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KleinstserienfertigungAudis Vorseriencenter braucht Universalwerkzeuge

Audi Q2

In der Versuchsteilefertigung bei Audi in Ingolstadt werden anspruchsvolle Bauteile als Prototypen und in Kleinstserien hergestellt. Dabei setzen die Verantwortlichen auf VHM-Fräser von Haimer, die sich durch ihre Geometrie und Qualität für vielfältige Zerspanungsaufgaben eignen. Ihr Dämpfungs- und Rundlaufverhalten ermöglicht es, in Vergleichsfällen die Produktivität um ein Vielfaches zu steigern.

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WasserstrahlschneidenDruckohne Ende

Eine Randerscheinung bei den Trenntechniken bildet noch immer das Wasserstrahlschneiden. Mit Nachdruck, nämlich 6.000 bar, stellt Flow die Vorteile des Verfahrens heraus und verspricht Stückkostensenkung um bis zu 40 Prozent.

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Wasserstrahlschneiden: Druckohne Ende

Wasserstrahlschneiden hat gegenüber traditionellen Schneidemethoden etliche Vorteile. So lassen sich z.B. mit nur einem Werkzeug ohne thermische Beeinflussung unterschiedlichste Materialien nicht nur schneiden, sondern auch bohren und gravieren. Bearbeitungskräfte am Werkstück sind minimal und mit den entsprechenden Maschinen lassen sich Teilgenauigkeiten von bis zu +/- 0,04 mm erzielen. Dennoch ist Wasserstrahlschneidetechnik noch immer eher eine Randerscheinung. Der Blechbearbeitungsspezialist Trumpf stieg sogar aus der Technologie wegen zu geringer Umsatzerwartungen aus. Doch dass dieses „Schattendasein“ nicht berechtigt ist, wollen die Wasserstrahlexperten von Flow Europe mit der weltweit ersten 6.000 bar-Schneidanlage und einem Einsteigermodell beweisen.

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Beim Wasserstrahlschneiden hat der Druck des Schneidestrahls wesentlichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit. Je höher der Druck, desto schneller und präziser kann geschnitten werden und um so mehr lässt sich der Zusatz von Abrasivsand reduzieren. Die Wasserstrahlexperten von Flow präsentieren einen Prototyp einer Wasserstrahl-Schneidemaschine der Produktlinie WMC mit einem Arbeitsdruck von 6.000 bar. Industriestandard sind derzeit 3.800 bar, Maschinen von Flow arbeiteten schon seit Jahren bei 4.100 bar. Der jüngste Sprung auf die 6.000-bar-Technologie (auch hyper-pressure technology genannt) erhöht die Schneidgeschwindigkeiten um 30 bis 40 Prozent und reduziert den Einsatz von Abrasivsand um 30 bis 50 Prozent. Bedenkt man, dass Abrasivsand beim Wasserstrahlschneiden ein wesentlicher Kostentreiber ist, wird schnell klar, dass sich mit der neuen Technologie die Stückkosten um 30 bis 40 Prozent senken lassen. Die 6.000-bar-Technologie steht Kunden zur Produktivitätssteigerung für die High-End-Produktlinie WMC und die kompakte IFB-Produktlinie zur Verfügung.

Beide Anlagen sind mit Dynamic Waterjet ausgerüstet; das zum Patent angemeldete Verfahren kompensiert ohne Zutun des Bedieners Winkelfehler der Teilekante, die für das Wasserstrahlschneiden an der Schneidkante typisch sind. Ein spezieller Höhensensor sorgt in beiden Anlagen dafür, dass auch bei unebenen Werkstücken der Abstand zwischen der Düse und dem Material konstant bleibt. Dank „Collision Sensor Kit“ wird bei Hindernissen zudem eine Kollision vermieden. Bei spröden oder laminierten Materialien besteht beim Anbohren mit dem Abrasivstrahl die Gefahr, dass Bohrungen an der Oberkante ausbrechen. Der erste Wasserstrahl-Schub enthält gewöhnlich kein Abrasivsand und die Oberfläche neigt dann dazu, unter der Wucht des Wassers einzureißen. Die Anbohrhilfe „UltraPierce“ saugt den Abrasivsand an und sorgt dafür, dass bereits beim ersten Tropfen Wasser Abrasivsand im Schneidestrahl beigemischt ist.

Der Einstiegspreis in einfacher Ausstattung und kleinen Abmessungen beginnt bei der IFB bei 120.000 Euro, für die WMC bei rund 200.000 Euro.

Gerade für Lohnfertiger, die im Kundenauftrag sehr unterschiedliche Produkte herstellen, ist Wasserstrahlschneiden dank seiner Flexibilität die ideale Technologie: Die Wasserstrahltechnik schneidet Schaumstoff und Holz ebenso wie Glas, Stein oder Metall. Trotzdem schrecken viele, die bislang mit herkömmlichen Schneidemethoden arbeiten, vor einem Umstieg zurück. Zu teuer oder zu komplex sind die vorherrschenden Befürchtungen. Um solchen Anwendern den Einstieg leichter zu machen, rundet seit geraumer Zeit das Modell Waterjet Pro die Produktpalette nach unten hin ab. Der Tisch der Anlage stammt nicht von den Wasserstrahlexperten, wohl aber die Hochdruckkomponenten wie Pumpe und Schneidkopf, die Anlage ist also „powered by flow“. So entstand ein preisgünstiges und zuverlässiges Einsteigermodell mit guter Schneidpräzision. Die Anlage ist in den Größen: 1,3 m x 1,3 m und 2 m x 3,1 m lieferbar, wahlweise mit Pumpenleistungen von 30 oder 50 PS und erreicht Schneidgeschwindigkeiten von bis zu 6,3 m/min. Dank grafischer Benutzeroberfläche ist das CNC-gesteuerte System ohne CNC-Vorkentnisse oder lange Einarbeitungszeiten in komplexe Maschinensteuerungssysteme intuitiv bedienbar. hs

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