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Stahl-BürstmaschineNach dem Laserschneiden

von Stahlblechen befindet sich an den Schnittkanten eine Oxidschicht, die bei der Weiterverarbeitung oder Oberflächenveredelung der Bleche häufig für gravierende Qualitätsprobleme sorgt. Lackierung, Pulverbeschichtung oder Verzinkung können im Bereich der Oxydschicht keine stabile Verbindung mit dem Blech eingehen, wodurch es bereits bei leichten Stoßbelastungen zu großflächigen Abplatzungen kommt. Nachbearbeitungs- oder Reklamationskosten sind oftmals die Folge.

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Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (MW): Nach dem Laserschneiden

Diesen Problemen begegnet eine Stahlbürstmaschine von Lissmac wirkungsvoll. Die automatisch durch die Maschine laufenden Bleche werden von vier, sich versetzt gegenüberstehenden, Bürstriemen-Lineareinheiten gleichzeitig auf allen Seiten gebürstet und schafft so beschichtungsgerechte Kanten. Es werden sowohl die Außen- wie auch die Innenkanten der lasergeschnittenen Teile bearbeitet. Die Blechdicke lässt sich in sekundenschnelle zentral mit einem Handrad einstellen. Die Bürstenzustellung erfolgt nach dem gleichen Prinzip. Die Einstellungen werden jeweils an einer separaten Skala angezeigt. Der Vorschub ist stufenlos von 0 bis 10 Meter pro Minute einstellbar.

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Diese Stahl-Bürst-Maschinen stehen in Durchgangsbreiten von 1000, 1250 und 1500 Millimetern zur Verfügung. Die Bürstriemen-Lineareinheiten gewährleisten eine gleichmäßige Abnutzung der Werkzeuge sowie den Schmutztransport in eine Auffangwanne. Aufgrund der geringen Verwirbelungen im Inneren der Maschine, ist keine Staubabsaugung erforderlich. Bleche bis 15 Millimeter Blechstärke werden in nur einem Arbeitsgang bearbeitet. Ganz nebenbei werden auch die messerscharfen Schnittkanten leicht verrundet.dc

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