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Prozessmodulares MontagesystemLowcost-Einstieg

Großunternehmen und zunehmend auch Firmen aus dem Mittelstand investieren seit mehreren Jahren in neue modulare Produk­tions­systeme. Bereits seit sechs ­Jahren hat Teamtechnik den hochflexiblen Produktions-Baukasten Teamos im Programm und waren damit einer der ersten Anbieter dieser Technologie.

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Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (MW): Lowcost-Einstieg

Dieses Teamtechnik Modell ermöglicht dem Mittelstand einen ersten Lowcost-Einstieg in neue flexible Anlagentechnik. Steigen die Produktionszahlen, kann die Start-Anlage entsprechend der Stückzahlenentwicklung erweitert werden. Produziert wird von Anfang an mit Originalprozessen; investiert wird bedarfsgerecht und sukzessive. Auf Marktveränderungen kann sofort reagiert werden. Eine besonders für den Mittelstand existenzsichernde Vorgehensweise.

Heute stehen bereits über 70 modulare Teamos-Montage- und Prüfanlagen in in- und ausländischen Produktionshallen. Die Anlagen produzieren mit unterschiedlichen Automatisierungsgraden komplexe Produkte der Automobil- und Elektroindustrie, wie beispielsweise Elektromotoren, Pumpen, Kleingetriebe, Ventile, Magnete, Zeitschaltuhren und Dimmer.

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Planungsfreiheit und Einfachheit

Wie unterscheidet sich die neue hochflexible Anlagengeneration von herkömmlichen Systemen und wo liegt der Gewinn für den Nutzer? Modulare Anlagen ermöglichen eine große Freiheit in Bezug auf Planung, Automatisierungsgrad und Variantenproduktion. Das Modulprinzip ist einfach. Die Untergliederung einer Teamos-Anlage erfolgt in Einzelmodule, dies können sowohl Handarbeitsmodule als auch Stationsmodule sein. Pro Stationsmodul sind wiederum bis zu fünf produktspezifische Prozessmodule integrierbar. Die Anlage basiert auf einem Werkstückträger-Umlaufsystem und verfügt über ein Leitsystem, welches mit den Steuerungen der einzelnen Module kommuniziert. Die modular aufgebaute Anlage kann somit schnell auf unterschiedliche Produktvarianten umgestellt werden, auch die Produktion im Typenmix ist möglich. So fertigt beispielsweise ein Ventilhersteller auf einer Teamos-Anlage zwölf unterschiedliche Varianten von Magnetventilen, die insgesamt nur zwei durchgängige Gleichteile aufweisen. Alle Module des Baukastensystems sind uneingeschränkt austauschbar und kombinierbar. Handarbeitsplätze können durch Automatikstationen ersetzt werden, um den Automatisierungsgrad zu steigern.

Ein Beispiel: Ein Hersteller elektromechanischer Komponenten erhöhte seine Startkapazität von 200.000 Einheiten auf 1.2 Millionen Stückzahlen. Automatische Prozessmodule ersetzen jetzt die manuell ausgeführten Tätigkeiten. Sollten die Stückzahlen wieder zurückgehen, passt ein Monteur die Anlage mit einfachen Handgriffen in kurzer Zeit den neuen Produktionsbedingungen an. Ein solcher Anlagenumbau, selbst einer komplexen Produktionsanlage, wird heute in wenigen Stunden realisiert. Anlagenausfall- und Anlaufzeiten sind auf ein Minimum reduziert.

Zum Produktionsstart steht den Anwendern eine Stand-alone-Zelle für einen ersten Lowcost-Einstieg zur Verfügung. Steigen die Produktionszahlen, kann die Start-Anlage, die bereits von Anfang an mit Originalprozessen arbeitet, entsprechend der Stückzahlentwicklung erweitert werden.

Konzentration auf den Prozess

Das Herzstück einer jeden Montage- und Prüfanlage ist die Prozesstechnik. Bei Teamos-Anlagen werden kundenspezifische Prozesse auf neutrale Prozessplattformen montiert. Der Konstrukteur befasst sich ausschließlich mit den teile- und prozessspezifischen Aufgabenstellungen. Alles andere kommt aus dem modularen Baukasten. Die Prozesse liefert je nach Aufgabenstellung und Kundenwunsch der Kunde selbst, ein Unterlieferant oder Teamtechnik.

Unser Konstruktionsteam entwickelt und baut Montage- und Prüfprozesse und verfügt über eine umfangreiche Prozessbibliothek. In dieser Engineering-Datenbank stehen häufig wiederkehrende Prozesse wie zum Beispiel Laser-, Einpress-, Pick and Place- oder Roboterprozesse zur Verfügung, die sich mit geringem Aufwand kundenspezifisch anpassen lassen. Für den Kunden heißt das: Verkürzung der Inbetriebnahme, Lieferzeiten und Reduzierung der Kosten. Gleichzeitig erhält der Kunde für sein Produkt standardisierte Prozesse, die er wieder- und weiterverwenden kann.

Die Auslagerung von Produktionsstätten in andere Länder wird mit prozessmodularen Systemen planbarer und ist mit weniger Risiko behaftet. Szenarien wie folgende werden bereits umgesetzt: Der Produktionsanlauf startet an Standort A – die Produktion findet an Ort B statt und der Auslauf der Produktion wird am Produktionsort C durchgeführt. Die Standardisierung und Modularisierung der neuen Modulsysteme ermöglichen in viele Richtungen hin eine große Produktionsflexibilität.

(mm141_5)

Wolfgang Müller

Vertriebsbereichsleiter Teamtechnik

Teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH

Planckstraße 40

71691 Freiberg

Tel. 07141/7003-0

Fax: 07141/7003-145

www.teamtechnik.com

Zum Thema

Prozessmodulare Montage- und Produktionssysteme sind nicht nur für Großunternehmen interessant. Insbesondere der Mittelstand kann von deren Flexibilität profitieren und sich durch verkürzte Planungszeiten, leichte Erweiterbarkeit und schnelle Prozessanpassung einen Marktvorteil verschaffen. mm

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