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Weiss auf der EMO: Spindeldaten allzeit bereit

EMO 2017Spindeldaten allzeit bereit

Wenn Maschinenbediener stets über den Zustand ihrer Werkzeugmaschinenspindeln Bescheid wissen, können sie ungeplante Stillstände verhindern. Wie das bestmöglich geht, zeigt die Weiss Spindeltechnologie GmbH, Maroldsweisach, auf der EMO 2017 in Hannover und präsentiert darüber hinaus Ideen für zukünftige Herstellungsverfahren sowie diverse innovative Produkte.

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Weiss Messestand EMO

Der Messestand von Weiss ist in den des Mutterkonzerns Siemens integriert. Dort wird dem Besucher schnell deutlich, dass die Spindelspezialisten dieses Mal nicht die reine Hardware, sondern vielmehr die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 fokussieren und zeigen, wie das Sensor-Modul SMI 24 in diese Entwicklung passt.

Eine wichtige Rolle spielt hier das neu integrierte „Tool für Datenexport“, das es ermöglicht, verschiedenste Informationen zur Spindel (wie Laufzeit, Werkzeugspannungen etc.) als csv-Datei auf externen Laufwerken oder Cloud-Plattformen zu speichern. Der große Vorteil: Als übersichtliche Diagramme dargestellt, können Anwender von jedem internetfähigen PC aus Trends auswerten und Rückschlüsse auf den Verschleißgrad der Spindel ziehen.

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Noch einen Schritt weiter in die Zukunft geht Weiss mit seinem zweiten Messe-Schwerpunktthema – dem Additive Manufacturing (AM). Ingenieure des Unternehmens beschäftigen sich seit über drei Jahren intensiv mit diesem Thema. Im Fokus steht hierbei eine optimierte Kühlung der Spindel. Aktuelle Ergebnisse zeigen, dass mit Hilfe von AM auch bei geringen Wandstärken bzw. geringem Bauraum eine leistungsstarke Kühlung integriert werden kann. So lässt sich die thermische Beeinflussung des Maschinengestells durch die Spindel auf ein Minimum reduzieren. Ergo wird die Genauigkeit der Maschine verbessert. cs

EMO, Halle 25, Stand D60

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