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KleinstserienfertigungAudis Vorseriencenter braucht Universalwerkzeuge

Audi Q2

In der Versuchsteilefertigung bei Audi in Ingolstadt werden anspruchsvolle Bauteile als Prototypen und in Kleinstserien hergestellt. Dabei setzen die Verantwortlichen auf VHM-Fräser von Haimer, die sich durch ihre Geometrie und Qualität für vielfältige Zerspanungsaufgaben eignen. Ihr Dämpfungs- und Rundlaufverhalten ermöglicht es, in Vergleichsfällen die Produktivität um ein Vielfaches zu steigern.

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Schneid-SoftwareDer feine Unterschied

liegt im Detail, auch beim Wasserstrahlschneidsystem. Keine Frage, die wesentlichen konstruktiven Bestandteile eines Wasserstrahlschneidesystems sind hersteller-übergreifend vergleichbar. Die eingesetzten Betriebsmittel wie Fokussierrohre und Wasserdüsen kommen von ein paar wenigen Lieferanten weltweit. Durchweg gleiche physikalische Ausgangsparameter wie Druck und Wassermenge ergeben sehr ähnliche Schnittergebnisse. De facto geht es jedoch darum wie gut ein Wasserstrahlsystem in sich abgestimmt ist und wie präzise es sich der jeweiligen Schneidaufgabe anpassen lässt. In diesem Zusammenhang ist die Schneidgeschwindigkeit maßgeblich, die den wesentlichsten Einfluss auf Qualität und Kosten hat. Sie ist zum überwiegenden Teil nicht von den Basisparametern wie Wasserdruck oder Wassermenge abhängig – herstellerübergreifende Unterschiede bewegen sich hier im 1-stelligen Prozentbereich – sondern von der erforderlichen Schneidqualität. Der Unterschied zwischen Qualitätsschnitt und Trennschnitt liegt bei der 3-fachen Geschwindigkeit und somit auch bei den 3-fachen Kosten. Auch müssen nicht alle Schnitte innerhalb eines Werkstückes die gleiche Qualität haben.

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Schneid-Software: Der feine Unterschied

Diese Tatsachen macht sich der österreichische Wasserstrahl-Spezialist STM zunutze und hat für seine Wasserstrahl Schneidsysteme eine Software entwickelt, die bei jedem Schneidauftrag unterschiedliche Schnittqualitäten nach Vorgabe des Anwenders berücksichtigen und verarbeiten kann. Dabei liegt es im Ermessen des Anwenders, ob die Schneidkapazität durch höhere Pumpenleistung, also Veränderung der Basisparameter, maximiert werden soll oder nicht. Die produktive Effizienz wird in jedem Fall signifikant optimiert. Das liegt nicht zuletzt auch an technischen Feinheiten wie der stufenlosen Abrasivdosierung von 0 bis 1000 g/min und dem optimalen Abstand zwischen Dosiersystem und Mischkopf. Und das Beste daran: Bis auf die Eingabe der gewünschten Schnittqualitäten konfiguriert sich das System automatisch und ohne Umrüstaufwand.

Für den Betrieb der Software muss lediglich eine Zeichnung importiert und die Schneidparameter in eine Maske eingegeben werden. Auf Basis eines umfassenden Daten-Pools mit allen wichtigen Materialwiderstandswerten die pro Material für die unterschiedlichsten Dicken Gültigkeit haben können unterschiedliche Schnittqualitäten in drei bis fünf Schritten beliebig auf der Kontur des jeweiligen Werkstückes verteilt werden. Darauf basierend errechnet das System Schneidzeit sowie Kosten, so dass der Anwender sicherstellen kann, dass im idealen Schneidbereich produziert wird. Je nachdem, ob der Zeit- oder der Kostenfaktor entscheidend ist, wird die Pumpenleistung stufenlos angepasst. Diese kann je nach Bedarf auf bis zu 6000 bar gesteigert werden. Die Eingabe und Darstellung funktioniert nach dem What you see is what you get-Prinzip. Parameter wie Vorschub, Sandmenge und Druck können während des Schneidens noch jederzeit nachjustiert werden. Die Eingabe der Schneidaufträge ist in Serie sowie parallel möglich.

Seit über zehn Jahren gewährleistet die strategische Allianz der Schweinfurter Maximator Jet GmbH und der STM, dass beide Unternehmen auch kleineren Betrieben einen maßgeschneiderten Fullservice in der Tradition eines inhabergeführten Betriebes bieten und gleichzeitig technologisch auf dem Niveau eines Weltkonzerns agieren können. ee

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