Montageanlagen

Drei Säulen des Erfolgs

Innovative und flexible Montage- und Prüfanlagen, die auch für die Produktion von anspruchsvollen Automotive-Komponenten ausgelegt sind, sind das Tagesgeschäft von Teamtechnik. Die Plattform- und Modulstrategie des Unternehmens ermöglichen bedarfsgerechtes Investieren analog zum Produktlebenszyklus, verkürzen Lieferzeiten und verbessern das Preis-Leistungsverhältnis. Neue moderne Softwarelösungen bieten einen hohen Komfort zum Beispiel bei der Analyse von Produkt- und Prozessdaten und der Verwaltung von Parametern.

In dieser Halle produziert Teamtechnik die Getriebeprüfstände.

Klassischer Sondermaschinenbau ist für Stefan Roßkopf, Geschäftsführer der Teamtechnik-Gruppe schon lange kein Thema mehr: „Die Standardisierung im Anlagenbau ist ein wichtiger Trend. Sie führt weg vom starren und unwirtschaftlichen Sonderanlagenbau.“ In diesem Prozess der Standardisierung und der Realisierung von Plattformen sind seiner Ansicht nach modulare Anlagenstrukturen gefordert. Mit ihnen gewinnt sowohl der Betreiber als auch der Anlagenbauer ein hohes Maß an Flexibilität und Zeit. Bereits in den neunziger Jahren verabschiedete sich die Teamtechnik-Gruppe vom klassischen Sondermaschinenbau. Heute hat der international tätige Automatisierungsspezialist Produktionsstätten in Deutschland, Polen, China und den USA.

Teamtechnik Automotive: vollautomatische Montage- und Funktionsprüfanlage.

Realisiert werden dort Montage- und Prüfanlagen auf modular strukturierten Plattformen, die für die Start-up- und für die Hochleistungsproduktion als Basis zur Verfügung stehen. Auf diese Weise lassen sich unterschiedliche Automatisierungsgrade erzeugen oder auch Varianten- und Stückzahlenschwankungen über den Lebenszyklus eines Produkts hinweg berücksichtigen. Gleichzeitig schafft Modularität verkürzte Lieferzeiten, eine hohe Anlagenverfügbarkeit, ein verbessertes Preis-Leistungsverhältnis und bedarfsgerechtes Investieren. Das bedeutet, man kann mit einer kleinen Lösung beginnen. Wenn die Stückzahlen steigen, muss nicht in eine neue Anlage investiert werden, sondern die vorhandene wächst passend zum Bedarf mit.

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Von Start-up bis Highspeed

Jede Plattform von Teamtechnik besteht aus geprüften Komponenten für mechatronische Prozesse, Sicherheitstechnik-Standards, hydraulischen und pneumatischen Standards, Steuerungs- und Prüfsoftware und Benutzerschnittstellen. Die komplette Plattform-Familie des Unternehmens umfasst alle Phasen der Produktion: von manuellen oder teilautomatisierten Montage- und Prüfanlagen für Vor- und Kleinserie bis zu Anlagen der vollautomatisierten Hochleistungsproduktion mit 120 Takten/Minute.

Durch die Flexibilität dieser Maschinenplattformen können die Produktionsprozesse der Start-up-Phasen kostensparend und technologisch abgesichert in höher automatisierte Plattformen integriert werden. So verbleibt z. B. die Teamtechnik-Prüfplattform „Test Cell“ – eingesetzt für Vor- und Kleinserien – bei einer späteren Vollautomatisierung als ein Modul im vollautomatisierten Prüfcenter.

Die Vorteile sind für Ralph Heckmann, Leiter Technischer Vertrieb der Teamtechnik-Gruppe, groß: „Je höher der Standardisierungsgrad einer Anlage ist, umso schneller lässt sie sich mit kundenspezifischen Applikationen an den vorliegenden Bedarf anpassen. Dieses Denken in Modulen hat Teamtechnik unter anderem eine weltweit führende Position im Bereich flexibler Getriebeprüfstände eingebracht“. So macht es die Getriebeprüfplattform „Compact Drive“ möglich, unterschiedlichste Getriebetypen und -varianten auf der gleichen Prüfstandsplattform zu prüfen – von der Vorserienprüfung bis hin zur Serienproduktion. Auch hier wird eine bewährte Plattform mit dem Kundenbedarf gekoppelt. Dabei können komplexe Prozesse wie Funktionsprüfung und Kalibrierung, Geräuschprüfung, Prüfölmanagement, Batterie-Stimulation, Steuergerätekommunikation und die gesamte Datenverfolgung auf einer Plattform abgebildet werden.

Wird der Automatisierungspartner bereits in der Produktentwicklungsphase hinzugezogen, können Kernprozesse gemeinsam vor dem Bau der eigentlichen Produktionsanlage durch die Start-up-Möglichkeiten erprobt und optimiert werden. Damit sind Produktionsanlagen der Vorserie optimiert auf die spätere Serienproduktion ausgerichtet. Ein dreifacher Vorteil: Man spart Zeit, sichert die Planung und minimiert Risiken. Um eine Anlagenplattform mit kundenspezifischen Applikationen zur bedarfsgerechten Produktionsanlage auszurichten, stützt sich Teamtechnik auf vorhandenes Prozess-Know-how. Eine kontinuierlich wachsende Datenbank mit inzwischen mehr als tausend erprobten Prozessen umfasst Montage- und Prüfprozesse ebenso wie fluidische Prüfprozesse.

Dritte Säule dieser erfolgreichen Strategie sind für Stefan Roßkopf intelligente Softwarelösungen: „Produktionsanlagen werden zu immer komplexeren Systemen und sind durch moderne Software effektiv steuer- und auswertbar. Das gilt besonders in der Funktionsprüfung. Deshalb haben wir schon frühzeitig in eigene Softwarelösungen investiert, die Prozessstabilität garantieren.“ Die optimale Abstimmung von Maschine und Software stabilisiert die Prozessabläufe, das Bauteil wird sicher durch den Produktionsprozess geleitet und die Anlage kann in ungewöhnlich kurzer Zeit in Betrieb genommen werden. Die Software-Lösungen aus dem Entwicklungscenter von Teamtechnik steuern, produzieren, prüfen und optimieren: Maschinen- und Prozessdaten werden gespeichert und ermöglichen vielfältigste Auswertungen zur Überwachung und Verbesserung der Produktion, Sicherung der Qualität und Chargen-Rückverfolgung. ee

Motek, Halle 4, Stand 4305

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