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Die kundenindividuelle Massenproduktion ist längst Industriealltag – was auch die Messtechniker spüren, denn sie werden angesichts immer kleinerer Losgrößen fast permanent mit neuen Messaufgaben konfrontiert.

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GebäudemanagementInvestment und Gebäudemanagement

Größere Verwaltungs- und Produktions-Liegenschaften zu verwalten und zu bewirtschaften ist eine komplexe Aufgabe. Und sie wird nicht einfacher. Die Ansprüche der Nutzer steigen, die Nutzungskonzepte ändern sich schneller als früher. Neue Technologien und Versorgungskonzepte sind ständig auf ihre Eignung zu prüfen und gegebenenfalls einzuführen.

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Gerade in größeren Unternehmen macht es Sinn, solche Aufgaben von spezialisierten Dienstleistern abwickeln zu lassen. Mit entsprechendem Know-how können Gebäude und Einrichtungen üblicherweise besser und über die Vertragslaufzeit kostengünstiger genutzt werden. Das Personalwesen wird von Mitarbeitern in diesem Bereich entlastet. Zudem besteht, je nach Vertragsgestaltung, Kalkulationssicherheit zu den Gebäudekosten über eine längere Periode.

Ein Beispiel für solche Gebäudemanagement-Dienstleistungen bietet das neu errichtete Bürogebäude an der Untermainanlage in Frankfurt am Main. Das gesamte Gebäude ist an die zwei Unternehmen vermietet. Die öffentliche Tiefgarage des Hauses wird von einer eigenen Gesellschaft betrieben. Der Auftrag umfasst einen umbauten Raum von 81.700 m3 über einen Zeitraum von 15 Jahren.

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Als ganzheitlicher Anbieter für integrierte Immobilienbewirtschaftung übernimmt der Dienstleister den Großteil des Gebäudemanagements in dem Büro- und Verwaltungsgebäude. Dazu gehört neben dem technischen und dem infrastrukturellen Gebäudemanagement auch das Energiemanagement.

Eine Besonderheit im Rahmen der Zusammenarbeit ist der „Total Technical Service“ (TTS), der in Frankfurt über den gesamten Projekt-Zeitraum zur Verfügung gestellt wird. Im Vordergrund dieses Konzepts stehen qualitative Zielstellungen der beiden Vertragspartner. Es obliegt der LGM – als Dienstleister – sämtliche erforderlichen Leistungen so zu planen und durchzuführen, dass die gemeinsam erarbeiteten Vorgaben eingehalten werden. Vorteil für den Kunden: Die Betriebsrisiken werden weitestgehend abgegeben, der Kontrollaufwand wird minimal. Werkvertragliches Ergebnisse statt nur Dienstleistung könnte man das Paket definieren.

Das integrierte Energiemanagement basiert auf einem Contracting-Modell für die zwei Mietparteien des Gebäudes. Für beide Unternehmen wird eine Netzersatzanlage zur Absicherung der umfangreichen IT-Anlagen im Gebäude betrieben. Dieses Projekt ist auf eine Laufzeit von zehn Jahren ausgelegt. In einem zweiten Teilauftrag wird das Zählerparkmanagement für einen Kunden abgewickelt. Damit liegt neben der Planung und der Installation der Mehrheit der Zählereinrichtungen auch die verursachungsgerechte Abrechnung der Mieter des Bankhauses in der Verantwortung des Dienstleisters. Dieses Zählercontracting ist über fünfzehn Jahre Laufzeit vereinbart.

Abgeben, was nicht zum Kerngeschäft gehört, und das ist bei den wenigsten Unternehmen der Einkauf von Energie oder der Betrieb der Aufzugsanlagen. Das verspricht nachhaltige Kostensenkungen, zumindest aber Kalkulationssicherheit über einen langen Zeitraum.dr

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