Hannover Messe

VDMA sieht in Obama-Besuch große Chance für TTIP

Wie das Weiße Haus in Washington und die Deutsche Messe AG in der vergangenen Woche bekannt gaben, wird der amerikanische Präsident Barack Obama gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die Hannover Messe 2016 eröffnen. Der VDMA wertet Obamas Besuch als große Chance für TTIP.

Der amerikanische Präsident Barack Obama wird gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die HANNOVER MESSE 2016 eröffnen. Buld: Deutsche Messe.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind im kommenden Jahr das Partnerland der weltweit wichtigsten Industriemesse, die vom 25. bis zum 29. April in Hannover ausgerichtet wird. Obama wird während der offiziellen Eröffnungsveranstaltung der Messe am Sonntag, 24. April, auftreten. Am Montagvormittag ist dann der traditionelle Messerundgang von Bundeskanzlerin Merkel vorgesehen. 

„Die Zusage Obamas ist ein großartiges Signal für die internationale Strahlkraft der Hannover Messe“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsmitglied der Deutschen Messe AG. "Und das Timing ist perfekt: Die USA haben sich im Zuge ihrer Re-Industrialisierung zu einem höchst attraktiven Geschäftspartner für die Industrie entwickelt und sind etwa für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau mittlerweile Exportmarkt Nummer eins."

Für den Maschinenbau in Deutschland hat Amerika als Absatzmarkt seit langem eine überragende Bedeutung. In diesem Jahr erst haben die USA den Spitzenplatz als größter Exportmarkt von China zurückerobert. Aus Deutschland wurden in den ersten neun Monaten 2015 Maschinen und Anlagen für knapp 12,5 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten geliefert. VDMA-Präsident Dr. Reinhold Festge, erklärt: „Mit seiner Zusage ehrt Präsident Obama die deutsche Industrie und unterstreicht die Bedeutung unserer Handelsbeziehungen. Wir hoffen, dass sein Kommen den Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP neuen und entscheidenden Schwung geben wird. Und wir setzen darauf, dass die Verhandlungsführer beider Seiten bis zum Beginn der Messe im kommenden April viele strittige Punkte geklärt haben." Das Freihandelsabkommen biete nicht nur der Maschinenbauindustrie auf beiden Seiten des Atlantiks die Chance für mehr Wachstum und Arbeitsplätze. „TTIP ist auch ein Zeichen für die dauerhaft enge Verbindung von Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika“, betont Festge. kf

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