Produktionssysteme

„Product Life live“ in Stuttgart

Der Kongress "Product Life live" findet erstmals parallel zu den Fachmessen IT & Business und DMS Expo vom 20. bis 21.09.2011 auf der Messe Stuttgart statt. Diesmal unter dem Motto "PLM wie im richtigen Leben".

Dieses Jahr - der Kongress findet zum sechsten Mal statt - hat das Programmkomitee unter der Leitung von Professor Michael Abramovici, PLM-Spezialist von der Ruhr-Uni Bochum, etwas andere Akzente gesetzt als in den vergangenen Jahren. Als Einstieg in den Kongress wird es zwar ein Seminar von Abramovici geben, das in PLM-Grundlagen, Anwendungen und Trends einführt. Den Schwerpunkt der Veranstaltung bilden aber Themen, die sehr praxisorientiert sind: Best Practice Einführungserfahrungen, um voneinander zu lernen, wie man es am besten macht und unnötige Fehler in Konzept und Umsetzung vermeidet. Global Engineering, denn auch zwanzig Jahre nach der weitgehenden Auflösung der weltwirtschaftlichen Blöcke bleibt es eine der größten Herausforderungen, Engineering-Organisation und Management der Produktdaten unter globalen Bedingungen neu zu definieren. Und das Thema PLM-Architektur, denn schon in der Phase vor der Implementierung eines PLM-Konzeptes muss sichergestellt werden, dass diese einerseits passt, aber dass sie auch kontinuierlich weiter ausgebaut und an neue Herausforderungen angepasst werden kann. Den Telnehmern soll außerdem mehr Raum für Erfahrungsaustausch eingeräumt werden.

Anzeige

Einblicke in die Praxis

Über PLM-Ansätze und -Strategien berichten die Verantwortlichen der Fertigungsindustrie, unter anderem aus den Unternehmen Bosch und Siemens Hausgeräte, Festo, Knorr-Bremse, Hella, Hilti, Homag oder die Maschinenfabrik Bernhard Krone. Weitere Referenten haben sich laut Veranstalter aus den Branchen Fahrzeugbau und Luftfahrt, Maschinen- und Anlagenbau, Konsumgüter und der Werkzeugproduktion. Die Vorträge konzentrieren sich auf zahlreiche Kernfragen von PLM: Wie weit muss sich PLM auf Virtual Reality stützen, um Innovation optimal zu fördern? Was hilft ein zentrales PLM-Konzept bei der internationalen Ausrichtung eines Konzerns? Wie kann Komplexität so beherrscht werden, dass sie dem wirtschaftlichen Erfolg nicht im Wege steht? Was ändert sich am Änderungsmanagement, wenn eine PLM-Strategie dahintersteht? Und: Was muss ein Unternehmen beachten, wenn es von einem unternehmensweit für PLM eingeführten System auf ein anderes umsteigt?

Ergänzend zu Vorträgen und Diskussionen haben sich für die Partner Area bislang 13 Unternehmen angemeldet, die ihre Lösungen und Systeme präsentieren. Als Strategische Partner unterstützen Contact Software, Oracle Deutschland und Siemens PLM Software die Veranstaltung. -sg-

Mesago Messe Frankfurt GmbH, Frankfurt/Main, Tel. 0711/61946-37, http://www.productlife.de

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Produktdatenmanagement

Stimmige Daten für alle

Wie stellt der rein kundenspezifisch arbeitende Werkzeug-, Modell- und Formenbau sicher, dass Produktentwicklung und Auftragssteuerung mit einheitlichen Daten arbeiten? Die Ausgangsbasis dafür könnte kaum anspruchsvoller sein.

mehr...
Anzeige