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German Bionic Systems stellt Exoskelett German Bionic Cray X vor

Robotik auf Hannover MesseKawasaki präsentiert neue Roboter und Steuerung

BX200X

Kawasaki Robotics präsentiert drei neue Produkte – die Roboter BX200X und RS007, die auch auf der Hannover Messe zu sehen sind, sowie der Successor, eine neue manuelle Fernsteuerung für Industrieroboter.

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ExoskelettManuelles Handling leicht gemacht

Der Robotikspezialist German Bionic Systems hat ein Exoskelett vorgestellt, das nun in Serie geht und bei manuellen Handhabungs-Arbeiten unterstützt. Durch die Erleichterung der körperlichen Arbeit trägt es dazu bei, einerseits die Gesundheit der Mitarbeiter zu schonen und andererseits die Produktivität zu erhöhen.

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Das Exoskelett German Bionic Cray X

Nach sechsjähriger Entwicklungsarbeit und einem erfolgreich durchlaufenen Testprogramm in mehreren Industrieunternehmen geht das erste in Deutschland entwickelte und produzierte Exoskelett des Augsburger Robotikspezialisten German Bionic Systems in die Serienfertigung. Das kürzlich im Rahmen der VDI-Fachkonferenz „Assistenzroboter in der Produktion“ vorgestellte Modell German Bionic Cray X wurde speziell für die manuelle Handhabe von Gütern und Werkzeugen konzipiert und verringert den Kompressionsdruck im unteren Rückenbereich beim Heben schwerer Lasten.

Exo- oder Außenskelette sind Mensch-Maschinen-Systeme, die menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft kombinieren, indem sie die Bewegungen des Trägers unterstützen oder verstärken und so das Risiko von Arbeitsunfällen und überlastungsbedingten Erkrankungen signifikant verringern. Sie kommen dort zum Einsatz, wo menschliche Arbeit nicht sinnvoll durch Vollautomatisierung oder Robotik-Systeme ersetzt werden kann. Hierzu zählen Arbeitsprozesse in der industriellen Produktion, beispielsweise in der Automobilbranche, aber auch körperlich schwere Arbeiten im Baugewerbe, der Logistik oder im Pflegebereich.

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Exoskelett: Manuelles Handling leicht gemacht

Weltweite Nachfrage steigt deutlich an

Neuesten Studien zufolge steigt die weltweite Nachfrage nach Wearable Robotics in den nächsten Jahren rasant an: Für das Jahr 2026 rechnet BIS Research mit einem Marktvolumen von 4,65 Milliarden US-Dollar. Das Serienmodell German Bionic Cray X kann ab sofort über den Vertrieb des Unternehmens bestellt werden.

Exoskelett: Manuelles Handling leicht gemacht

„Aufgrund des äußerst positiven Feedbacks und voller Auftragsbücher stehen für uns jetzt die Skalierung sowie die technologische Weiterentwicklung im Vordergrund, mit dem Ziel, unsere Stellung als führender deutscher Anbieter von aktiven Exoskeletten für den Einsatz in der Produktion auszubauen“, sagt Dr. Peter Heiligensetzer, CEO von German Bionic Systems.

Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind Muskel- und Skeletterkrankungen (kurz MSE) für 23 % aller Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland verantwortlich und führen jährlich zu geschätzten 10 Milliarden Euro Produktionsausfall sowie 17 Milliarden Euro Ausfall an Bruttowertschöpfung. Ursachen für MSE sind vor allem körperliche Fehlbelastungen beim Heben und Tragen im Beruf.

Exoskelett: Manuelles Handling leicht gemacht

„Exoskelette sollen keine Übermenschen für die Produktion erschaffen, sondern Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch physische Ergonomieunterstützung vor gefährlichen Bewegungsrichtungen schützen, welche mittel- und langfristig zu Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems führen“, erklärt Heiligensetzer. Natürlich spielt aber der Tragekomfort für die Akzeptanz der neuen Technologie eine zentrale Rolle. „Ein Schwerpunkt unserer Entwicklungsarbeit in den letzten Monaten war deshalb die weitere Miniaturisierung von Komponenten und die Verwendung einer leichteren, leistungsstärkeren Batterie.“ Im German Bionic CRAY X kommen mikromechanische Komponenten und ein ergonomisches, ultraleichtes Tragesystem zum Einsatz. Dem Träger ermöglicht dies beispielsweise, schwere Bauteile aus unergonomischen Positionen aufzunehmen und abzusetzen.

Produktivität steigern und Kosten für das Gesundheitssystem verringern

Um die Forschung von intelligenten Mensch-Maschinen- und KI-Systemen voranzutreiben, arbeitet Dr. Heiligensetzer mit seinem Team an der Entwicklung einer Software-Plattform, die auf Open Source-Technologie und offenen Standards basiert. Hierüber sollen gewonnene Daten zum Zweck der Weiterentwicklung des German Bionic Cray X und anderer aktiver Systeme zu Analyse- und Forschungszwecken anonymisiert und frei verfügbar gemacht werden. „Neben der Verringerung der Kosten für unser Gesundheitswesen bei gleichzeitiger Produktivitätssteigerung steckt in dieser Technologie das Potential, ein weiteres drängendes Problem unserer Gesellschaft anzugehen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und eines postulierten Fachkräftemangels in Deutschland ermöglichen Exoskelette die Schaffung altersunabhängiger Arbeitsplätze.“

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