Produktionssysteme

Abas plant die Zukunft

Der diesjährige Kunden-Event abas 360° konnte mit rund 900 Teilnehmern einen neuen Rekord verbuchen. Der Karlsruher ERP-Hersteller informierte seine Kunden über die Unternehmensfusion, neue technische Entwicklungen und Expansionspläne.

Der ERP-Hersteller Abas hat sich einiges vorgenommen: Die Karlsruher mit globalem Expansionsdrang haben sich bis 2015 zum Ziel gesetzt, dem Mittelstand „die qualitativ besten internationalen ERP-Projekte“ zu bieten. Doch bei allen Wachstumsambitionen verliert das bodenständige IT-Haus seine – teilweise seit Jahrzehnten – treuen Kunden nicht aus dem Blick. Das zeigte sich auf dem Kundentag – abas 360° genannt – im September 2013. Den rund 900 Teilnehmern präsentierte die Abas-Mannschaft, sowie deren Partner, viele Neuerungen und Erweiterungen aus allen Funktionsbereichen der abas Business Suite.

Viele Anwender der abas Business Suite haben stetig wachsende Anforderungen hinsichtlich Prozessoptimierung und erweiterter Funktionalitäten an ihre Unternehmenssoftware. Usability, Prozessintegration, Performance und Internationalisierung sind einige Schlagworte in diesem Zusammenhang. Abas begegnet diesen Anforderungen mit weit reichenden technologischen und funktionellen Neuerungen. Von der Synchronität des Material- und Werteflusses über Unternehmenskennzahlen, dem Behälterkreislauf bei Automotive-Unternehmen bis zur GUI-Weiterentwicklung und dem neuen revolutionären Ansatz beim neuen Bedienkonzept des abas Web-Client. Die Teilnehmer am Kunden-Event konnten aus 46 Vorträgen rund um die abas Business Suite auswählen.

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Weltweit einheitliche Qualitätsstandards

Neben den technischen Neuerungen stand in diesem Jahr die geplante Fusion zwischen der Abas Software AG und Abas Projektierung Holding GmbH und deren Auswirkungen für die Anwender des ERP-Komplettpakets im Mittelpunkt des Events. Der Zusammenschluss beider Unternehmen wurde im Mai 2013 bekannt gegeben, im Januar 2014 soll die Fusion vollzogen sein. Laut Werner Strub, Vorstandsvorsitzender der AG, bietet dieser Schritt beiden Parteien Vorteile: „Die AG als Hersteller möchte ihren Umsatz, der bislang zu 80 Prozent aus Lizenzerlösen stammt, mit Dienstleistungen erhöhen, die Projektierung erhofft sich dadurch einen direkteren Einfluss auf die Entwicklung der ERP-Software sowie deren Vertrieb und Support. Und vor allem unsere Kunden sollen durch einen noch stabileren Geschäftspartner sowie praxisnahe Software-Entwicklungen und gute Betreuung profitieren.“

Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 ist die Abas Projektierung im Schnitt jedes Jahr um 15 Prozent gewachsen. Dieses Know-how in Unternehmensstrategie, Aus- und Weiterbildung sowie Implementierung der abas Business Suite wird an das gesamte Abas-Netzwerk weitergegeben. Abas-Partner können so ihre Kunden noch besser in allen Fragen der betrieblichen Prozessoptimierung unterstützen. Die Anwender profitieren von weltweit einheitlichen Qualitätsstandards, Beratungs-Know-how und die durch methodische Ausbildung neuer Mitarbeiter gestiegenen Support- und Service-Kapazitäten des Netzwerks.

Stefan Graf

Abas Software AG, Karlsruhe, Tel. 0721/9672301, http://www.abas.de

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