Spindelgreifer

Für kurze Rüstzeiten

sorgt der neue Spindelgreifer der Firma Schunk aus Lauffen am Neckar. Der Greifer wechselt die Werkstücke mit Hilfe der Achsbewegungen voll automatisch. Das spart aufwändige und teure Automatisierungslösungen und ist zeiteffizient. Der Greifer mit Schnittstelle für die Werkzeugspindel wird wie jedes andere Werkzeug im Werkzeugmagazin abgelegt. Zu Beginn eines Zyklus wird er auf die Maschinenspindel eingewechselt. Dann fährt das Bearbeitungszentrum mit den eigenen Achsen zu einem Magazin auf dem Maschinentisch, greift dort ein Rohteil und setzt es zur Bearbeitung in das Spannmittel der Maschine ein. Anschließend wird der Greifer im Werkzeugmagazin abgelegt. Nach der Bearbeitung wird der Greifer eingewechselt, das fertige Werkstück wird zurück ins Werkstückmagazin transportiert und der Zyklus beginnt von vorn. Auf diese Weise ist ein vollautomatischer Werkstückwechsel durch das Bearbeitungszentrum möglich. Mögliche Antriebsmedien für den Greifer sind axial aus der Maschinenspindel eingeblasene Druckluft oder Kühlschmiermittel bis 60 bar durch die Innenhochdruckkühlung. Das Produkt ist in zwei Varianten lieferbar: als Zweifingerparallelgreifer PGN-plus, und als Dreifingerzentrischgreifer PZN-plus. Beide werden standardmäßig mit den Schnittstellen HSK, Capto und KM angeboten. Weitere Schnittstellen sind auf Anfrage möglich.

Der Spindelgreifer ist Ende April mit dem Industriepreis 2008 der Initiative Mittelstand ausgezeichnet worden. Das Produkt überzeuge durch seinen hohen Nutzwert und seinen Innovationsgehalt, so die Jury. ee

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