Produktionssysteme

Neue ERP-Version von Microsoft

Die neue Version von Dynamics NAV wurde laut Hersteller in einigen grundlegenden Strukturen überarbeitet, um die Nutzung der ERP-Software (Enterprise Ressource Planning) weiter zu vereinfachen und die Produktivität eines einzelnen Mitarbeiters aber auch die eines ganzen Unternehmens zu steigern. Die neuen Funktionen sollen es Firmen ermöglichen, rasch auf Veränderungen im Marktgeschehen zu reagieren.
Konsequent weiterentwickelt hat der Software-Hersteller die »rollenbasierten Oberflächen«. 21 so genannte »Rollenzentren« versorgen den Mitarbeiter mit Daten, Werkzeugen und aufgabenrelevanten Funktionen, auf die er über eine einzige Oberfläche Zugriff hat. Diese 21 Zentren sollen den wichtigsten Jobfunktionen innerhalb eines klassischen mittelständischen Betriebs entsprechen und dem Mitarbeiter helfen, die zentralen Anforderungen an seine Funktion in der Firma zu meistern. Ein Rollenzentrum priorisiert dabei seine tägliche Aufgaben an Hand seiner Funktion im Betrieb. Es dient zudem dazu, neue Ansichten, beispielsweise branchenspezifische oder benutzerdefinierte Arbeitsoberflächen, zu erstellen.

Ein Beispiel hierfür sind die Prozesse des Einkaufs. Dieser Bereich ist im Wesentlichen für die Beschaffung sämtlicher Materialien und Artikel zuständig – vom Bürobedarf bis hin zu Lagerartikeln. Sein Ziel ist es, die von den jeweiligen Abteilungen benötigten Artikel kostengünstig in einem qualitativ hochwertigen Zustand zum gewünschten Termin zu erhalten. Typische Aufgaben eines Einkäufers sind dabei das Einholen interner und externer Angebote, Erstellen von Einkaufsbestellungen, Auffüllen des Lagerbestands sowie Überprüfen von Lieferscheinen, Einkaufsbestätigungen und Teillieferungen.

Anzeige

Microsoft Dynamics NAV 2009 bietet hier über ein Rollenzentrum, das speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen eines Einkäufers ausgerichtet ist, in der dem Mitarbeiter alle relevanten Daten in einer umfassenden Ansicht per Knopfdruck zur Verfügung stehen. Über dieses Zentrum erhält er unter anderem einen Überblick über anstehende und fällige Bestellungen sowie Rahmenbestellungen, Einkaufsanfragen, Einkaufsreklamationen und -gutschriften oder buchhalterisch relevante Vorgänge wie eine Kreditorenübersicht, fällige Einkaufsrechnungen sowie Buchungsblätter und Analyseberichte. Der Einkäufer behält alle Informationen im Blick, die er für eine schnelle Bearbeitung von Anfragen und Abrechnungen benötigt. Die langwierige Suche nach Informationen entfällt ebenso, wie mögliche Inkonsistenzen bei der Verarbeitung komplexer Einkaufsprozesse.

Ein weiterer Schwerpunkt wurde bei der Entwicklung auf die Analysefunktionen der Unternehmenssoftware gesetzt. Die neue Version bietet nun weitergehende BI-Funktionen (Business Intelligence), die dem Anwender auf Knopfdruck einen tiefen Einblick in die gespeicherten Daten geben sollen und helfen, Trends in der geschäftlichen Entwicklung zu identifizieren. Diese BI-Funktionen unterstützen Firmenleiter bei der Entwicklung aussagekräftiger Reports und Simulationen, bei der Überwachung von Projektfortschritten oder bei der Kontrolle von Schlüsselindikatoren des Unternehmens. -sg-

Microsoft Business Solutions, Unterschleißheim Tel. 089/3176-0, http://www.microsoft.com/germany/businesssolutions

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

Umsatzzuwachs

ams.group wächst zweistellig

Die ams.group wächst weiter. Im Geschäftsjahr 2017 stieg der Gruppenumsatz um 13,1 Prozent auf 23,7 Mio. Euro. Davon entfielen 19,0 Mio. Euro auf den deutschen Markt – ein Plus von 13,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

mehr...

ERP-Lösung

In aller Munde

Zwei von drei Tassen Kaffee weltweit, so der aktuelle Stand, werden auf Maschinen der im niederrheinischen Emmerich ansässigen Probat-Werke veredelt. Das 1868 gegründete Familienunternehmen ist Technologieführer.

mehr...