Produktionssysteme

Stets das richtige Material an der Hand

Ob die in den eigenen Produkten verwendeten Materialien gegebenenfalls zu substituieren sind, ist nicht immer leicht zu beantworten. Grantas gleichnamiges Materialdaten-Informationssystem unterstützt deswegen in Version 5 nun gezielt die Materialsubstitution. Darüber hinaus gibt es neue Tools für die Verordnungen bei der Verwendung gefährlicher Stoffe sowie eine erweiterte Unterstützung von CAD- und CAE-Software.

Mit Version 5 des Materialdaten-Informationssystems Granta MI sollen Fertigungsunternehmen noch mehr Kontrolle über die in ihren Produkten verwendeten Materialien erhalten. Ein Schwerpunkt des neuen Releases liegt dabei mit dem Modul Granta MI:Substitute auf der Materialsubstitution – ein Hauptanliegen vieler Unternehmen. Anbieter Granta Design Ltd. will es Material- und Prozessverantwortlichen damit ermöglichen, Materialien aufgrund von Kosten, Eigenschaften, Lieferketten oder umweltpolitischen Regularien zu ersetzen. Solche Substitutionsprojekte seien oft kostspielig, riskant und schwierig umzusetzen, betont Granta. MI:Substitute ermögliche eine schnelle und kontrollierte Herangehensweise an diese Aufgabe, indem Ingenieure bei der Identifikation von Ersatzmaterialien unterstützt würden. Die Software hilft insbesondere dabei, umfassend zu verstehen, welche Auswirkungen die Substitution haben wird.

Interessant ist zudem die Möglichkeit, per Granta MI freigegebene, aktuelle und präzise Materialdaten in den jeweils erforderlichen Eingabeformaten für CAD- und CAE-Lösungen bereitzustellen. Über die MI:Gateway-Technologie in Version 5 lassen sich Materialdaten aus der firmeninternen Datenbank damit direkt in den CAx-Systemen sichten. Dies spart Zeit und reduziert das Fehlerrisiko; angesprochen werden die CAD-Software Pro/Engineer sowie die Simulationslösung Abaqus.

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Auch der Umgang mit gefährlichen Substanzen wird durch Granta MI abgedeckt. Ein weit verbreitetes Problem in Unternehmen ist es, dass legislative und technische Daten zu diesen Substanzen nur unvollständig vorliegen; oft mangelt es an dem Wissen, wo und in welchen Produkten diese Substanzen verwendet werden. Version 5 ermöglicht es hier, einen routinemäßigen Bericht zur Nutzung zu erstellen. Über Referenzdaten lässt sich selbst dann eine Analyse durchführen, wenn die firmeninternen Daten unvollständig sind. Mit der Software können darüber hinaus Berichte in Übereinstimmung mit Artikel 33 der REACH-Verordnung der EU erstellt werden. -co-

Kontakt in Deutschland über: Metatech GmbH, Kamen Tel. 02307/7192-100, http://www.meta-tech.de http://www.grantadesign.com

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