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ZirkularstecheMit Zirkularstechdrehen auf Zentren drehen

Die Realisation verschiedenster Arbeitsgänge mit möglichst wenigen Werkzeugen wird immer wichtiger um Haupt- und Nebenzeiten zu reduzieren. Bisher wurden Profile in Bohrungen wie beispielsweise Inneneinstiche durch Zirkularfräsen oder Einstechdrehen erzeugt. Um Bauteile auf flexiblen Bearbeitungszentren komplett zu fertigen, hat Komet ein neues Verfahren entwickelt: Das Zirkularstechdrehen.

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Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (MW): Mit Zirkularstechdrehen auf Zentren drehen

Dabei wird das Prinzip des Einstechdrehens von einer Drehmaschine auf ein Bearbeitungszentrum übertragen. Das Werkzeug wird in das stillstehende Werkstück auf einer von der Steuerung erzeugten Interpolationsbahn um das Werkstück geführt. Dabei steht die Schneide an jedem Punkt der Kreisbahn senkrecht zur Tangente des Bohrungszylinders. Somit dreht sich das Werkzeug während eines Kreisumlaufs im Werkstück nur einmal um die eigene Achse. Damit werden beim Zirkularstechdrehen Oberflächen ohne die typische Facettierung des Zirkularfräsens erzeugt. Dies erfordert allerdings maschinenseitig entsprechende steuerungstechnische Voraussetzungen.

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Das Verfahren ist für alle Innen- und Außeneinstiche sowie Nuten in den unterschiedlichsten Werkstoffen geeignet.

Damit kann der Drehprozess als Ergänzung zum Fräsen auf einem Bearbeitungszentrum (BAZ) realisiert werden. Auch bei einem ungünstigen Längen-Durchmesser-Verhältnis bleiben aufgrund der asymmetrischen Bauweise die Werkzeuge stabil. Weitere Vorteile sind:

•Kurze Prozesszeit

•Hohe Schnittzustellungen

•Bessere Oberflächengüte als beim Fräsen, da Schneide ständig im Eingriff

•Geringere Anfälligkeit für Vibrationen

•Wirtschaftliche Produktion

Bei der Einstichbearbeitung sind je nach Werkzeugausführung Rotationsgeschwindigkeiten des Werkzeugmittelpunktes von 120 U/min bis zu 360 U/min möglich, abhängig vom Einstichdurchmesser. hs

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