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Doppelspindel-BearbeitungszentrumSchneller, schneller...

Schneller auf veränderte Produkte umstellen, schneller umrüsten und schneller zerspanen – das sind Forderungen, mit denen sich potenzielle Bearbeitungszentren für die Automobilindustrie und deren Zulieferer auseinandersetzen müssen. Dementsprechend hat Ex-cell-o ein neues Doppelspindel-Bearbeitungszentrum für die Schwerzerspanung ausgelegt, zudem noch besonders kompakt gestaltet und auch noch die Möglichkeit eröffnet, sich bei Service-Bauteilen reichlich aus dem eigenen Systembaukasten der Einspindel-Bearbeitungszentren zu bedienen.

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Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (MW),: Schneller, schneller...

Es ist eine flexible Dach- oder Frontbeladung des 2-Spindel-Zentrums möglich, man kann eine ganze Reihe von Bearbeitungsspindeln von der Highspeed- bis zur Hightorque-Version einsetzen und schnell zwischen der Trocken- und Nassbearbeitung umrüsten. Sowohl die Fertigungsqualität wie auch die Verfügbarkeit sollen dem Niveau von Einspindel-Bearbeitungszentren entsprechen. Erreicht wurde dies durch den Massenausgleich der Achsen, durch die besondere Temperaturkompensationsmethode sowie die Möglichkeit, sowohl Linearmotoren wie auch Kugelgewindetriebe in das Antriebskonzept integrieren zu können. Da der fahrbare Tischschlitten und die in den Kreuzschlitten starr angeordneten Bearbeitungsspindeln klar voneinander getrennt agieren, ist der Maschinenaufbau besonders steif. Nicht zuletzt deswegen wurden relativ große Hübe von 800 Millimeter in Z und von 630 Millimeter in den Achsen X und Y möglich.

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Der Doppel-Kugelgewindetrieb in der Hauptzerspanungsrichtung Z wird den besonderen Ansprüchen der Schwerzerspanung gerecht. Auch die B-Achse (Tischschlitten) hat zwei getrennte Direktantriebe, hier jedoch für eine flexiblere Bearbeitung. Sie sind übrigens thermisch gut voneinander isoliert, was auch bei der Trockenbearbeitung zu hohen Fertigungsqualitäten führen soll. Trotz des Spindelabstandes von 670 Millimetern ist die Maschine insgesamt nur 2.500 Millimeter breit. Geschafft haben dies die Eislinger nicht zuletzt durch das oben liegende Regalmagazin für bis zu 120 Werkzeuge HSK 63, die jeweils einen Durchmesser bis 160 Millimeter haben dürfen. Neben den beiden Hauptspindeln findet sich ein sogenanntes Beladeshuttle, mit dem die Werkzeuge parallel zur Hauptzeit ausgewechselt werden können – auf für den Bediener ergonomisch günstiger Höhe.rm

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