zurück zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Fahrerlose Assistenzsysteme

Andreas Mühlbauer,

Flexibilität durch lose Verkettung von Prozessen

SEW-Eurodrive zeigt am Beispiel einer modernen Automobilproduktion, welche Potenziale mit dem Einsatz von Automatisierungstechnik, intelligenter Modulgestaltung und Smart-Factory-Services erschließbar sind.

Die lose Verkettung der Prozesse durch fahrerlose Assistenzsysteme und eine intelligente Auftragssteuerung ermöglicht höchste Flexibilität. © SEW Eurodrive

Produktionsprozesse und Fertigungslayouts verändern sich, um die zunehmend individualisierten Produkte flexibel und effizient herstellen zu können. Ein Grundbaustein für die Fabrik der Zukunft ist die Umgestaltung von einem starren, zu einem modularen, flexiblen und veränderbaren Aufbau. So lassen sich einzelne Module nach Absatzrelevanz hinzufügen, verdoppeln oder entfernen. Dadurch kann eine Fabrik schneller auf sich verändernde Marktgegebenheiten anpasst werden. Die lose Verkettung der Prozesse durch fahrerlose Assistenzsysteme und eine intelligente Auftragssteuerung ermöglicht höchste Flexibilität.

Um Kunden und Interessenten auf dem Weg zu dieser Smart Factory zu unterstützen, hat SEW den Bereich Maxolution Factory Automation gegründet. Mit einem vielfältigen Portfolio bestehend aus Consulting- und Planungsdienstleistungen, Smart Services wie Simulationen, Virtual und Augmented Reality, vorgedachten intelligenten Prozessmodulen und fahrerlosen Assistenzsystemen können die Experten des Unternehmens schon heute die Fabrik von morgen realisieren.

Ein Baukasten für mobile Assistenzsysteme ermöglicht es, von einfachen Transportfahrzeugen über komplexe Assistenzsysteme bis hin zu höchst kundenindividuellen Fahrzeugen alles anbieten zu können. Das Portfolio reicht von einem mobilen System mit einer Traglast von 500 kg bis hin zu 3 t, von optischer über induktive Spurführung bis hin zu referenzloser Navigation. Verschiedene Energiesets bestehend aus Ladetechnik und Energiespeicher ermöglichen kundenspezifisch das Optimum für den jeweiligen Prozess.

Anzeige

Das Beispiel der modernen Automobilendmontage eines e.GO-Elektrofahrzeugs zeigt mobile Montageassistenten für die Automobilfertigung zum Transport von Fahrzeugkarossen, Montageassistenten zum Transport von Material und zur Montage auf dem Assistenzsystem sowie Transportfahrzeuge für die logistische Andienung von Material bis 500 kg im Zusammenspiel. Zum Einsatz kommt ebenfalls ein Querverschiebewagen, welcher ohne Schutzzaun in der Fertigung zur Verkettung stationärer Förderstrecken geeignet ist.

Auf der Steuerungsseite können die Fahrzeuge von der ERP-Kundenschnittstelle über den SEW-Logistik-Controller einfache Fahraufträge empfangen. Der Logistik-Controller übernimmt das Flotten- und Lademanagement. Für komplexe Anlagen mit einem dynamischen Routing bietet der Logistik-Koordinator die nächste Stufe zur smarten Logistik. Mit der neuen Smart Order können Aufträge direkt mit den Assistenzsystemen verbunden werden und in direkter Kommunikation mit Maschinen gehen. Somit ist keine Kommunikation über übergeordnete ERP-Systeme mehr nötig und die Flexibilität in der Fabrik steigt weiter.

Anzeige
zurück zur Themenseite

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem SCOPE Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite