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SchmierstoffeÖlwechsel gefällig?

Ob Schraubenhersteller oder Formel-1-Rennstall – der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit liegt in der gleichbleibenden Leistungsfähigkeit der Produktionsanlagen. Damit beispielsweise Werkzeugmaschinen reibungslos laufen, muss unter anderem das Zusammenspiel der Schmierstoffe stimmen: Bettbahnöle, wassermischbare Kühlschmierstoffe und Schneidöle. SCOPE- Redakteurin Evelin Eitelmann beschreibt den Einsatz von Mobil Industrieschmierstoffen im Technologiecenter von McLaren Mercedes.

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Schmierstoffe: Ölwechsel gefällig?

Heilig? Ja. Aber Halle? Keineswegs. Das Technologiecenter von McLaren Mercedes ist ein rasant geschnittener Glasbau. Nur ausgewählte Besucher dürfen da rein, damit keine konstruktionstechnischen Geheimnisse nach Außen dringen. Hier werden die Formel-1-Rennwagen von Hamilton und Button nach jedem Rennen auseinandergebaut, ihre elektronischen Daten ausgewertet und für das nächste Rennen wieder Pole Position fähig zusammengebaut. Und hier werden Sportwagen hergestellt, die jenseits meines Geldbeutels liegen. Aber nicht das Auto meiner Träume hat mich hierher geführt, sondern die zu dessen Produktion eingesetzten Industrieschmierstoffe. So vertraut McLaren nicht nur während der Rennen – für alle lesbar auf der Airbox der Sportwagen – auf das Motorenöl Mobil 1. Mobil Industrieschmierstoffe werden schon von Anfang an bei der Fertigung der Formel-1-Fahrzeuge eingesetzt.

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Ultraleicht müssen sie sein, die Teile, aus denen die Sportwagen hergestellt werden. Daher werden in Woking in der englischen Grafschaft Surrey Aluminium, Kohlefaser und Titan verarbeitet. Etwa 60 Prozent eines Formel-1-Autos besteht aus Karbon. Es lässt sich in nahezu jede beliebige Form bringen und ist trotzdem viermal fester als Stahl. Um die Belastbarkeit noch zu erhöhen, wird es mit Aluminium oder Kunststoff verbunden. Zwischen die Kohlefaserplatten wird ein Aluminium oder Kunststoffkern eingefügt, der die Form von Bienenwaben hat. Beim Bau der Motoren wird Titan eingesetzt. Alles in allem kommt man auf eine Anzahl von etwa 2000 Bauteilen – wohlgemerkt ohne Motor – die die Konstrukteure zusammen puzzlen. Bearbeitet wird auf Maschinen der Marken Famu, Parpas und Forest, in der Hauptsache jedoch auf Mazak Bearbeitungszentren. Letztere ermöglichen die Realisierung komplexer Strukturen am Werkstück in nur einer Aufspannung.

Schmierstoffe im Team

Das sind hohe Anforderungen, die hier an die Maschinen und die Schmierstoffe gestellt werden. „Unsere Industrieschmierstoffe wurden zur Unterstützung der Maschinenbetreiber entwickelt“, erklärt Michael Grewe, Key Account Manager bei Exxon Mobil. „Seit Langem erforschen und entwickeln wir innovative und technisch fortschrittliche Maschinen- und Metallbearbeitungsöle, um mit den technischen Anforderungen von morgen Schritt zu halten.“ Kürzlich hat Mobil Industrial Lubricants eine Reihe neuer Produkte für die Metallverarbeiter auf den Markt gebracht. „McLaren bietet uns nicht nur Zugang zu Mercedes-Motoren, um Weiterentwicklungen unserer Motorenöle zu testen. Unsere Partnerschaft geht tiefer. So wurden auch viele unserer neuen Schmierstoffe für die Fertigung hier im Center getestet“, erklärt Grewe weiter. Im Ergebnis sind das die Reihe der Bettbahnöle Mobil Vactra Oil, entwickelt für hohe Ansprüche an Genauigkeit, Demulgierfähigkeit und Anlagenschutz sowie die Produktfamilie Mobil Velocite Oil als niedrigviskose Schmierstoffe für schnelllaufende Spindeln und die Mobil DTE 10 Excel Familie, bestehend aus Hydraulikölen mit messbarem Energieeinsparpotenzial. Außerdem kommen noch Mobil DTE 20 als Reihe von Hydraulikhochleistungsölen, die Familien Mobilmet und Mobilgrind zum Schneiden, Schleifen und Honen von Metallen und last but not least die vielfältig anwendbaren und wassermischbaren Kühlschmierstoffe der Reihe Mobilcut hinzu. „Damit Werkzeugmaschinen reibungslos laufen, kommt es auf das richtige Zusammenspiel qualitativ hochwertiger Schmierstoffe an“, weiß Michael Grewe aus Erfahrung. „So sind die Schmierstoffe speziell auf die jeweiligen Anforderungen zwischen Maschine, Werkstück und Art der Bearbeitung ausgerichtet.“ Bei McLaren werden beispielsweise auf den Mazak-Maschinen, die für die Feinarbeit an den Aluminium-Teilen zuständig sind, ganz andere Schmierstoffe eingesetzt als auf den Forest-Maschinen, die das Chassis und die Kohlefaserplatten bearbeiten. „Für die Optimierung der Produktivität ist die Wahl technologisch führender Schmierstoffe sehr wichtig“, erklärt Michael Grewe abschließend. „Die Metall bearbeitenden Unternehmen müssen sich großen Herausforderungen stellen. Die Betriebskosten und der Wettbewerb steigen, die Verfahren bei der Metallverarbeitung werden fortschrittlicher, die Werkstoffe ändern sich und nicht zuletzt auch die Arbeitsschutzanforderungen. Diesem allem tragen wir mit unserer Forschung Rechnung.“ 300 maßgeschneiderte Schmierstoffe sind der Beweis.

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