Enterprise Resource Planning

ERP für produzierende Mittelständler

Fertigungstechnik ist hochkomplex. Produkte müssen diverse Funktionen erfüllen, einer bestimmten Größe entsprechen und nach einem strikt vorgegebenen Zeitplan entstehen. Nur bei einem optimalen Zusammenspiel von Organisation und Fertigungstechnik ist Wirtschaftlichkeit für den produzierenden Mittelstand garantiert. Die immer öfter geforderte individualisierte Herstellung kleiner und mittlerer Stückzahlen in diesen fein abgestimmten Prozess einzufügen, kann schnell Produktivität und Effizienz kosten. Die Auswahl eines ERP-Systems, um diese Herausforderungen strukturieren und lenken zu können, wird also in erster Linie von höchstmöglicher Flexibilität bestimmt.

Jeder Fertigungsprozess unterliegt mehreren Standards. Diese sind unabdingbar: Denn um Normen im festgelegten Zeitplan garantiert zu erfüllen braucht es strikte Vorgaben. Die Regelung des Fertigungsverfahrens ist jedoch nur die eine Seite der Medaille. Dazu kommt, dass immer auch Ansprüche der Kunden berücksichtigt werden müssen, die ständig komplexer werden. Ganz zu schweigen von aktuellen Marktentwicklungen, die Globalisierung und damit auch Internationalisierungen mit sich bringen. Höchstmögliche Flexibilität im Fertigungsprozess ist im Mittelstand also absolute Bedingung. Nur so kann auch aktuellen Trends Rechnung getragen werden, wie zum Beispiel die Forderung nach einem variantenreichen Angebot. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Anforderungen des Marktes und der Kunden mit der Wirtschaftlichkeit der Firma in Einklang zu bringen. Im schlimmsten Fall können gewünschte Produkte oder Varianten tatsächlich nicht angeboten werden – beispielsweise wenn Einzelteile in unrentablen kleinen Stückzahlen gefordert sind. Damit solche Ansprüche keine Marktanteile kosten wird klar: Fertigung ist mehr denn je eine Frage der Organisation.

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ERP-Systeme und die Qual der Wahl

Für diese geforderte optimale Organisation bieten sich ERP-Systeme an. Sie steuern die gesamte Planung im Fertigungsbereich. Dazu gehört die betriebswirtschaftliche Abwicklung des Unternehmensalltags, wie beispielsweise auch das Management von Personal und Maschinen. Doch der Markt der ERP-Systeme ist unübersichtlich. Ein allgemeiner Überblick hilft kaum weiter. Für Firmen ist es vielmehr entscheidend, ihren eigenen individuellen Bedarf zu erkennen bevor sie die Entscheidung für ein System treffen. Viele der ERP-Systeme versuchen beispielsweise, die in der Fertigungstechnik geforderten Standards nach DIN Norm 8580 allumfassend umzusetzen. Wird weiterhin klassisch produziert, sorgen diese ERP-Standards branchenübergreifend für Ersparnis und Effizienz. Firmen müssen allerdings damit rechnen, dass deren fehlende Individualisierung eine Anpassung ihrer Prozesse an das System verlangt. Dazu sind spezifische Ergänzungen im Zweifel gar nicht oder nur bei sehr großem Aufwand möglich.

Sich für ein speziell zugeschnittenes ERP-System zu entscheiden, würde allerdings vor allem das Firmenbudget enorm belasten. Eine eigens programmierte Software ist in der Regel nicht umfassend kompatibel mit weiteren IT-Systemen und wächst beispielsweise mit einer Internationalisierung der Firma nicht mit, muss also neu beschafft werden.

Individueller Standard in einem System

Die eigentliche Herausforderung für Unternehmen ist es also, beide Seiten der Medaille zu bedienen: Auf der einen Seite müssen firmeninterne Standards abgedeckt und auf der anderen Seite individuelle Kundenwünsche erfüllt werden können. Höchste Priorität erhält dabei die Planung und Organisation unternehmerischer Ressourcen. Die Software muss alle Geschäftsprozesse abdecken, die in einem Unternehmen zu finden sind von Vertrieb, Einkauf, Logistik, Produktion bis hin zu Betriebswirtschaft. ERP-Spezialisten wie die Planat GmbH bieten bereits für diese Standardanforderungen Individualisierungsmöglichkeiten an, um die Prozesse so weit wie möglich zu optimieren. Jedes Modul kann ganz nach Belieben an die bestehenden Unternehmensabläufe angepasst werden. Zudem garantiert die offene Systemarchitektur eine hohe Skalierbarkeit und unterstützt Wachstum und Entwicklung der KMUs.

Der Einsatz eines standardisierten ERP-Systems erfüllt also ganz basale Unternehmensanforderungen. Für die zweite Seite der Medaille, wie zum Beispiel dem Wunsch, Präzisionswerkzeuge in kleineren Stückzahlen produzieren zu können, braucht es allerdings technische Ergänzungen. Firmen, die sich im Entscheidungsprozess für ein ERP-System befinden, sollten darauf achten, dass das gewählte ERP-System überhaupt die Möglichkeit für individuelle Erweiterungen bietet. Ebenso sollte das System einfach zu bedienen sein und ein optimales Preis-Leistungsverhältnis aufweisen.

Im Falle des Anbieters Planat wird die Frage nach möglichen Erweiterungen durch Module gelöst, die einzeln zugeschaltet werden können. Damit werden individuelle Anforderungen abgedeckt. Während für die Fertigung im Werkzeug- und Formenbau beispielsweise eine Projektstückliste sowie wachsende Stücklisten und Arbeitspläne interessant sind, konzentriert sich die Automotive-Branche in der Regel mehr auf EDI-Integration und die Versandabwicklung. Einzelne Programm-Module werden spezifisch zugeschnitten auf die einzelnen Branchen in den ERP-Prozess einbezogen. Durch deren Kombination schneidern sich produzierende mittelständische Unternehmen einen Maßanzug, der flexibel jegliche Anforderungen der modernen Industrie meistern kann. -sg-

Planat, Ostfildern, Tel. 0711/16756-0, http://www.planat.de

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