ERP-Software

Produkte steuern Produktionsprozess

Auf der Hannover Messe präsentiert die DFKI Smart Factory (DFKI - Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) erstmals eine modular aufgebaute, herstellerübergreifende Produktionsanlage, ganz im Sinne von Industrie 4.0. Gemeinsam mit namhaften Industriepartnern, darunter auch die Proalpha Gruppe, hat die Smart Factory eine komplette Produktionslinie realisiert, in der die Module unterschiedlicher Hersteller mit verschiedenen Steuerungsarchitekturen nahtlos zusammenarbeiten.

Der Demonstrator zeigt anhand mehrerer Produktionsmodule und Prozesseinheiten, wie die eingebetteten Produktionssysteme vertikal mit den betriebswirtschaftlichen Prozessen im ERP-System von Proalpha vernetzt sind. In einem mehrstufigen Prozessbeispiel steuert ein Auftrag aus dem ERP-System auf der Fertigungsebene über ein intelligentes Produkt als Informationsträger die weiteren Prozessschritte. Dafür erhält das Produkt via RFID-Chip alle relevanten Informationen vom übergeordneten ERP-System. Die weiteren Prozesse in den verschiedenen Produktionsmodulen werden anschließend vom Produkt selbst gesteuert. Zu jeder Zeit können Daten zum Produktionsstand an das übergeordnete ERP-System gesendet werden, um so bei Bedarf steuernde Maßnahmen einzuleiten beziehungsweise Prozessdaten in Echtzeit zur Auswertung zu bringen. Mit Abschluss des letzten Auftragsschritts werden alle Prozessdaten aus der Bearbeitung auf den RFID-Chip zurückgeschrieben. Am Ende des Fertigungsprozesses verfügt das Produkt über das Wissen des Herstellungsprozesses und des künftigen Einsatzgebiets. Mit dieser vertikalen Verknüpfung rückt das ERP-System näher an die Produktionsebene heran und unterstützt noch stärker den Gedanken des Real-Time-Processing. -csc-

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Proalpha, Weilerbach, Tel. 06374/800-0, http://www.proalpha.de

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