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Portalroboter für die RohrverarbeitungAngeblich schlummern noch Reserven

beim innerbetrieblichen Rohrtransport. Das will jedenfalls RSA beim Befragen von Herstellern, Händlern und Verarbeitern von Metallrohren und -profilen festgestellt haben. Und hat flugs einen Portalroboter zum Abstapeln solcher Teile entwickelt, der in der Preisspanne so angesiedelt ist, dass sich die Schatzhebung auch noch lohnt. In der rauen Praxis soll sich der Transportrationalisierer durch reibungslosen Betrieb, mehr Ausbringung und Kostensenkung hervorgetan haben. Schauen wir doch einmal, warum wohl?

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Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (MW): Angeblich schlummern noch Reserven

Bekanntlich ist die Weiterverarbeitung von Rohrhalbzeug in der Regel ziemlich durchorganisiert. Weniger aber das Entnehmen der fertigen Werkstücke und das Ablegen in Behältern, wo oft noch die Handarbeit regiert. Da liegt denn mehr oder weniger körperliche Anstrengung vor, und da meist der Sägenbediener mit dieser verpönten Handling-Aufgabe betraut ist, macht er kompensierend gelegentlich beim Sägen langsamer. Ist der Behälter voll und zu wechseln, wird die Sägelinie dann ganz gestoppt. Beide Sachverhalte kosten Kapazität und Geld. Auf die Idee mit einem Roboter ist man natürlich schon früher gekommen. Aber wegen immer kleinerer Losgrößen und den immer zahlreicheren Containerformaten sind Knickarmroboter meist unwirtschaftlich. Außerdem werden immer häufiger definierte Lagenbildungen der Rohre und eine genaue Werkstückanzahl pro Behälter gefordert. Da muss also eine speziell angepasste Lösung her.

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Die in Form des gezeigten Portalroboters vorliegt, der als autarkes Modul mit jeder Maschine oder Sägelinie verkettbar ist. Werkstückübernahme und Lagenbildung erfolgen per Transportband. Ein Magnet- oder Vakuumgreifer nimmt die Rund- oder Profilrohre vom Band auf und legt sie geordnet in den bereit stehenden Behälter. Da es zwei Beladestationen gibt, ist ein unterbrechungsfreies Produzieren möglich. Beim Befüllen der Container lassen sich Lagenbild und Stückzahl vorgeben. Oder der Roboter rechnet selbst die optimale Platzausnutzung aus, wozu man ihm lediglich die Innenmaße des Containers mitteilen muss. Da der Robotergreifer zudem in Z-Richtung schwenken kann, lassen sich Quer- und Längsbefüllung miteinander kombinieren. Geeignet ist der Roboter für 100 bis 2.000 Millimeter lange Rohre bis 90 Millimeter Durchmesser. Seine Greifer können innerhalb von etwa fünf Minuten ausgetauscht werden, wenn Stahl- statt Edelstahlrohre zu transportieren sind oder die Rohrdimension wechselt.rm

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