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AnwenderberichtBlechverarbeitung für Profilschleifmaschinen im XXL-Format

Die Bader Gruppe gehört zu den führenden Unternehmen für Maschinenverkleidungen in Europa. Seit 2009 deckt sie auch das Segment der Großkabinen ab. In den ehemaligen ALVO-Werken in Schorndorf und Wachau verarbeitet die Gruppe Stahlbleche mit Formaten von bis zu 4000 mm Breite und 2000 mm Tiefe. Die groß dimensionierten Pulverbeschichtungsanlagen können dabei bis zu 7 m lange Teile verarbeiten. Präzision und Qualität bis ins kleinste Detail sind die starken Wertesäulen der Bader Gruppe. Mit diesem Anspruch passt die Bader-Gruppe zu Höfler Maschinenbau, dem Marktführer für Zahnrad-Profilschleifmaschinen.
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Globaler Marktführer mit 50 Jahren Erfahrung

Maschinenverkleidungen: Blechverarbeitung für Profilschleifmaschinen  im XXL-Format

Das Unternehmen Höfler Maschinenbau wurde 1959 im badischen Ettlingen-Oberweier gegründet und ist damit einer der ältesten und renommiertesten Anbieter von Zahnrad-Schleifmaschinen. Heute ist Höfler weltweit der Technologie- und Qualitätsführer am Markt. Mit Niederlassungen und Service-Stützpunkten in den USA, Indien, Russland und China unterstreicht Höfler seinen hohen Anspruch an Kundennähe und Dienstleistungsqualität. Seit 1990 gehört Höfler zur Gesellschaft "Südweststahl". Über 330 Mitarbeiter entwickeln, fertigen und vertreiben ca. 100 Maschinen-Einheiten pro Jahr. Das Produktprogramm gliedert sich in die beiden Geschäftsfelder Zahnrad-Profilschleifmaschinen und Zahnrad-Fräsmaschinen. Die maximalen Bearbeitungsdurchmesser reichen bei den Schleifmaschinen von 400 mm bis zu 8000 mm, bei den Fräsmaschinen von 600 mm bis 8000 mm. Bis heute wurden mehr als 1600 Maschinen ausgeliefert. In der hauseigenen Entwicklungsabteilung setzen 40 Software-Entwickler und Konstrukteure Ideen, Inspiration und Erfahrung in faszinierende Innovationen um. So wie die RAPID 1250 MFM, eine Multifunktionsmaschine für den Verzahnungs-, Bohrungs-, Planflächen- und Außenrundschliff in nur einer Aufspannung. Die Maschinenreihe RAPID 650 bis 1250 für das Schleifen von Zahnrädern bis 1250 mm Durchmesser ist seit Jahrzehnten Garant für den weltweiten Erfolg. Die größten Profilschleifmaschinen können Zahnräder bis zu 8000 mm bearbeiten. Diese sind mit Bader Gehäusen verkleidet, die ebenso großartig sind. Höchste Präzision, Funktionalität und Sicherheit stehen für die Lösungen der Bader-Gruppe und machen sie so zum engen, geschätzten Partner von Höfler.

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Perfektion bis ins Detail

Höfler Bearbeitungszentren müssen durch die großen Dimensionen extremen Kräften Stand halten und erfüllen höchste Anforderungen an die Prozessgenauigkeit. Sie werden in Branchen wie Schiffsbau, Verkehrstechnik, Bergbau und Landmaschinen ebenso eingesetzt wie in der Luftfahrt und der Windkraftanlagentechnologie. Gerade bei Zahnrädern für den Antrieb von großformatigen Bauteilen wie Windkraftflügeln ist absolute Präzision entscheidend. Schon kleinste Ungenauigkeiten im µm-Bereich können z.B. in einer Windkraftanlage fatale Folgen haben. "Höfler garantiert diese Präzision und erwartet sie auch von seinen Partnern", so Höfler Produktgruppenleiter Bereich Großmaschinen, Jürgen Landhäußer.

Individualisierte Serienmodelle

Die Basis aller Höfler-Maschinen ist meist ein Serienmodell, das an die individuellen, kundenspezifischen Anforderungen angepasst wird. Dabei garantieren ein modulares Baukastensystem gepaart mit innovativen Sonderlösungen höchste Qualität und Wirtschaftlichkeit. Eine der Kernkompetenzen von Bader ist die Fähigkeit für Sonderlösungen. Diese wird durch die Bader Process Solutions sichergestellt und ist damit ein weiteres Bindeglied für die Partnerschaft beider Unternehmen.

