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Pick-&-Place-SystemePlatz sparen

Pick-&-Place-Systeme: Platz sparen

Um unterschiedlich große Bohrer mit wenigen Millimetern Schaftdurchmesser nacheinander schnell und präzise aus einem Werkstückträger zu entnehmen, einem Beschriftungslaser zuzuführen und sie anschließend wieder in einen Werkstückträger abzulegen, setzt ein Hersteller auf eine vollautomatische Pick-&-Place-Anlage von IEF-Werner.

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ReallocationChancen im Osten

Der „Ostblock“ ist historische Vergangenheit. Der Osten Europas ist längst offen für alle. Auch für deutsche Unternehmer, die nach neuen Märkten und Chancen suchen. Dazu braucht es freilich eine Portion Mut – und sorgfältige Vorbereitung. Schließlich sollen die guten Absichten auch Früchte tragen.

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Handhabungstechnik (HB): Chancen im Osten

Genau hier setzt die Idee der Leipziger Messe-Macher an. Mit ihrer Veranstaltung Reallocation konzentrieren sie sich auf ausgewählte Wachstumsmärkte in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, die insbesondere für mittelständische Unternehmen in Bezug auf Kooperationen und Investitionen interessant sind. Dabei richtet sich die Auswahl der fokussierten Schwerpunktländer nach dem aktuellen sowie absehbaren Investitionsgeschehen in den östlichen und südöstlichen Regionen Europas.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Reallocation am 7. und 8. September stehen Polen, Tschechien, die Slowakei, Rumänien und die Türkei. Damit spannt die Kongressveranstaltung einen Bogen zwischen EU-Neulingen einerseits und EU-Beitrittskandidaten andererseits. Zu diesen Ländern werden Unternehmer, Wirtschaftswissenschaftler, Banker und Vertreter von Auslandsinvestitionsagenturen in Vorträgen und Diskussionen detaillierte Hintergrund-Informationen vermitteln, die für einen erfolgreichen Markteinstieg in diesen Länder unverzichtbar sind. Volkswirtschaftliche und politische Themen werden dabei ebenso behandelt wie rechtliche und immobilienwirtschaftliche. Ganz wichtig: Experten vergleichen die Investitionsbedingungen der Schwerpunktländer miteinander und stellen die Standortvorteile heraus, die diese Länder im europäischen Kontext vorzuweisen haben. Denn immerhin bestehen doch beispielsweise zwischen der seit Jahren modernisierten Volkswirtschaft Polens und dem noch immer sehr landwirtschaftlich geprägten Rumänien erhebliche Unterschiede. Damit der Praxisbezug nicht zu kurz kommt, berichten Unternehmer über ihre eigene Erfahrungen vor Ort. Und nicht zuletzt werben auch die Schwerpunktländer in einer begleitenden Ausstellung für ihre Standorte.

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Die grundsätzliche Idee der Reallocation ist es, interessierte Unternehmer schrittweise durch die einzelnen Phasen einer Investitionsentscheidung und den damit einhergehenden Fragestellungen zu führen. Die Entscheider aus dem Mittelstand sollen auf diesem Weg leichter erkennen können, in welchen Ländern beziehungsweise welchen Regionen und unter welchen Bedingungen ein Auslandsengagement am Erfolg versprechendsten ist. Das ist sicher kein schlechter Ansatz. Zumal dabei den Veranstaltern zur Folge zentrale Fragen der Planungs- und Rechtssicherheit, der Infrastruktur, Steuersituation und Produktivität ebenso zur Sprache kommen wie die Themen Arbeitskräftepotenzial, Fördermöglichkeiten und Eigentumserwerb.

Die Milliarden fließen

Polen, Tschechien und die Slowakei könne man zu jenen Ländern Osteuropas zählen, für die bereits die meisten Erfahrungen bei Auslandsinvestments vorliegen, so Wolfgang Marzin, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Leipziger Messe. Er meint: „Auf Grund der Marktgröße sowie der politischen und wirtschaftlichen Stabilität reißt das Interesse der Unternehmer an diesen drei Staaten nicht ab.“ Im Jahr 2003 hat das Ausland insgesamt rund 24 Milliarden Euro in den Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropas investiert. Im vergangenen Jahr flossen nach Schätzungen des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) etwa 31 Milliarden Euro in diese Region. Allein Rumänien war ausländischen Firmen 4,1 Milliarden Euro an Investitionen wert. Kein Wunder bei Stundenlöhnen von unter einem Euro! Der EU-Beitritt des Landes ist für 2007 im Gespräch.

Auch die Entscheidung, die Türkei mit in das Beobachtungsgebiet der Reallocation aufzunehmen ist vor dem Hintergrund der EU-Beitrittsverhandlungen zu sehen. Die türkische Regierung rechnet bis 2007 mit einem jährlichen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von durchschnittlich fünf Prozent und mit 1,65 Millionen neuen Arbeitsplätzen. Neue ausländische Investoren zeigten sich in den letzten Jahren zwar eher abwartend. Der Beschluss des Europäischen Rats, im kommenden Oktober die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zu starten, könnte hier aber für frischen Wind sorgen. Zumal die Türkei sich im Rahmen der Vorgespräche gegenüber der EU verpflichtet hat, ihre wirtschaftliche und politische Reformpolitik fortzusetzen. Mit seinen fast 70 Millionen Einwohnern bildet das Land einen starken Binnenmarkt und kann auf Grund seiner geografischen Lage eine zentrale wirtschaftliche Stellung im Dreieck Euro­pa, Naher Osten und Zentralasien einnehmen.

Mittelständischen Unternehmern, die ein Kontaktforum zur Anbahnung ihrer Auslandinvestitionen in den genannten Ländern suchen, sei der Besuch der Reallocation in Leipzig empfohlen. Nicht vergessen wollen wir an dieser Stelle aber auch den Hinweis auf das breit gefächerte Informationsangebot des Bundesagentur für Außenwirtschaft (www.bfai.de). Hier finden Sie zu allen genannten Ländern wichtige Basisdaten, mit denen Sie sich auf Ihren Kongressbesuch vorbereiten können.Michael Stöcker

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