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Neuausrichtung des Schleifmittelgeschäfts von 3M

Schleifmittel„Robotics sind bei der Schleifanwendung kein Trend, sondern Realität“

Andreas Boxberger, General Sales & Marketing Manager bei 3M

3M hat sich vom Erfinder des wasserfesten Schleifpapiers im Laufe der Jahrzehnte zum Multiproduktanbieter entwickelt. SCOPE sprach mit Andreas Boxberger, General Sales & Marketing Manager bei 3M, über Trends und Perspektiven im Schleifmittelgeschäft. Für die Zukunft sieht er vor allem den Bereich der Automatisierung als wichtiges Einsatzfeld für technisch ausgereifte Präzisionsschleifmittel.

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Gebundene Schleifmittel stärkenNeuausrichtung des Schleifmittelgeschäfts von 3M

3M verzeichnet im Maschinen- und Glasgeschäft des Bereichs „Precision Grinding & Finishing“ seit Jahren eine rückläufige Nachfrage. Das Unternehmen erwägt nun einen Ausstieg aus beiden Geschäften. Gestärkt werden soll der Bereich „Gebundene Schleifmittel“ - ein strategischer Wachstumsmarkt für 3M.

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3M stärkt den Bereich „Gebundene Schleifmittel“

Sämtliche Produktions-, Test- und Forschungskapazitäten für keramisch gebundene Schleifmittel sollen in Meerbusch konzentriert werden. Der Nordrhein-Westfälische Standort soll zu einem Kompetenzcenter für „Superabrasive Schleifmittel“ ausgebaut werden. Hier investierte 3M bereits im letzten Jahr 1,2 Millionen Euro in ein neues Test-Center, in dem gebundene Schleifmittel für Präzisionsschleifanwendungen in der Automobil- und Werkzeugindustrie entwickelt und getestet werden.

Ein weiterer wichtiger Standort für das Schleifmittelgeschäft des Unternehmens ist das österreichische Werk in Villach. Dort investierte der Konzern in den letzten fünf Jahren rund 15 Millionen Euro. In Villach sind alle Aktivitäten rund um konventionelle Schleifmittel konzentriert. Trennscheiben und keramische Schleifscheiben für den weltweiten Einsatz in der Automobil-, Bau- und Stahlindustrie werden dort produziert. kp

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