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Kunststoff-GleitlagerKunststoff schlägt Metall

Kunststoff-Gleitlager

Hochleistungskunststoffe für bewegte Anwendungen sind heute weltweit im Einsatz. So verdrängen beispielsweise Kunststoff-Gleitlager von Igus in industriellen Umgebungen wie Werkzeugmaschinen, Abfüllanlagen oder in Pneumatikzylindern zunehmend ihre metallischen Vorgänger.

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Feinstaub-AbsaugungDas Absaugen feiner Stäube

ist auch bei der Produktion von Rotorblättern für Windkraftanlagen gefragt. Denn die aus glasfaserverstärkten Kunststoffen gefertigten Rotorblätter erhalten in der mechanischen Nachbearbeitung mit schnelllaufenden Handschleifgeräten ihr Finish. Dabei ist eine wirksame Absaugung sicherzustellen, weil erhebliche Mengen GFK-Feinstaub freigesetzt werden, die mit hoher Geschwindigkeit ins Arbeitsumfeld gelangen. Zudem enthalten die Kunststoffharze Styrol, das bei der Verarbeitung freigesetzt wird und die Schleimhäute reizt.

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Werkstoffe (WS),: Das Absaugen feiner Stäube

Im Fall kleinerer GFK-Teile verwendet man dazu meist Kabinen, die über eine sehr wirkungsvolle Absaugung verfügen. Das ist bei Rotorblättern nicht möglich: Sie können Längen von 30 Metern und mehr erreichen. Da Enercon – der größte deutsche Hersteller von Windkraftanklagen – großen Wert auf Arbeits- und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter legt, hat er sich intensiv mit der Absaugung der Stäube direkt an der Emissionsquelle, also an den Handschleifern, befasst. Eine zentrale Absauganlage, die Ruwac für Enercon entwickelte, erfüllt in vollem Umfang die Anforderungen an den Arbeitsschutz und an die Wirtschaftlichkeit. In den Produktionshallen des Werkes Aurich wurden Rohrleitungen mit Anschlüssen für die Handschleifwerkzeuge verlegt. Damit können die Werkzeuge – und mit ihnen die Absaugung – orts­un­abhängig eingesetzt werden. Die Steuerung der drei zentralen Saugaggregate erkennt selbsttätig, wieviel Saugleistung benötigt wird und schaltet sich entsprechend ein oder aus. Die Saugaggregate erzeugen einen Unterdruck von 2.800 mmWS und können jeweils bis zu 704 m3/h Luft fördern.

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Und so sieht das Anlagenprinzip aus: Die an den Arbeitsplätzen abgesaugte, staubhaltige Luft erreicht zunächst einen Hochgeschwindigkeits-Zyklon, in dem gröbere GFK-Anteile abgeschieden und in einem Silo gesammelt werden. Ist im Silo ein definierter Füllstand erreicht, wird der Inhalt über eine Rohrdrosselklappe in einen Big Bag gefüllt. So werden schon rund 95 Prozent Staubanteil auf abgeschieden. Das nachgeschaltete Filter (Kategorie C) ist großzügig dimensioniert. Es hält auch die gesundheitsschädigenden Feinststäube zurück. Dabei überwacht sich das Filter selbst: Es meldet sich, wenn eine Abreinigung mit Druckluft erforderlich ist. Wird das Signal ignoriert, schaltet die SPS-gesteuerte Anlage ab.

Die einzelnen Komponenten wie Zyklon, Saugaggregate und Filter stammen aus dem Ruwac- Modulsystem, das es meist ermöglicht, für nahezu jede Situation eine abgestimmte Anlagenlösung zusammen zu stellen.ms

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