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EMO 2017Hyfra: Intelligente Prozesskühlung für Laser- und Werkzeugindustrie

Hyfra-Kühler mit FleXX-Technologie

Hyfra, Hersteller für industrielle Kühlanlagen, präsentiert seine neue FleXX-Technologie auf der EMO 2017 in Hannover. Auf der jährlichen Messe der Metallbauer im September wird die SPS-gesteuerte FleXX-Technologie erstmals in praktischer Anwendung vorgestellt.

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Teile-ReinigungSauberkeit im Fluss

Eine Kooperation von Anlagenbauer und Hersteller von Reinigungs-/Korrosionsschutzmedien kann die Prozesssicherheit erhöhen - bei gleichzeitiger Kostensenkung. Den Unternehmen Hermann Bantleon und Ossberger ist dies gelungen. Sie haben ein ganzheitliches Reinigungskonzept entwickelt, das zum einen Fertigungsabläufe optimiert und beschleunigt, zum anderen durch Reduzierung von Schnittstellen Prozess- und Kostenrisiken minimiert.

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Teile-Reinigung: Sauberkeit im Fluss

Einzelne Werkstücke werden in hochfrequente Vibration versetzt und dadurch die Adhäsionskräfte der anhafteten Schmutzpartikel reduziert. Späne, Schmiermittelrückstände etc. lassen sich somit mit minimalem Aufwand absaugen. Weil die Sauberkeitsanforderungen der Anwender bezüglich der Bauteiloberflächen stetig ansteigen, wurden die Anlagen zu einem kombinierten System weiterentwickelt. Zunächst werden die groben Verunreinigungen über die Vibrationsreinigung entfernt. In einer 2. Reinigungsstufe geschieht die Feinreinigung über ein wässriges System. Der Coli-Cleaner ist als dezentrales System direkt in die Fertigungslinie integriert. Die Bauteile verbleiben in der Linie - zusätzlicher Transport entfällt. Über erreichbare Ergebnisse des Coli-Cleaners hinausgehende Anforderungen erfordern den Einsatz von wässrigen Medien. Der Einsatz dieser Mittel wird durch vorherige Vibrationsreinigung erheblich reduziert. Bei Anwendung dieses Trocken-/Nassreinigungsverfahrens profitiert der Anwender von einem kompakten System mit kurzen Taktzeiten und Energieeinsparung: Das Bad wird über ein Wärmetauschersystem warm gehalten, die Verschleppung des Reinigers in das VE-Wasser wird reduziert. Die reduzierte Schmutzeinschleppung in das Reinigungsbad ermöglicht sehr lange Badstandzeiten. Das Bearbeitungsöl wird zurückgewonnen. Das Ergebnis ist eine nennenswerte und nachhaltige Reduzierung der Reinigungskosten pro Stück. Dies zeigen zahlreiche Referenzen.

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Ossberger und Bantleon gehen individuell auf die Bedürfnisse des Anwenders ein. In der Prozessanalyse werden alle relevanten Parameter wie geforderter Reinheitsgrad, Taktzeiten, Bauteilzu- und Abführung, bearbeiteter Werkstoff etc. erfasst und in einem Pflichtenheft festgehalten. Vor- und nachgeschaltete Prozesse und Verfahren werden ebenso beleuchtet. Wesentliche Fragen sind, welches Bearbeitungsöl kommt zur Verwendung, wo und wie werden die Bauteile gelagert, verbaut oder verschickt. Daraus ergibt sich letztlich nicht nur ein Anforderungsprofil bezüglich des Reinigungsverfahrens, sondern bei Bedarf auch ein gekoppeltes Korrosionsschutzkonzept.

Während Ossberger die Anlage konzipiert, analysiert Bantleon alle Daten, um das passend abgestimmte Reinigungsmedium zu empfehlen. Im Versuchszentrum werden dann Maschine, Reinigungsmedium und das zu reinigende Bauteil zusammengeführt und unter praxisnahen Bedingungen getestet und im Reinigungsprotokoll dokumentiert. Das Protokoll zeigt den Versuchsaufbau und enthält zudem Einstellungen, Angaben zum verwendeten Reinigungsmedium und schließlich detaillierte Analyseergebnisse der erreichten Bauteilsauberkeit.

Nach erfolgreicher Inbetriebnahme der Anlage beim Kunden stehen die technischen Berater und Anwendungstechniker von Bantleon zur Seite. Hier berät das Unternehmen, wenn es um Folgefragen, beispielsweise die Überwachung der Einsatzparameter, die Aufbereitung und Standzeiten der Medien geht.

Zeitfluss: Bantleon hat sich im Lauf der langjährigen Firmengeschichte vom reinen Handelsunternehmen mehr und mehr zum modernen Dienstleistungsunternehmen gewandelt. ee

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