Derzeit auf der HMI

Siemens zeigt digitalen Zwilling im realen Einsatz

Unter dem Motto "Discover the value of the Digital Enterprise" zeigt Siemens auf 3.800 Quadratmetern in Halle 9, wie Unternehmen jeder Größe von der Digitalisierung profitieren können. Besucher erfahren hier, wie Siemens aus führender Position in der Automatisierung die Digitalisierung des eigenen Geschäfts und der gesamten Industrie vorantreibt. Im Mittelpunkt steht dabei das weiter ausgebaute Angebot für das "Digital Enterprise", das unter anderem durch die Simulation von Maschinen und Anlagen mit digitalen Zwillingen oder mit MindSphere, dem cloudbasierten, offenen IoT Betriebssystem, die virtuellen und realen Produktionswelten miteinander verbindet. Mit Beispielen aus den Bereichen Additive Manufacturing, Energy for Industry, Molkereiindustrie sowie Pharma zeigt Siemens anschaulich, wie die Digitalisierung bereits heute in allen Stufen der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt werden kann und den Kunden so durch erhöhte Flexibilität, Effizienz und Qualität echte Wettbewerbsvorteile sichert.

Siemens auf der HMI: Durch Digitalisierung zu mehr Effizienz

"Mit unserem Software-Portfolio bieten wir als einziger Hersteller den digitalen Zwilling über die gesamte Wertschöpfungskette – für Produkte, für die Produktion und für gesamte Anlagen", sagte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG. "Darüber hinaus unterstützen wir neue Produktionsmethoden mit innovativen Lösungen für Handling-Systeme und die Roboter-Integration sowie die Etablierung eines offenen, globalen digitalen Marktplatzes für Additive Manufacturing."

Anzeige

Konkrete Anwendungsbeispiele

Um flexibel auf individuelle Kundenwünsche in kleinen Stückzahlen reagieren zu können, sind Simulationslösungen der gesamten Wertschöpfungskette erforderlich. Der digitale Zwilling dupliziert und simuliert präzise die Eigenschaften und Leistungsmerkmale eines physischen Produkts, einer Produktionslinie, eines Prozesses oder einer ganzen Anlage in der virtuellen Welt, noch bevor in der realen Welt eine einzige Schraube in die Hand genommen werden muss. So lassen sich Produktivität und Effizienz deutlich steigern, wie konkrete Anwendungsbeispiele auf dem Siemens-Stand der Hannover Messe verdeutlichen.

Mit seinem Softwareangebot und seinen Automatisierungslösungen unterstützt Siemens Additive Manufacturing für Maschinenbauer und Anwender. Außerdem schafft das Unternehmen hierfür einen offenen, globalen "digitalen Marktplatz". Dies ermöglicht neue Geschäftsmodelle, wie etwa den Verkauf von Maschinenleistung.

Grundlage neuer Geschäftsmodelle für Kunden ist die Anbindung an MindSphere, das cloudbasierte, offene IoT Betriebssystem von Siemens. "Wir treiben den Ausbau von MindSphere als Platform as a Service mit unseren Industriekunden und unseren Partnern kontinuierlich voran und erweitern das Ökosystem stetig", sagte Helmrich. In der "MindSphere-Lounge" auf dem Siemens-Stand präsentieren Siemens, Kunden und Partner neue Ideen und Anwendungen. Zudem erfahren die Besucher, wie einfach die Kommunikation zwischen Maschinen und Produktionsanlagen über Totally Integrated Automation mit MindSphere-Anwendungen erfolgt.

Intelligente Nutzung von Daten

Am Beispiel der Molkereiindustrie veranschaulicht Siemens auf der Hannover Messe 2017, dass sowohl die Prozess- als auch die diskreten Abläufe in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie von der Digitalisierung profitieren können. Hohe Kostensensibilität und Massenfertigung einerseits sowie eine wachsende Vielfalt an Geschmacksrichtungen und innovativen Verpackungen andererseits sind typisch für die Molkereibranche.

Auch im Energiemanagement wird die intelligente Nutzung von Daten immer wichtiger. Um dynamische, vernetzte Produktionsumgebungen zu unterstützen, ist ein reibungsloses Zusammenspiel von Hard- und Software mit einem systematischen Datenmanagement notwendig. Auf dem Siemens-Stand können sich Besucher die Integration des Energiemanagements anhand einer realen Produktionsmaschine anschauen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Entwicklungsprozesse

Kollaboratives Engineering

Unternehmenskooperationen entlang der Wertschöpfungskette sind kein neuer Trend. Motiviert durch den Zugang zu neuen Technologien, die Reduktion von Kosten und Risiken oder wettbewerbsstrategische Vorteile haben sie mit der Kollaboration aber eine...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem SCOPE Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite