ERP-Einführungsstrategie

Auf des Messers Schneide

stehen oft ERP-Projekte in der Einführungsphase. Den blumigen Versprechungen mancher Vertriebsleute steht die harte Realität des betrieblichen Alltags gegenüber. Wohl dem, der diese Phase gut vorbereitet hat und auf ein sinnvolles Einführungskonzept bauen kann. Der Pfälzer Hersteller von betriebswirtschaftlicher Software, Proalpha, setzt hierzu auf eine Methodik, die er „Go-Live“ nennt. Als Grundlage jeder Einführung dient hier ein Prozess, der sich wie ein roter Faden durch die gesamte Projektdurchführung zieht. Auf der Cebit zeigen die ERP-Spezialisten das Einführungswerkzeug in einer komplett überarbeiteten Version.

Die Verbesserung der Struktur- und Ablaufplanung soll es ermöglichen, die Planung und Durchführung optimal auf die individuellen Kundenbedürfnisse anzupassen. Dadurch erkennt jeder Kunde - vom aufstrebenden Forschungs- und Entwicklungsunternehmen bis zum etablierten Serienfertiger mit internationalen Produktionsstätten - seine spezifische Projektsituation wieder. Termine werden mit dem meilensteinorientierten Gantt-Diagramm dargestellt und die Kosten mit der neu entwickelten Komponente zum Budgetmanagement.

Neben den klassischen Projektmanagementfunktionen stellen die Pfälzer dem Projektteam weiterhin die gewohnte methodische Unterstützung zur Verfügung. Diese beginnt bei dem überarbeiteten Einführungsprozess und erstreckt sich weiter über die bereits aus der Vorgängerversion bekannten, projektphasenbezogenen Vorlagendokumente und Checklisten. Sie endet bei den neu hinzugekommenen verschiedenen Vorlagenprojekten. Diese werden mit wenigen Handgriffen vom Projektleiter an die individuellen Bedingungen angepasst. Mit „Go-Live 3.0“ wurde die fachliche und methodische Unterstützung auf weitere Projekttypen ausgedehnt. So sind Vorlagenprojekte und -dokumente jetzt ebenso für die konzeptionelle Beratung verfügbar. Organisationsprojekte, beispielsweise zur Geschäftsprozessoptimierung (GPO) oder strategischen Vertriebssteuerung (CRM), sollen nun auch effizient aufgesetzt werden können. „Nur wenn Fach-, Methoden- und Umsetzungskompetenz aus einem Guss sind, lassen sich die Bedürfnisse unserer mittelständischen Industrie- und Handelskunden schlank und anforderungsgerecht bedienen“, betont Leo Ernst (Bild), Vorstand der Proalpha Software AG. sg

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