Portal-Handlingsysteme

Portale werden rasend schnell

Der Takt von Montage- und Fertigungslinien verlangt den Portalen in Sachen Geschwindigkeit so einiges ab. Galten bisher 3 m/s in der Horizontalen schon als schnell, so sind die erreichten 4,5 m/s des Hauses Fibro doch recht beachtlich – und das bei einer Positioniergenauigkeit von ±0,05 Millimetern bei weniger als 75 dB(A). Diese Spezialisten halten sogar Geschwindigkeiten zwischen 5 und 8 Metern pro Sekunde für realisierbar. Das Ganze basiert auf dem Prinzip von Zahnstange und Antriebsritzel, welches für hohe Zuverlässigkeit und preiswerte Lösungen steht.

Beim Be- und Entladen gibt es zwei Konzepte – Gelenkarmroboter und Linearportale. Beide Systeme haben ihre Stärken. Wenn es beispielsweise darum geht, Teile zu schweißen, die Schweißzangen in einem beliebigen Raumwinkel zu positionieren, ist ein Roboter mit sechs Achsen und einer frei-programmierbaren Bahnkurve der Roboterhand die bevorzugte Lösung. Beim Verketten von Bearbeitungszentren spielen dagegen Linearportale ihre Stärken aus. Durch ein einziges Portal kann ein Teil 10, 30 oder 50 Meter, von Maschine zu Maschine, transportiert werden.

Es gibt jedoch immer wieder Anwendungsfälle, in denen weder der Roboter noch das Linearportal die optimale Lösung ist. Zwar wird die Bewegungsgeometrie und Flexibilität der Roboterhand benötigt, die einzelnen Bearbeitungsstellen liegen jedoch soweit auseinander, dass sie sich mit einem Roboter nicht wirtschaftlich erreichen lassen. Anstatt jetzt zwei Roboter einzusetzen, oder, falls möglich, auf einen Roboter mit wesentlich größerer Reichweite zu wechseln, bietet sich die Kombination beider Systeme an.

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Eine gute Lösung ist es, den Roboter mit ein oder zwei Linearachsen zu kombinieren, um so den möglichen Arbeitsbereich des Roboters zu erweitern. Dabei ist es grundsätzlich egal, ob sich die Linearachse am Boden befindet oder ob man mit einer hängenden Roboterlösung an einer Portalachse arbeitet. Da die Länge der Linearachsen nicht limitiert ist, kann auf diese Weise der Arbeitsbereich des Roboters beliebig erweitert werden. Derartige Lösungen sind auch wirtschaftlich oft die bessere Lösung.dc

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