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KleinstserienfertigungAudis Vorseriencenter braucht Universalwerkzeuge

Audi Q2

In der Versuchsteilefertigung bei Audi in Ingolstadt werden anspruchsvolle Bauteile als Prototypen und in Kleinstserien hergestellt. Dabei setzen die Verantwortlichen auf VHM-Fräser von Haimer, die sich durch ihre Geometrie und Qualität für vielfältige Zerspanungsaufgaben eignen. Ihr Dämpfungs- und Rundlaufverhalten ermöglicht es, in Vergleichsfällen die Produktivität um ein Vielfaches zu steigern.

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FräswerkzeugDie Kampfkraft steigert

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Fräswerkzeug: Die Kampfkraft steigert

das neue EWS-Multiform-System. Mit diesem Werkzeug können auf Dreh-Fräs- oder auch auf Bearbeitungszentren Freiformen gefertigt werden, die bisher nicht möglich waren. Und erhöht so die Wettbewerbsfähigkeit der Anwender. Für einen Sechskant außerhalb der Mitte oder einen Vierkant im Zentrum waren bisher zusätzliche Arbeitsschritte wie Räumen oder Erodieren notwendig. War außerdem eine Lageorientierung gefordert, musste mit aufwendigen Vorrichtungen gearbeitet werden. Dies ist nun alles in einer Aufspannung möglich. Denn das Werkzeug beherbergt im Inneren des Systems eine nach Kundenvorgaben hergestellte Kurvenscheibe. Sind es herkömmliche Geometrien wie Sechskant oder Vierkant, kann auch auf Standards zurück gegriffen werden. Diese Kurvenscheibe zwingt die Werkzeugschneide über Laufrollen, die gewünschte Geometrie zu beschreiben. Natürlich kann die Physik auch in diesem Fall nicht überlistet werden, das bedeutet, dass kleine Radien an den Ecken verbleiben müssen. Die Vielfalt der Möglichkeiten eröffnet findigen Anwendern eine Unzahl neuer Fertigungsansätze. Es können Außen- oder Innennuten entstehen, Außenvielkante außermittig, Polygone und die Palette ließe sich beliebig fortführen. Um heraus zu finden, ob eine Kontur realisierbar ist, bedarf es nur eine kurze Zeit und ein Berechnungsprogramm, im Hause des Herstellers, überprüft die Machbarkeit. Ein zweiter Baustein ist EWS-Slot, ein Nutstoßgerät, das den rotatorischen Antrieb des Werkzeugrevolvers in eine Linearbewegung wandelt mit einer überlagerten Abhebefunktion während des Rückhubes. Mit diesem Werkzeug können Nuten bis acht Millimeter Breite und einer Länge von bis zu 30 Millimeter gestoßen werden, und das in Sekundenschnelle. Aber auch Innen- oder Außenverzahnungen sind möglich und sind vor allem dann interessant, wenn es sich um Segmentverzahnungsarbeiten handelt, also Verzahnungen, die nicht über die vollen 360° gehen. Der Vorteil liegt zum einen in der Komplettbearbeitung eines Werkstückes und zum anderen erlaubt das Verfahren mit dem Nutstoßgerät eine lageorientierte Fertigung, was zum Teil unerlässlich ist. Die Bearbeitungsdauer für eine Nut: sechs Millimeter breit, 30 Millimeter lang und vier Millimeter tief kann in weniger als fünf Sekunden gefertigt werden. Abwälzfräsen auf der Drehmaschine, war lange Zeit nur Fertigungssystemen vorbehalten, die über Y-und B-Achsen verfügt haben. Schon seit einigen Jahren hat das Unternehmen aus Uhingen ein Modulfräswerkzeug auf den Markt gebracht, dass die "B-Achse" im Werkzeugsystem integriert und somit auch die Komplettbearbeitung incl. Verzahnungsarbeiten ermöglicht, ohne hochkomplexe Maschinensysteme dafür einzusetzen. Allerdings gibt es hierbei Einschränkungen, die nicht außen vor gelassen werden dürfen. So bewegen sich die Fertigungsqualitäten zwischen 9 und 11, je nach Material und Maschinen-gegebenheiten. Die Verzahnungen werden vor allem bei Steckverbindungen zum Einsatz gebracht oder bedürfen einer entsprechenden Endbearbeitung nach einem etwaigen zwischengeschalteten Härteprozess. Bearbeitungswerkzeuge stehen für die Schaftbereiche VDi25/30 BMT55, VDI40/BMT65 und auch neu für VDI50/BMT85 zur Verfügung. Die herstellbaren Module liegen je nach Werkzeuggröße zwischen 1.5 und 2. Im Gegensatz zu EWS-Multiform und EWS-Slot, für die es keine steuerungstechnischen Voraussetzungen gibt, muss beim Abwälzfräsen der Werkzeugantrieb mit dem Spannfutter (C-Achse) in Regelung laufen. Ansonsten ist eine Verzerrung der Verzahnung nicht zu vermeiden. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen neue Märkte in Angriff genommen werden. Rückläufige Auftragseingänge zwingen vor allem Zulieferer, ihr Produktspektrum zu erweitern, um Umsatzrückgänge zumindest teilweise zu kompensieren. Die meisten scheuen jedoch die hohen Kosten, die ein neues Fertigungsverfahren mit sich bringt. Verständlich, da man ohnehin überall Einsparpotentiale sucht. Doch hohe Kosten sind nicht zwangsläufig notwendig. Die EWS Tool Technologies in Uhingen, hat sich schon seit langer Zeit Prozessinnovationen auf die Fahnen geschrieben. ee

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