Hohe Qualitätsansprüche

Die Maschinenverkleidungen der Bader-Gruppe erfüllen die hohen Qualitätsansprüche von Höfler. Elementare Eigenschaften sind überragende Funktionalität und absolute Sicherheit. Diese Sicherheit wird gewährleistet durch intelligente, konstruktive Lösungen von Schutzgehäuse und Schutzglas. Sollte eine Schleifscheibe explodieren, müssen alle Materialien durchschlagsicher sein, da ein solches Bruchstück mit bis zu 5 kg Gewicht über 200 km/h schnell sein kann. Das Schutzglas besteht aus bruchsicherem, hochfesten Polycarbonat. Die Blechstärke müsste laut Norm 6-8 mm betragen. Höfler hat jedoch eine intelligente und konstruktiv perfekte Detaillösung entwickelt und von der Berufsgenossenschaft überprüfen lassen, bei der das Blech bei gleich hoher Sicherheit nur 2-3 mm stark ist. Damit verringert sich das Gewicht der Maschine und erleichtert die Montage entscheidend. Dass alle Maschinengehäuse durch 100 % Dichtheit glänzen, ist bei Bader selbstverständlich und entscheidend für Höfler. Die Dichtheit der Konstruktionen wird mittels Blechlabyrinthen und groß dimensionierten Überlappungen erreicht. Bader erzielt mit diesem Prinzip eine 100 % Dichtheit ohne jedes Dichtmittel. "Selbst Spaltmaß-Anforderungen wie in der Automotive-Industrie werden von Bader kompromisslos gut erfüllt", so Gerhard Dinger, technischer Einkäufer bei Höfler.

Lösungskompetenz gefragt

Bader beweist seine Lösungskompetenz in der Erfüllung aller Anforderungen von Höfler. So sind die Blechgehäuse in Format und Montage logistikoptimiert. Diese konkrete Aufgabe wird bereits bei der Planung und Konstruktion in die Entscheidungen einbezogen. Für die technische Abnahme der Maschinen werden diese im Werk einmal komplett montiert und geprüft. Nach dieser Prüfung erfolgen die Demontage und der Transport zum Endkunden, wo die Endmontage durch Fachkräfte von Höfler und Bader ausgeführt wird. Um diesen Prozess so kostengünstig und effizient wie möglich zu gestalten, arbeitet das Bader-Team kontinuierlich im engen Dialog mit Höfler. Gerade bei den Maschinen im XXL-Format nehmen die Themen Montagezeit, Montagefunktionalität und konstruktive Lösungen eine entscheidende Bedeutung ein. Der zweimalige Aufbau im Werk und vor Ort beim Kunden mit häufig klimatisch unterschiedlichen Bedingungen fordert höchste Professionalität in jedem Detail. Hier zahlen sich die umfassenden Investitionen der Bader-Gruppe in den letzten Jahren aus. Hochfunktionelle Vormontagekonzepte, die bewährten Transportgestelle, intelligente Konstruktionslösungen und individuell geplante Logistik kommen weltweit zum Einsatz.

Auf Vertrauen bauen

Schon seit über 20 Jahren arbeitet Höfler mit Alvo zusammen. Mit den wachsenden Konstruktions- und Fertigungsanforderungen wuchsen auch die beiden Partner Bader und Höfler zusammen. Herr Felix Bucksch, Konstruktionsleiter Mechanik bei Höfler, beurteilt die Zusammenarbeit mit der Bader Gruppe als sehr positiv: "Die Erfahrungen der Bader Gruppe in der Blechverarbeitung passen perfekt zu unseren Anforderungen der Gehäusekonstruktionen und generieren so immer wieder deutliche Optimierungen." Auch die schnelle und direkte Kommunikation mit den Experten der Bader-Gruppe ist für Höfler eine wesentliche Säule der engen Zusammenarbeit. Höfler Maschinenbau schätzt besonders die aktive Lösungskompetenz bei anspruchsvollen Themen und die perfekt organisierten Schnittstellen. "Mit diesem starken Leistungspaket an Qualität, Präzision und Prozesslösungskompetenz freuen wir uns auf viele weitere Jahre der engen Partnerschaft mit der Bader-Gruppe", betonen Gerhard Dinger und Felix Bucksch. lg

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