Automation

Lösungen fürs IoT

„Was nützt die Eigendiagnose einer Maschine, wenn diese dann nicht in der Lage ist, von allein einzugreifen, um die erfassten Fehler zu korrigieren?“, fragt Tommaso Bonuzzi, Marketingleiter bei Salvagnini. Und weiter: „Welcher Vorteil ergibt sich aus dem schnellen Informationsaustausch zwischen Maschinen, wenn es dann der Mensch ist, der manuell eingreifen muss, um neu einzurichten, zu kalibrieren oder die Nachrüstung jeder Maschine vorzunehmen?“

Die Fertigungszelle FlexCell, eine Kombination von Stand-alone-Maschinen, bestehend aus Lasermaschine, Abkantpresse und Biegezentrum. Die einzelnen Maschinen werden über eine Integrationssoftware miteinander verknüpft.

Der italienische Anbieter von Werkzeugmaschinen für die flexible Blechbearbeitung will das Dilemma lösen und führte bei der Euroblech in Hannover erstmals in der Praxis vor, was er unter Internet of Things und Industrie 4.0 versteht. Dazu gehören adaptive Maschinen, die in der Lage sind, die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation von heute zu nutzen, gleich ob sie einzeln oder in der Logik eines Produktionsflusses eingesetzt werden.

In Hannover zu sehen waren unter anderem die Fertigungszelle FlexCell, eine Kombination von Stand-alone-Maschinen, bestehend aus Lasermaschine, Abkantpresse und Biegezentrum. Die einzelnen Maschinen werden über eine Integrationssoftware miteinander verknüpft. „Wir wollen dem Markt Lösungen anbieten, die in der Lage sind, die riesigen Datenmengen zu nutzen, die heutzutage in den Werken generiert werden“, so Bonuzzi.

Jedes einzelne System müsse daher in der Lage sein, die mit der jeweils von ihm auszuführenden Bearbeitung verbundenen Informationen zu erfassen, zu verarbeiten, zu verwalten und zu korrigieren. „Was zum Beispiel die Paneelherstellung anbetrifft“, so Bonuzzi, „ist jede Salvagnini-Maschine in der Lage, die Temperatur zu messen und sich automatisch basierend auf dem gemessenen Wert einzustellen. Oder aber kann sie die tatsächliche Stärke des geladenen Blechs messen und sich bei Abweichungen automatisch anpassen.“

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Salvagnini entwirft, konstruiert und verkauft Maschinen und flexible Systeme für die Blechbearbeitung: Stanzmaschinen, Biegezentren, Abkantpressen, Faserlaserschneidmaschinen, FMS-Linien, automatische Blechlager und Software. Hauptsitz der Gruppe ist in Sarego, Italien. Produktion und technologische Entwicklung werden von zwei Standorten in Italien, einem in Österreich in Ennsdorf und einem in Amerika sichergestellt. Hinzu kommen 23 Filialen weltweit, die sich ausschließlich dem Verkauf und technischen Kundenservice widmen.

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