Produktionssysteme

ERP im Zeichen der SOA

»Während andere ERP-Unternehmen noch über das Pro und Kontra der neuen Technologie diskutieren, sind wir schon einen Schritt weiter«, betont der ERP-Hersteller Proalpha. »Machen statt reden« heißt die Devise für den diesjährigen Messeauftritt auf der Cebit in Hannover (Halle 5, Stand E18). Dort zeigt das Softwarehaus seinen Lösungsansatz zum Thema serviceorientierte Architekturen (SOA). Die Komplettlösung Proalpha biete schon heute die Basis, um die datentechnische Verknüpfung mit Kunden und Lieferanten, aber auch mit weiteren spezialisierten Systemen im Unternehmen sehr viel effizienter zu gestalten, betonen die Pfälzer. Im Kern der ERP-Lösung ist eine Kommunikationsstruktur am Werk, die verschiedene Services performant übernimmt. Sie kommuniziert nach beliebigen Nachrichtenstandards intern wie extern und bietet damit höchste Flexibilität bei der anwenderspezifischen Verbindung von Systemen, ohne in den Programmkern eingreifen zu müssen.

Noch stärker als bisher wird es nach Ansicht von Proalpha zukünftig darum gehen, auf die immer schneller werdenden Veränderungen in der Unternehmensorganisation flexibel zu reagieren und die Effizienz der Abläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu steigern. Die überbetriebliche Auftragsabwicklung sei ein klassisches Beispiel für einen Prozess, der durch die neue Technologie profitiert. So bieten sich durch den Einsatz von Services, zum Beispiel zur Anlage von Aufträgen oder zum Versand von Auftragsbestätigungen, völlig neue Möglichkeiten. Die Einbindung von Kunden und Lieferanten in die Lieferkette wird vereinfacht, Falscheingaben werden vermieden und Daten liegen immer aktuell vor. Dabei spielt es keine Rolle, mit welchen Systemen die verschiedenen Standorte, Niederlassungen und Partner arbeiten oder ob an den Standorten verschiedene Releasestände der gleichen Software genutzt werden. Der Datenaustausch über verschiedene Stufen einer Lieferkette wird wesentlich schneller, die Unternehmen sparen dadurch Kosten und Zeit.
»Zielsetzung der Weiterentwicklung des ERP-Systems ist der schrittweise Umbau in eine serviceorientierte Architektur mit Öffnung aller relevanten Geschäftsprozesse für die Integration von externen Systemen«, erklärt der Software-Hersteller. So behalte der Anwender auch zukünftig die signifikanten Vorteile einer integrierten Lösung und habe gleichzeitig die Möglichkeit, das ERP-Programm einfacher in heterogene Systemlandschaften und Supply-Chains einzubinden. Zunächst stehen die Intercompany-Funktionen im Fokus des Umbaus, da dieser Bereich für expandierende Mittelständler derzeit besonders wichtig ist. »Mit SOA haben wir einen Trend erkannt, der ERP-Anwendern neue Möglichkeiten an die Hand gibt, das eigene Unternehmen und die Abläufe mit Kunden und Zulieferern flexibel zu gestalten und immer wieder anzupassen. ERP-Software ohne entsprechende Kommunikationsinfrastruktur als Basis dürfte bald der Vergangenheit angehören«, resümiert der kaufmännischer Firmenvorstand Leo Ernst. -sg-

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Proalpha Software AG, Weilerbach Tel. 06374/800-0, http://www.proalpha.de

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