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Konstruktionssoftware"Zeitgewinn ist das Ziel"

Kleine und mittelständische Unternehmen brauchen Lösungen für die Produktdatenverwaltung (PDM), die erschwinglich und leicht einzuführen sind. Mit einem pragmatischen Konzept geht Autodesk an diese Aufgabe heran. Das Fundament ist „Vault“, auf dem das Datenmanagement mit neuen Funktionen und Komponenten ausgebaut wird. Die Lösung besteht aus den Komponenten Server und CAD-Client. Sie ist ohne Aufpreis in den Produkten Inventor Series, Inventor Professional und AutoCAD Mechanical integriert. Mit der Version 4 liegt inzwischen eine vielfach verbesserte und erweiterte Version vor.

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Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (MW),: "Zeitgewinn ist das Ziel"

Das Datenmanagement von Autodesk beginnt in der Entwicklung, dort wo die meisten Daten und Dokumente erstellt werden. Vault stellt daher das Fundament der Datenverwaltung dar. Im Vault Server werden die Masterdateien sämtlicher Konstruktionen gespeichert. Die Aufbewahrung an einem zentralen Speicherort ermöglicht die einfache Verwaltung und gemeinsame Nutzung der Daten durch das gesamte Projektteam. Der Client sorgt für den Zugang zu den zentralen Dateien. Er besteht aus einem Add-In für die Autodesk CAD-Software und dem Vault Explorer, einer Stand-alone-Anwendung, die alle Aufgaben der Datenverwaltung unterstützt. Die Handhabung soll für Ingenieure und Zeichner kein großer Zeitaufwand sein. Im Gegenteil, Zeitgewinn ist das Ziel. Der Explorer ähnelt mit seiner Drag&Drop-Funktionalität dem Windows Explorer und erlaubt die unabhängige Datenverwaltung von einem beliebigen CAD-Arbeitsplatz aus.

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Daten im Zugriff

Die Berechtigten können auf die zentrale Ablage zugreifen. Nicht nur CAD-Daten, auch andere Informationen, Word-Dokumente oder Excel-Tabellen, die für die Produktentwicklung relevant sind, werden zentral verwaltet und gesichert. Die Gefahr, dass wichtige Arbeit auf den individuellen Arbeitsplätzen liegen bleibt und sich dem geregelten Backup entzieht, wird verringert.

Die PDM-Software hilft dabei, die Historie einer Konstruktion, das heißt ihre unterschiedlichen Versionen mit allen dazugehörigen Dateien, zu verwalten und verhindert, dass ein Anwender eine gültige Version versehentlich mit seinen modifizierten Daten überschreibt oder eine zur Konstruktion gehörige Zeichnung löscht. Viele Anwender können im selben Projekt arbeiten, aber nur einer kann jeweils an einer Datei arbeiten. Nur über die Dateiverwaltung ist es möglich, Dateien einzufügen oder für die Bearbeitung zu entnehmen.

Die neue Version 4 kann jetzt automatisch von jeder Konstruktion eine DWF-Datei generieren. Damit ist sichergestellt, dass niemand vergisst, die jeweils neueste DWF-Version zu erzeugen. Die Kollegen außerhalb der Konstruktion, die auf das kompakte und sichere DWF-Format zugreifen, können sicher sein, dass sie immer den aktuellen Stand der Konstruktion sehen. Außerdem wurde die Integration der Nicht-CAD-Daten verbessert. Jetzt ist der Zugriff auf Dateien, die in Vault liegen, direkt aus Microsoft Office Anwendungen möglich. Das erleichtert den Zugang und das Ablegen von technischen Dokumenten, die aus Microsoft Office Applikationen stammen. Eine neue Batch-Import-Funktion erlaubt den Import aller DWG-Dateien eines Verzeichnisses samt Unterverzeichnissen und vereinfacht die Umstellung der Datenverwaltung in großem Stil.

Um die Projektzyklen zu verkürzen, genügt es nicht, nur in der Konstruktion Daten systematisch zu verwalten. Die Daten müssen weiter unter Kontrolle bleiben, wenn sie an die Fertigung gehen. Diese Rolle übernimmt das neue Produkt „Productstream“. Es automatisiert den Freigabeprozess und die Verwaltung der Konstruktionsänderungen und Stücklisten. Die automatisierte Freigabe hilft, jederzeit die Auswirkungen von Konstruktionsänderungen zu analysieren und teuere Fehler oder Verzögerungen zu vermeiden, die bei der manuellen Dateneingabe und -übergabe zwischen den Abteilungen entstehen können.Stefan Graf

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