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PortalfräszentrumSchlicht und ergreifend

Ausgerüstet mit Antriebs- und Steuerungstechnik auf dem jüngsten Stand, ermöglichen Portalfräszentren aus dem Hause Hamuel Reichenbacher Produktivität und Flexibilität bei der Bearbeitung von Stahl, Guss, Messing- und Feinzink- legierungen, Aluminium, Kunststoffen und Holz. Eingesetzt werden die Maschinen überwiegend in der Automobilindustrie, in Luft- und Raumfahrt, Werkzeug-, Modell- und Formenbau, Maschinenbau und Lohnfertigung. Die Maschinengröße richtet sich ausschließlich nach Kundenanforderung. Für Großteile oder Rohkarossen stehen Zentren in Gantry-Bauweise zur Verfügung.

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Portalfräszentrum: Schlicht und ergreifend

Portalfräszentren der Reihe HSM sind in Tisch- oder Gantryversion verfügbar. Sie arbeiten mit fünf CNC-Achsen. Standard ist ein fest angebauter Gabelkopf. Wechselbare Fräsköpfe nebst Hauptspindelmotor mit Schaltgetriebe sind Option. Die Reihe ist ein Baukasten, das jeweilige Format bestimmt der Kunde individuell. Größter Arbeitsbereich der Tisch-Ausführung ist 6000 x 4000 x 2000 mm in X-, Y- und Z-Achse, das höchste Werkstückgewicht zehn Tonnen. Maximum beim Gantry sind 25000, 4000 und 2000 Millimeter. Wie schwer das Teil sein darf, hängt hier von der Maschinengröße ab.

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Die Portalfräszentren sind für Nass- und Trockenbearbeitung ausgelegt. Geschruppt und feinstgeschlichtet wird mit 30 kW, alternativ mit 46 kW Antriebsleistung. Höchste Drehzahlen sind 5000 m-1 und 4000 min-1. Schnellster Vorschub in der Z-Achse ist 20 m/min, in X und Y sind es 30 m/min. A- und C-Achse rotieren 35°/sek und 45°/sek. Das bedeutet Zerspanen mit Hochgeschwindigkeit (HSC).
Die Portalfräszentren haben eine automatisierte Peripherie: Werkzeug- und Fräskopfwechsel, Werkstück- sowie Werkzeugmessung via Laser, Nullpunkt-aufnahme und Videoüberwachung ermöglichen die bedienerlose Schicht. ee

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