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RoboterzellenGutes Team

Roboterzellen

Der Automatisierungs- und Fördersystemhersteller Asa bringt zwei kooperierende Roboter als Team für die Fertigung von Rotorträgern für Hybridantriebe aus der Automobilindustrie auf den Markt. Während ein Roboter das Produkt positioniert, entgratet der andere mit unterschiedlichen Werkzeugen die zahlreichen Bohrungen, Fräsungen und Kanten.

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Interview Heiko Röhrig, Leiter Vertrieb Systemintegratoren Motoman"Sensorik gewinnt an Bedeutung"

Von 2006 auf 2007 stieg der Gesamtumsatz der Roboter-Hersteller um 22 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro - und für 2008 rechnet der VDMA mit einem weiteren Wachstum von 12 Prozent. Wie sehen die Hersteller die weitere technologische und umsatzseitige Entwicklung? Für Motoman antwortet Heiko Röhrig, Leiter Vertrieb Systempartner, auf die Fragen von Chefredakteur Hajo Stotz.
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Montage- und Handhabungstechnik: "Sensorik gewinnt an Bedeutung"

SCOPE: Wie bewerten Sie die Roboter-Nachfrage in 2007 für Ihr Unternehmen?

Röhrig: Wir haben die Roboterstückzahl in 2007 analog zum Markttrend steigern können. Wir blicken zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurück.

SCOPE: Verspüren Sie einen Trend der produzierenden Industrie, wieder verstärkt in Deutschland zu investieren, um mit einer hoch automatisierten Fertigung und Robotern am Standort Deutschland profitabel zu arbeiten?

Röhrig: Automatisierung mit Robotern war und ist eine Möglichkeit, die Fertigung in Deutschland wettbewerbsfähig gegenüber einer Verlagerung in Länder mit niedrigem Lohnniveau zu halten. Einen aktuellen Trend, der automatisierten Fertigung am Standort Deutschland stärker als vorher den Vorzug gegenüber einer Verlagerung zu geben, verspüren wir nicht.

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SCOPE: Einer der wichtigsten Absatzmärkte für Roboter bildet die Automobilindustrie. Doch die Nachfrage in anderen Industrien wächst. Welchen Stellenwert nimmt bei Ihnen der Maschinen- und Anlagenbau ein?

Röhrig: Wir sind hier schon seit Jahren aktiv und dieser Bereich ist für uns ein wesentliches Standbein.

SCOPE: Wo sehen Sie die besonderen Anforderungen dieser Branche?

Röhrig: Die Anforderungen überlagern sich zu großen Teilen mit denen von anderen Bereichen. Es wird ein zuverlässiger, langlebiger Roboter mit Top-Performance, zum günstigen Preis, benötigt. Dazu kommt das erforderliche Know-how und der Service von uns als Roboterhersteller.

SCOPE: Ist die Automatisierung durch Roboter auch eine Lösung für kleinere Unternehmen und Lohnfertiger?

Röhrig: Eindeutig ja! Einfache Programmierung, der immer leistungsfähiger werdenden Roboter, hohe Flexibilität, bei sehr konkurrenzfähigem Preis zu Handarbeit bzw. konventionellen Systemen, sollten die angesprochenen Unternehmen über Roboterlösungen nachdenken lassen.

SCOPE: Zunehmend kommen Roboter auch direkt an Werkzeugmaschinen als Handling-Lösung zum Einsatz. Welchen Stellenwert hat diese Automatisierungslösung für Sie als Roboterherstellers? Haben hier nicht die Anbieter von Standardlösungen, also fertigen Zellen, die besseren Karten?

Röhrig: Wir liefern bereits seit fast zehn Jahren Roboter an Systemintegratoren, die diese in die angesprochenen Standardlösungen integrieren und sich sehr erfolgreich am Markt positioniert haben. Wir etablierten Ende des letzten Jahrtausends, gemeinsam mit zwei Systemintegratoren, ein erfolgreiches Standardsystem am Markt, was inzwischen getrost als Trendsetter bezeichnet werden kann und inzwischen von mehreren Anbietern in ähnlicher und weiterentwickelter Form angeboten wird.

SCOPE: Welche Bedeutung hat die Automatica in diesem Jahr für die Branche?

Röhrig: Wie bereits vor zwei Jahren erwarten wir auf der diesjährigen ¿Automatica¿ ein fachlich spezialisiertes und interessiertes Publikum. Unsere Erwartungen sind nicht zuletzt wegen der hohen Investition und Manpower, die wir in diesen Messeauftritt stecken, sehr hoch. Wir gehen jedoch davon aus, dass dieser Aufwand sich auch bei der diesjährigen Veranstaltung auszahlt.

SCOPE: Welche Neuheiten werden Sie auf der Automatica präsentieren?

Röhrig: Auf der "Automatica" können wir unsere Produkt- und Systemkompetenz in allen Anwendungen der roboterbasierten Automatisierungstechnik präsentieren. Diese reicht vom kleinen Scara, über unsere Schweißroboter mit interner Schlauchpaketführung, unser 7-achsiger "Snake"-Roboter, die 13- & 15-achsigen Dual-Arm-Roboter, die Standardgeräte bis zu hohen Traglasten, die Konsolgeräte, die Palettierroboter sowie last but not least unsere komplette Reihe an Lackierrobotern. Hier können wir uns dem Fachpublikum als Trendsetter der Robotertechnik präsentieren.

SCOPE: Welche weiteren Entwicklungen sind im Roboterbereich mittelfristig zu erwarten?

Röhrig: Die Sensorik wird immer stärker an Bedeutung im Roboterbereich gewinnen. Hochflexible Systeme, wie unsere "Snake"-Roboter und die Dual-Arm-Baureihe, werden in Verbindung mit Sensorik die Trends setzen. Unterschiedliche, dem Anwendungsbereich angepasste, Programmiermethoden befinden sich bereits in der Entwicklung. Das kabellose Programmierhandgerät wird sich durchsetzen. Dies sind nur einige Trends, die wir sehen.

SCOPE: Was erwarten Sie umsatzseitig für 2008 - in Deutschland und weltweit?

Röhrig: Wir erwarten uns in 2008 erneut ein starkes Wachstum. Wir haben ehrgeizige Ziele und gehen davon aus, diese auch zu erreichen. Vom vierten Quartal 2008 bis Ende 2009 werden wir zahlreiche Innovationen in allen Bereichen unseres Produktspektrums und darüber hinaus präsentieren, sodass wir uns erhoffen, überproportional wachsen zu können. Wir freuen uns auf eine spannende Zeit, mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten.

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