie knappe Kosten- und Zeitbudgets zu überwinden«, sagt Robert ›Buzz‹ Kross, Senior Vice President Manufacturing Industry Group bei Autodesk. Dadurch seien Teams entstanden, in denen Konstrukteure, Ingenieure, Marketingverantwortliche und Kunden von der Idee bis hin zur Produktion eng und kontinuierlich zusammenarbeiten.

Aus Inventor 2011 heraus lassen sich Flächen nun noch einfacher modellieren. (Bilder: Autodesk)

Autodesk verzahnt dazu den Inventor noch enger mit seinen anderen Programmen. So ist etwa Alias Design für Inventor 2011 ein neues Produkt, das umfangreiche Funktionen zur Freiformflächen-Modellierung in die parametrische Inventor-Umgebung integriert. Auf diese Weise rücken Designer und Konstrukteure zusammen – sie können nun ohne Systembruch und damit effizienter miteinander arbeiten. Zusätzlich wurden Visualisierungstechnologien in Inventor 2011 integriert. Mit neuen Schattierungs- und Beleuchtungsfunktionen sowie neuen Materialeigenschaften lassen sich Produkte photorealistisch präsentieren, so dass der Kunde sehr früh in die Entwicklung miteinbezogen werden kann. »Die Echtzeit-Performance der neuen Visualisierungstechnologien bringt uns in den Bereichen Kommunikation und Marketing einen großen Schritt nach vorne«, betont George Radcliff, Konstrukteur bei Park Manufacturing. »Mit dem neuen Release können wir beeindruckende Renderings erstellen – in einer Qualität und Geschwindigkeit, wie es in Inventor 2010 nicht denkbar wäre.« Inventor Tooling unterstützt darüber hinaus die dynamische Simulation von Spritzgusswerkzeugen. Der Anwender kann automatisch Formhälften für eine Vielzahl von Kunststoffteilen generieren, unabhängig davon, ob native Inventor- oder Fremddaten zugrunde liegen. Vollständig integriert wurde auch Inventor Ilogic, das die regelbasierte Konstruktion vereinfacht. Mit der neuen Icopy-Funktion lassen sich häufig verwendete Baugruppen schnell anpassen, in dem einfache Komponenten automatisch kopiert und positioniert werden.

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Verwalten lassen sich all diese digitalen Konstruktionsdaten mit der Vault-2011-Produktfamilie (wozu auch das frühere Productstream gehört). Vault-Informationen werden nun direkt auf das Inventor-Modell gelegt. Dies verbessere Workflows und erleichtere es damit, frühzeitig die richtigen Entscheidungen zu treffen. -co-

Autodesk GmbH, München, Tel. 0180/5225959, www.autodesk.de

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