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KleinstserienfertigungAudis Vorseriencenter braucht Universalwerkzeuge

Audi Q2

In der Versuchsteilefertigung bei Audi in Ingolstadt werden anspruchsvolle Bauteile als Prototypen und in Kleinstserien hergestellt. Dabei setzen die Verantwortlichen auf VHM-Fräser von Haimer, die sich durch ihre Geometrie und Qualität für vielfältige Zerspanungsaufgaben eignen. Ihr Dämpfungs- und Rundlaufverhalten ermöglicht es, in Vergleichsfällen die Produktivität um ein Vielfaches zu steigern.

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Intec-SonderschauBearbeitung neuer Werkstoffe

Die Bearbeitung neuartiger Werkstoffe, eines der Schlüsselthemen der Produktionstechnik, steht vom 26. Februar bis 1. März 2013 im Blickpunkt der Fachmesse Intec. Im Rahmen einer Sonderschau zeigen Aussteller aus Forschung und Praxis, wie beispielsweise Faserverbundwerkstoffe energie- und ressourceneffizient in der Serienproduktion verarbeitet werden können.

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Intec-Sonderschau: Bearbeitung neuer Werkstoffe

Für die fachliche Koordination konnte die Leipziger Messe das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden sowie die Regionalabteilung CC Ost des Carbon Composites e.V. gewinnen. Die Intec, eine der führenden Fachmessen für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinenbau, findet 2013 bereits zum fünften Mal in Kombination mit der Zuliefermesse Z in Leipzig statt.

Moderne Faserverbundwerkstoffe kommen heute vor allem in der Luftfahrt, dem Fahrzeugbau sowie bei alternativen Energien zum Einsatz. Insbesondere bei Elektrofahrzeugen spielen sie eine immer wichtigere Rolle. Der verstärkte Einsatz leichterer Materialien und Strukturbauweisen in der Massenproduktion stellt daher völlig neue Anforderungen an den Werkzeugmaschinen- und Werkzeugbau sowie die Produktions- und Fertigungstechnik. "In der Serienproduktion ist bei der Bearbeitung der Werkstoffe noch viel Entwicklungspotenzial", erläutert Professor Werner Hufenbach, Direktor des Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden und fachlicher Koordinator der Sonderschau. "Mehr als 50 Prozent der aktuellen Produktionskosten von Hochleistungsfaserverbundwerkstoffen könnten eingespart werden, wenn wir Strategien und Prozesse bei der Fertigung weiter optimieren."

Die Sonderschau "Bearbeitung neuartiger Werkstoffe und Werkstoffverbunde" beleuchtet die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln. So präsentieren das ILK der TU Dresden und das Institut für Spanende Fertigung der TU Dortmund aktuelle Forschungsergebnisse und wegweisende Kooperationsprojekte mit der Wirtschaft. Gleichzeitig stellen sich renommierte Unternehmen vor, die sich im praktischen Umgang mit modernen Werkstoffen profiliert haben. Auf der Anwenderseite präsentiert die Schmuhl Faserverbundtechnik GmbH & Co. KG Liebschütz die Kabinenstruktur eines Fahrzeugkranes in GFK-CFK-Bauweise. Die Herstellung anspruchsvoller technischer Kunststoffteile, die stellvertretend für eine Vielzahl möglicher Anwendungen von der Elektromobilität bis hin zur Medizin- und Labortechnik stehen, zeigt die Mitras Composites Systems GmbH. Mit Technologien für die Endbearbeitung von Faserverbundstoffen ist die Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH mit Bohrern und Fräsern zur CFK/FVK-Bearbeitung vor Ort. Hinzu kommen innovative Werkzeuglösungen von LEUKA, der MAPAL Dr. Kress KG und der Gühring OHG.

Die Sonderschau findet während der Messelaufzeit in Halle 3 statt. Ergänzend zu den Exponaten auf der Sonderschaufläche wird die "Bearbeitung neuartiger Werkstoffe und Werkstoffverbunde" am 28. Februar auch in einem speziellen Themenblock im Ausstellerforum in Halle 5 vorgestellt. kf

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