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VDMA meldet Rekordumsatz in der Automatisierung

Industrielle ServicerobotikIT-Plattform für Servicerobotik

Servicerobotik auf dem Vormarsch

Serviceroboter sind auf dem Vormarsch. Forschungsinstitute, Universitäten und Unternehmen arbeiten in Projekten zusammen, um den Entwicklungsaufwand zu minimieren. Der Markt für industrielle Servicerobotik wächst: Laut der International Federation of Robotics, kurz: IFR, wuchs der Umsatz für industrielle Serviceroboter im Jahr 2016 weltweit um 25 Prozent.

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VDMA Robotik + AutomationAutomatisierungsbranche setzt 14,5 Milliarden Euro um

Die Marktdynamik in der Automatisierung und Robotik ist ungebrochen. Auch im Jahr 2017 wuchs die Branche im zweistelligen Prozentbereich. Ein Ende ist nicht in Sicht! 

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Durchschnittlich um 10 Prozent jährlich wuchs die Automatisierungsbranche zwischen den Jahren 2010 und 2017 und ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht. Das meldete der Fachverband VDMA Robotik + Automation Anfang Juni. „2017 war für unsere Industrie ein sehr starkes Jahr. Schon im Jahresverlauf erhöhten wir unsere Prognose deutlich. Dass unsere Erwartungen nun erneut übertroffen wurden, zeugt von der außerordentlichen Marktdynamik in der Automatisierung“, freut sich Dr. Norbert Stein, Vorstandsvorsitzender des Fachverbands anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen.

Rekordumsatz dank guter Exporte

Branchenumsatz 2017

13 Prozent betrug das Branchenwachstum im Jahr 2017. Insgesamt wurde ein Umsatzvolumen von 14,5 Milliarden Euro erreicht – neuer Rekord! Verantwortlich für das gute Wachstum ist der Export vor allem nach Asien. Gegenüer dem Jahr 2016 wuchs der Exportumatz nach China um rund 60 Prozent. Das Land der Mitte baute damit seine Stellung als wichtigster Markt für die Robotik und Automatisierung weiter aus. Vor allem die dort ansässige Elektronikindustrie und ihre großen Investitionen in die Automatisierung sorgen für das hohe Wachstum.

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Aber auch Asien insgesamt lässt die Branche brummen: Mit rund 20 Prozent wuchsen auch die anderen asiatischen Länder überdurchschnittlich. Auch das Wachstum in Nordamerika hält weiterhin an. Exporte in die anderen europäischen Länder erhöhten sich nur moderat, machten aber immer noch den größten Anteil innerhalb der Regionen aus: Die Exportquote stieg hier von 57 Prozent im Jahr 2016 auf nunmehr 60 Prozent in 2017.

Neue Fertigungsanlagen benötigen Automatisierung

Für anhaltende Wachstumsimpulse sorgt weiterhin der weltweite Trend zu einem höheren Automatisierungsgrad. Auch der Megatrend Elektromobilität füllt die Auftragsbücher der Automatisierungshersteller: Automobilhersteller und Zulieferer investieren verstärkt in Elektro- und Hybridantriebe und deren Komponenten, allen voran die Batterien, erfordern neue Fertigungsanlagen.

Für das Jahr 2018 erwartet der Fachverband weiterhin von der Elektronikindustrie Wachstumsimpulse. Die ungewöhnlich starke Nachfrage nach Robotertechnologien und Automatisierung im Jahr 2017 verlängerte die Lieferzeiten für diese Systeme und wird den Umsatz noch weit bis in das Jahr 2018 positiv beeinflussen. Trotz protektionistischer Tendenzen und makroökonomischer Risiken weltweit rechnet der Fachverband für das laufende Jahr mit einem Branchenwachstum von 9 Prozent auf ein Umsatzvolumen von 15,8 Milliarden Euro.

Automatica-Sonderschau „Der Mensch in der Smart Factory“

Die Industrie 4.0 sorgt in der Branche für hohe Entwicklungsaktivitäten. Auch der Fachverband hat sich der Smart Factory angenommen. Die Fachabteilungen Industrielle Bildverarbeitung, Integrated Assembly Solutions und Robotik haben auf Basis des Kommunikationsstandards OPC UA erstmals herstellerübergreifende Informationsmodelle entwickelt. Mit dem Kommunikationsprotokoll sprechen die Maschinen künftig die gleiche Sprache und können direkt miteinander sowie mit den Werkern kommunizieren. Der OPC UA Demonstrator wird erstmals auf der Automatica zu sehen sein.

Auf der Messe in München spielt neben der Interoperabilität aber auch die Rolle des Menschen in der Fabrik der Zukunft eine große Rolle. Der VDMA-Fachverband betont, wie wichtig eine intelligente Kombination der komplementären Stärken von Mensch und Maschine ist. Anstatt einen manuellen Vorgang einfach durch Maschinen eins zu eins zu ersetzen, müssen Prozesse von Grund auf neu gedacht werden, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Bei den so genannten „Fusion Skills“ verstärken die eingesetzten Technologien die Fähigkeiten der Menschen, während die Menschen die Technologien warten, überprüfen und weiterentwickeln.

Gestensteuerung, Wartung mittels Augmented Reality, mobile Lernsysteme, digitale Montageassistenzsysteme, Mensch-Roboter-Kollaboration, Technologievermittlung mittels Gamification, das besonders ergonomische Exoskelett „Chairless Chair“ und der intelligente Handschuh, all diese neuen Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine werden auf der Sonderschau „Der Mensch in der Smart Factory“ zu sehen sein.

Automatica, Halle B4, Stand 338

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