Software

3D-Modellierung leicht gemacht

Mit der neuen Version SpaceClaim Engineer 2012 sollen sich 3D-Modelle noch leichter erstellen und bearbeiten lassen, betont Hersteller SpaceClaim. Das System für die Direktmodellierung erlaubt auch den Einsatz der Rendering-Software KeyShot, deren Programmierer nun Version 3.1 vorgestellt haben.

„Wir sehen jetzt, dass SpaceClaim Engineer als Werkzeug für den kompletten Konstruktionsprozess ausgewählt wird – nicht nur für einzelne Aufgaben“, sagte Chris Randles, Präsident und CEO von SpaceClaim, anlässlich der Vorstellung der neuen Version SpaceClaim Engineer 2012. Traditionelle parametrische, Feature-basierte Tools hätten die Grenzen ihrer Marktdurchdringung erreicht, aber es existiere noch ein riesiger, bislang unterversorgter Markt für 3D-CAD. „Die meisten Anwender nutzen noch immer 2D- oder 3D-Produkte mit begrenzten Möglichkeiten und schlechter Interoperabilität“, ist Randles überzeugt und betont, dass sich mit SpaceClaim 3D-Konstruktionen so einfach erstellen ließen, als würde man etablierte Office-Tools verwenden.

Das neue Release enthält neue Funktionen für das Reverse Engineering, die Modellvorbereitung für Simulation und Fertigung sowie zur Wiederverwendung von Daten. Mit Bearbeitungsfunktionen wie zum Beispiel Kegelveränderungen, Oberflächenverschwenkungen und Winkelveränderungen an Fasen von Volumenmodellen werden beispielsweise die Möglichkeiten der direkten Modellierung weiter ausgebaut. Ein neuer Viewer für reduzierte Datenmodelle erlaubt zudem das Betrachten von Modellen aus Programmen wie MS Outlook. Ein neuer Satz von 2D- und 3D-Kurven-Reparaturwerkzeugen soll es erleichtern, mit bestehenden Zeichnungen und Drahtgitter-Daten zu arbeiten – um diese in Volumenmodelle umzuwandeln. Unterstützt wird der Austausch von Daten jetzt zudem mit PTCs Creo 1.0, SolidWorks 2012 und Autodesk Inventor 2012.

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Interessant dürfte auch der Datenexport zu KeyShot 3 für das Rendering sein. Von Hersteller Luxion wurde hier gerade Version 3.1 vorgestellt. Auch sie umfasst zeitsparende Funktionen, etwa die Funktion zur Zuordnung von Metallicfarben, einen interaktiven Editor zur Bearbeitung der Beleuchtungsumgebung in Echtzeit sowie neue Materialvorlagen zur schnellen ‚automatischen‘ Farbgebung von Modellen beim Import. Ebenfalls neu hinzugekommen ist das so genannte Network Rendering, das die Stapelverarbeitung von Render-Aufträgen – verteilt auf mehrere Computer – unterstützt.

-co-

Lino GmbH, Mainz Tel. 06131/9064-480, http://www.lino.de

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