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Comau Robotics auf der EMO

SondermaschinenbauUnikate für XXL-Bauteile

Sondermaschinenbau: Unikate für XXL-Bauteile

Sicherheitsrelevante Großbauteile in Nutzfahrzeugen, wie etwa Achsträger oder Getriebewellen, müssen trotz ihrer Größe, hohem Gewicht und mitunter schwierig zu zerspanender Werkstoffe präzise in engen Toleranzfeldern wirtschaftlich produziert werden können.

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Comau RoboticsMit neuem Produktportfolio neue Industriebranchen erobern

„Comau Robotics ist bisher vor allem in der Automobilindustrie zu Hause. Wir haben uns vorgenommen, zukünftig auch stärker in Branchen wie Food, Electronics und vor allem allgemeinen Maschinenbau hineinzugehen“, erläutert Tobias Daniel die Präsenz des Roboterherstellers auf der EMO. „Wir liefern derzeit ca. 70 % unserer Roboter in die Automobilindustrie und ca. 30 % in die allgemeine Industrie. Unser Ziel ist es hier ein ausgewogenes Verhältnis zu schaffen, das wir in den kommenden fünf Jahren erreichen wollen.”

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Tobias Daniel, Comau Head of Robotics Europe & Americas

Daniel, Head of Robotics Europe & Americas, baut dazu derzeit eine schlagkräftige, dynamische Vertriebsmannschaft auf. Deutschland, so sagt er, sei trotz der starken Konkurrenz ein wichtiger Markt. Zukünftig ist Comau Robotics hier deshalb mit drei Standorten in Köln, München und Stuttgart vertreten.

„Um in der allgemeinen Industrie Fuß zu fassen, müssen wir natürlich die entsprechenden Produkte anbieten“, so der ehemalige Siemens-Manager. „Daher ergänzen wir unser Produktspektrum vor allem um kleine Roboter wie die Racer-Familie.” Den Anfang macht der Racer3, der auf der EMO präsentiert wurde. Das jüngste Mitglied der Comau Roboter Familie ist vollständig aus Aluminium und Magnesium gebaut und wiegt lediglich 30 kg, bietet eine maximale Reichweite von 630 mm und eine Tragkraft von 3 kg. Dank seiner kompakten Größe und außerordentlichen Geschwindigkeit, allesamt Eigenschaften, die ihm dem Titel des schnellsten Roboters seiner Kategorie einbrachten, ist er ideal für den Einsatz in einer Vielzahl von Produktionssektoren geeignet. „Wir denken dabei vor allem an Branchen wie Metallbearbeitung, Getränke und Nahrungsmittel, Elektronik und Kunststoffverarbeitung“, erläutert Daniel, „darüber hinaus für alle Anwendungen, die höchste Präzision und Geschwindigkeit in engen Arbeitsbereichen erfordern, wie Montage, Handhabung, Maschinenbeschickung und Pick&Place.“

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Die dem 6-Achs-Roboter eigene Steifigkeit sorgt für höchste Geschwindigkeit, Präzision und Wiederholbarkeit bei jeder Arbeitsphase, in der er eingesetzt wird. Ferner optimiert seine Hohlkörperkonstruktion den fließenden Übergang der Kabel und sorgt für Bewegungsflexibilität.

„Zudem schadet es dem Markterfolg sicher nicht, wenn ein Roboter ein schönes Design hat“, ist Daniel überzeugt. Deshalb weisen die Racer-Modelle ein modernes Design sowie eine neue Farbkombination auf. Tobias Daniel: „Die schwarz/metallic-graue Lackierung des Racer3 hebt ihn deutlich von den klassischen Comau-Robotern ab und steht symbolisch für den Beginn einer neuen Ära bei Comau Robotics.“ Der Slogan ´“Speed and Precision meet Beauty and Passion“ soll diesen neu eingeschlagenen Weg ebenfalls unterstreichen.

Der Racer3 ist der erste einer neuen Generation von allgemeinen Industrierobotern. „Die Nachfrage in dem Marktsegment der Kleinroboter entwickelt sich sehr stark, und mit dem ab November lieferbaren Racer3 werden wir in diesem Markt ein gewichtiges Wort mitreden.“

Auf der EMO demonstrierte der Racer3 seine Geschwindigkeit, Präzision und Wiederholbarkeit bei einer Pick&Place-Anwendung: Dabei übergab der Roboter mithilfe eines interaktiven Touchscreens den Gästen ein kleines Gadget. hs

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