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ThermogeneratorEnergie aus der Schraube

verspricht Micropelt. Die Schraube des Herstellers ersetzt Batterien in Drahtlos-Sensoren. Der neu vorgestellte Prototyp eines Thermogenerators in Form einer Schraube erzeugt Strom aus Abwärme der Maschine.

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Thermogenerator: Energie aus der Schraube

Der sogenannte TE-Power-Bolt eignet sich als schnell verfügbare und in einem weiten Spektrum an bestehenden Anlagen einsetzbare Energiequelle für Milliwatt-Verbraucher wie z.B. drahtlose Sensoren mit Funkschnittstelle. Mit der M24-Stahlschraube in die ein Thermogenerator eingebaut ist, kann Energie von Oberflächen und Strukturen ab 10 - 20°C über Umgebungstemperatur ebenso abgenommen werden wie von Flüssigkeiten, indem die Schraube in ein passendes Gewinde des betreffenden Behälters eingeschraubt wird. Zwischen 0,2 und 15 mW liefert der integrierte Gleichstromwandler ab etwa 10 °C Temperaturunterschied zur Umgebungsluft. Die konstante Spannung kann dabei zwischen 1,2 und 5 Volt eingestellt werden. Dr. Joachim Nurnus, Chefentwickler bei Micropelt, erläutert die Leistungscharakteristik so: „Bei korrekter Anbringung hat der zylindrische Kühlkörper Frischluftkontakt. Damit sind wir sofort bei 1 - 2 Milliwatt. Ein ständiger Luftzug oder Fahrtwind vervielfacht diese Leistung“.

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Für die Produktion und Vermarktung dieser universellen Energiequelle sucht Micropelt Partner aus dem Umfeld von Condition-Monitoring und Prozessindustrie. Geschäftsführer Fritz Volkert dazu: „Das Angebot an extrem leistungsminimierten drahtlosen Sensoren und ähnlichen Geräten wächst ständig. Aber die meisten industriellen Anwender wollen einfach keine Batterien wechseln müssen. Der TE-Power-Bolt ist eine wartungsfreie Batterie, die niemals leer wird. Als Komponentenhersteller brauchen wir nur noch Lizenznehmer, um diesen Markt zu erobern.“ hs

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