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CNC-SteuerungJetzt ist es raus

dass die Techniker und Ingenieure bei MAG IAS seit Monaten an einer eigenen Maschinensteuerung arbeiten. Mit der Division Infimatic steigt der Maschinenbauer in das Steuerungsgeschäft ein.

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CNC-Steuerung: Jetzt ist es raus

Pete Tecos ist Vizepräsident der Marketingabteilung bei Infimatic: „Unser Ziel war es, eine Lösung anzubieten, die nicht nur auf einzelne Maschinen skalierbar ist, sondern auch durch ihren modularen Aufbau und die intuitive Benutzerfläche einfach und schnell zu bedienen ist.“

Das Ergebnis ist das Freedom NC200TMCNC control system. Diese Steuerung wird künftig in allen MAG-Maschinen die Arbeitsabläufe vom einfachen Drehen bis hin zu den komplexen Bearbeitungsvorgängen in Fünf-Achs-Maschinen kontrollieren.

Auf der EMO kann man sich bei zwei Vertikalbearbeitungszentren von MAG Fadal schon ein Bild über die Leistungsfähigkeit der neuen Steuerung machen.

„Uns ist es gelungen“, so Gabi Azran, Präsident von Infimatic (Bild), „eine Steuerung zu entwickeln, die günstiger und mindestens genau so leistungsfähig ist, wie die unserer Mitbewerber.“ Die Architektur der Steuerung macht es einfach das System in Sachen Hardware leicht auf der Höhe der Zeit zu halten. Prozessoren und andere Bauteile können leicht ausgetauscht werden. Das spart Zeit und damit auch Wartungskosten.
„Wir bieten verschiedene Prozessoren und auch andere Hardware an, so dass sich die Maschinen, je nachdem was benötigt wird, einfach um- beziehungsweise aufrüsten lassen.“ Das heißt: Selbst wenn sich der Einsatz einer Maschine ändert, kann die alte Steuerung mit den entsprechenden Upgrades weiter verwendet werden.

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Für die MAG-Entwickler war es wichtig, dass das System einfach zu bedienen ist. So wurde eine Software designed, die sich an den Bedürfnissen des Bedieners ausrichtet. Von jeder Bildschirmmaske aus sind es höchstens drei Klicks zur jeweils benötigten Funktion. Ein NC-Editor mit Farbleitsystem erlaubt auch während der Bearbeitung komplexe Programmierungen.

Herzstück des Systems ist jedoch das sogenannte Plug-and-Play Servo System. Damit lässt sich die Steuerungseinheit individuell auf jede Maschine anpassen.
Integraler Bestandteil ist dabei ein eigens entwickeltes CAD/CAM Programm, das sowohl 2D als auch 3D-Grafiken verarbeiten und auf dem 32-bit-Farbmonitor der Steuerung darstellen kann.

Der besondere Aufbau der Software und ihrer Schnittstellen erlaubt es darüber hinaus ohne Probleme weitere Module in das System zu integrieren.

So können zum Beispiel die Maschinenkühlung, der Datenspeicher oder sicherheitsrelevante Prozesse über Add-ons gesteuert und individuell eingestellt werden.

Das Eco Verter Servo System überwacht nicht nur sämtliche wichtige Bearbeitungsparameter, sondern ermittelt und regelt auch den jeweiligen Leistungsbedarf.

So verbraucht die Maschine nie mehr Energie als sie für die jeweilige Bearbeitungsaufgabe benötigt - ein wichtiger Faktor im Hinblick auf TCO. hs

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