Grass beim Edana-Symposium

Produktivität nachhaltig steigern

Im Rahmen des Edana International Nonwovens Symposiums 2016 in Warschau zeigte Joachim Schütz, Leiter Vertrieb beim MES-Anbieter Grass, mit seinem Vortrag „Der Weg zur Produktivitätssteigerung – von Lean Production bis zum Internet der Dinge“ einen schlüssigen Weg zur nachhaltigen Produktivitätssteigerung auf.

Mit fast 200 Teilnehmern aus Industrie und Forschung war das diesjährige Edana International Nonwovens Symposium in Warschau zu Gast.

Edana ist einer der wichtigsten Verbände der Nonwovens bzw. Vliesstoff Industrie mit Sitz in Brüssel. Jährlich wird an wechselnden Veranstaltungsorten in Europa das International Nonwovens Symposium veranstaltet. Die Leitveranstaltung für neue Trends in der Rollenfertigung und im Converting.

Mit fast 200 Teilnehmern aus Industrie und Forschung war das diesjährige Forum in Warschau zu Gast. Mit ausgewählten Vorträgen aus Management, Technologie und Forschung konnten sich die Besucher einen umfassenden Überblick über die neuesten Entwicklungen ihrer Branche verschaffen. Mit seinem Vortrag „Der Weg zur Produktivitätssteigerung – von Lean Production bis zum Internet der Dinge“ beziehungsweise „THE PATH TO INCREASE PRODUCTIVITY. FROM LEAN PRODUCTION TO THE INTERNET OF THINGS” zeigte Joachim Schütz, Leiter Vertrieb bei Grass in Bad Kreuznach, einen schlüssigen Weg zur nachhaltigen Produktivitätssteigerung auf.

Mehr Produktivität durch die Nutzung von Synergien aus den Bereichen Lean- und Tech Consulting sowie einem Manufacturing Excellence System (MES)

Schütz stellte dar, dass Produktivitätssteigerung nur dann gelingen kann, wenn eine umfangreiche Basis von Zahlen, Daten und Fakten zur Verfügung steht. Die positiven Effekte in den Bereichen der Material-, Personal- und Maschineneffizienz werden durch die Nutzung moderner Lean Production Methoden freigesetzt. Der Einsatz von Lean-Methoden alleine reicht jedoch nicht aus, um alle Handlungsfelder zu identifizieren und zu bewerten. Besonderes Augenmerk benötigt die branchenspezifische Technologie, die einen wichtigen Beitrag zur Produktivitätssteigerung leistet. Mit diesem Dreiklang aus MES, Lean und Technologie wird die umfassende und ganzheitliche Produktivitätssteigerung erreicht. Besonderen Wert legte Schütz auf die synergetische Betrachtung aller relevanten Zusammenhänge der drei Bereiche.

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Kennzahlen als Grundlage der Verbesserung. Belastbare, valide und homogene Daten sind die Grundvoraussetzung.

Vertiefend wurde auf die Relevanz, Herleitung und Entwicklung von Kennzahlen als Messgröße für den Produktionserfolges eingegangen. Dass Kennzahlen nur dann ermittelt und überwacht werden können, wenn die nötige Datenbasis vorhanden ist, leitete zur Fragestellung über, welche Datenquellen und Daten in Produktionsunternehmen vorhanden sind und wie sie erfasst werden können. Schnell wurde klar, dass man auch in der Fertigung mit der zunehmenden Digitalisierung über eine Flut von Daten verfügt, die unter dem Einfluss der Industrie 4.0 noch mächtiger wird. Produktionsrelevante Informationen werden z.B. aus ERP- und PPS-Systemen zur Verfügung gestellt und in Betriebsdatenerfassungs- Systemen verarbeitetet. Auf dieser Ebene kann der Fertigungsprozess geplant, gesteuert und kontrolliert und die im Fertigungsprozess gewonnenen Daten, oft Mengen- und Zeit- Rückmeldungen, erfasst werden. Auch Maschinen-SPSen und Prozessdatenerfassungen wie z.B. Dickenmessungen oder Oberflächeninspektionssysteme liefern Qualitäts- und Prozessparameter, die gegen Vorgabewerte validiert werden können, um nur einige zu nennen.

MES als Integrationsplattform für Industrie 4.0

Oft existieren diese Informations- und Datenwelten heute noch nebeneinander. Die Integration verschiedener Quellen, wie z.B. von Papieraufschrieben, Excel-Tabellen, autarken Datenbanken und heterogene Systemwelten fällt schwer oder ist fast unmöglich. Die Systeme sind entweder nur unzureichend oder gar nicht miteinander vernetzt. „Gerade diese Integration bietet aber ein enormes, noch weitgehend ungenutztes Potenzial, um Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zu erkennen.“, so Schütz. Diese Potenziale gilt es zu identifizieren und in finanzwirksame Effekte umzusetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig zu steigern und auf eine höhere Ebene zu heben. Dies gelingt mit Hilfe von sogenannten Manufacturing Execution Systems, kurz MES. Sie dienen als Integrator in heterogenen Datenwelten und bieten Analyse- und Reporting-Tools, die auf einer homogenisierten Datenbasis aufsetzen und die Kongruenz der Auswertungen sicherstellen. So entfällt das Problem, sich an Zeitstempeln orientieren zu müssen und doch nie wirklich sicher zu sein, ob man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht.

Praxisbeispiele zeigen Nutzen von MES als Daten-hub im Internet der Dinge

Anhand praxisnaher Beispiele wurde entlang der Prozesskette von der Rezeptur und Mischung über die Vliesstoffanlage bis zum Wickler bzw. Rollenschneider die Datenintegration vom Rohstoff bis auf die versandfertige Palette dargestellt und typische Effekte beschrieben. Vor allem die Integrationsplattform MES bildet das Fundament für kontinuierliche Verbesserung. Das MES organisiert und kanalisiert, wie eine Nabe in einem Rad mit vielen Speichen, Informationen und stellt sie am richtigen Ort im richtigen Kontext zur Verfügung.

Über die Grass GmbH

Grass bietet das branchenspezifische Manufacturing Execution System, COAGO MES, speziell für Rollenfertiger und Converter an und verfügt über mehr als 30 Jahre Branchen- Know-how in allen Belangen der Produktion und Veredlung von Rollen, Bahnen und Formaten. Mit den Geschäftsbereichen MES, Lean- und Tech-Consulting kann Grass seine Kunden umfassend auf dem Weg zu mehr Produktivität begleiten. Immer im Sinne des Grass-Slogans „Manufacturing. Excellence“. kf

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