Internetbasierte Unternehmenssoftware

Intelligenter Standard

1780 als Kupferschmiede gegründet, hat sich die Hugo Rossmann Apparatebau zu einem modernen Schweißfachbetrieb mit diversen vor- und nachgelagerten Produktionsstufen entwickelt. Die verschiedenen Abläufe in der Einzel- und Serienfertigung bildet Rossmann im Standard seines ERP-Systems ab. Seit Einführung der Software AP Plus konnte die Effizienz in der Materialwirtschaft innerhalb von drei Monaten erhöht, die Aufträge präziser kalkuliert und die Abwicklung flexibler gestaltet werden.

Ein Erfolgsfaktor des Berliner Traditionsunternehmens: Wenn es der Kunde wünscht, übernimmt Rossmann die komplette Anlagenproduktion einschließlich Endmontage.

Das Apparatebauunternehmen beliefert seine Kunden jährlich mit fast 20.000 Druckbehältern für die Kälteindustrie, Ölversorgungsaggregaten für Turbinen oder Spulen für Rundfunkantennen sowie Leistungselektronikanlagen für Schienenfahrzeuge. Eine Besonderheit ist, dass hier alle Materialien, ausgenommen Titan, geschweißt werden. Zum Erfolg tragen nach eigenen Angaben zertifizierte Verfahrenstechniken, TÜV-geprüfte Mitarbeiter sowie ein moderner Maschinenpark inklusive einer Rundschweißmaschine sowie Orbitalschweißzangen bei. Eine Stärke des Traditionsunternehmens liegt in der Abwicklung diverser vor- und nachgelagerter Produktionsstufen inklusive Scheren, Stanzen, Tiefziehen, Schweißen und Lackieren. Die zunehmende Fertigung kompletter Baugruppen entwickelt sich dabei zu einem echten Wachstumsmotor. „Um dieses Potenzial mittelfristig voll zu erschließen, haben wir unsere Abläufe überprüft und dabei einen gewissen Veränderungsbedarf festgestellt“, erklärt Andreas Brandt, Geschäftsführer von Hugo Rossmann. „Da unser ERP-System einige Defizite bei der Abbildung der bestehenden Prozesse aufwies und nicht die Flexibilität bot, um die zusätzlichen Herausforderungen zu meistern, haben wir uns am Markt nach einer intelligenten Lösung umgesehen.“

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In das Pflichtenheft flossen die spezifischen Anforderungen der Einzel- und Serienfertigung mit den hauseigenen vor- und nachgelagerten Bearbeitungsprozessen bei Losgrößen von eins bis 30.000 ein. Insgesamt 240 Kriterien inklusive der Abbildung einer verlängerten Werkbank sowie Funktionen für eine Chargenrückverfolgung, Rückwärtsterminierung und Plantafel wurden in dem Auswahlverfahren abgearbeitet. Der Auftragsfertiger konzentrierte sich bewusst auf marktführende Systeme im Mittelstand, um über einen breiten Standardfunktionsumfang den Anpassungsaufwand zu minimieren und die Lösung ohne eigene IT-Abteilung betreiben zu können. An dieser Stelle kam der ERP-Softwareanbieter AP mit seiner Software AP Plus zum Zug. Vor der endgültigen Entscheidung nutzte der Schweißfachbetrieb allerdings das Angebot eines zehntägigen, kostenpflichtigen Probebetriebs, der über die Workshops hinaus Aufschluss über zentrale ERP-Funktionen und die Abbildung der geforderten Prozesse geben sollte. „Wir wollten das Projektteam kennenlernen und die Lösung eingehend testen“, erklärt Andreas Brandt. Nach den zehn Tagen sei man sich dann sicher gewesen, den passenden Partner und das richtige System gefunden zu haben. Für den Auftragsfertiger von Unikaten und zumeist kleinen Serien entscheidet eine präzise Bestandsführung maßgeblich über die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Transparente Beschaffungsprozesse, Dispositionsverfahren und Materialbestände bilden die Grundlage für eine zuverlässige Kalkulation und Termineinhaltung. Das Ziel einer verstärkten Fertigung kompletter Baugruppen erfordert zudem eine flexible Planung der verschiedenen Produktionsressourcen.

Schnelle Einführung ohne Anpassungen

Nach drei Monaten nahmen die Berliner bereits den Echtzeitbetrieb auf. In der kurzen Einführungszeit erfasste und definierte das gemeinsame Projektteam bestehende und angestrebte Abläufe und prüfte deren Abbildung in der neuen Software. Klare Zielvorgabe war hierbei, ohne nennenswerte Anpassungen auszukommen. Laut Anwender ist es durch das gute Prozessverständnis des Karlsruher Experten gelungen, sämtliche Abläufe über den breiten Standardfunktionsumfang abzubilden – und das ohne dass ein größeres Reorganisationsprojekt initiiert werden musste.

„In allen Abteilungen und Abläufen verzeichnen wir einen messbaren Transparenz- und Effizienzgewinn. So können wir unsere Prozesse über vertiefende Funktionen weiter verbessern.“ Einen wesentlichen Anteil an der verbesserten Auftragsabwicklung hat die user-zentrierte Benutzerführung der AP-Lösung. Diese bereitet die spezifischen Aufgaben der einzelnen Anwender in den verschiedenen Abteilungen individualisiert auf. Eine Workflow-Komponente unterstützt dabei systematisch die benutzerspezifischen vor- und nachgelagerten Abläufe, automatisiert diese soweit möglich und gewährleistet damit transparente und zuverlässige Prozesse. Cindy Lenz-Geiß

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