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MesstechnikEndress+Hauser baut US-Fertigung aus

Endress+Hauser

Der Mess- und Automatisierungstechnik-Spezialist Endress+Hauser hat seine Fertigung in den Vereinigten Staaten weiter ausgebaut. In Ann Arbor/Michigan erweiterte das Unternehmen für 9 Millionen US-Dollar die Produktion von Raman-Analysatoren; in Greenwood/Indiana entstand für 8 Millionen US-Dollar ein neues Werk für Temperaturmesstechnik.

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Greifsysteme, LinearwegsensorIntelligenz im Greifer

Pneumatisch angesteuerte Greifer und Dreheinheiten in Verbindung mit kleinen Wegmess-Systemen machen vor allem Parallel- und Zentrischgreifer mit geringen Abmessungen zu intelligenten Handling-Komponenten. Dies optimiert den Fertigungsprozess und senkt damit die Kosten.

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Linearwegsensor: Intelligenz  im Greifer

Seit Jahren bietet das Unternehmen Röhm universelle Greifsysteme für Robotergreifer an und unterstützt so Anwender bei Handlingaufgaben und Automatisierungslösungen. Greifen ist die Grundbewegung zum Erfassen und Halten und die Verbindung zwischen Robotik und Werkstück. Mit einem umfangreichen Sortiment lassen sich alle Beladungs- und Montagesysteme mit Röhm-Greifern versehen. Die neu vorgestellten Zwei-Backen-Parallel- und Drei-Backen-Zentrischgreifer mit kleinen Außenmaßen und für geringe Kräfte verfügen über eine neue, induktiv arbeitende Positionserkennung für eine kontinuierliche Positionserfassung. Die Sensorik ist so klein gehalten, dass ihr Gehäuse exakt in der weit verbreiteten T-Nut eines konventionellen Zylinderschalters untergebracht werden kann. Gerade den kleinen Greifern erschließen sich dadurch völlig neue Anwendungen. So lassen sich falsch liegende Teile erkennen oder bestimmte Komponenten identifizieren.

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„Bei kleinen Greifern wird eine kontinuierliche Positionserkennung immer häufiger nachgefragt“, so Produktgruppenleiter Wilfried Prange von Röhm, „konventionelle Endschalter mit binären Ausgangssignalen reichen meist nicht mehr aus.“ In enger Abstimmung mit dem Unternehmen Balluff, setzt Röhm nun dessen neuen Minisensor Micro-Bil ein. Die Sensorfläche ist um einiges kleiner als üblich. Die getrennte Auswerteelektronik lässt sich dort unterbringen, wo Platz ist. Als Positionsgeber dient ein im Greifer integrierbarer Magnet. Der Greifer kann nun Positionen im Bereich von 0 bis 10 Millimeter abfragen. Durch Auswertung des Greifwegs erkennen sie, ob ein Teil aufgenommen wurde und ob die Aufnahme richtig erfolgte. Bei einer Vielzahl unterschiedlicher Teile erkennen sie außerdem, welches Teil aufgenommen wurde. Möglich wird dies durch das analoge Ausgangssignal des Sensors, das ständig die aktuelle Position der Backen an die Maschinensteuerung weitergibt.

Kontinuierliche Positionserkennung

Gefertigt werden die Röhm-Greifer aus hochfestem und hartbeschichtetem Aluminium. Die Funktionsteile sind gehärtet, Innenteile vernickelt oder brüniert. Das verspricht hohe Zuverlässigkeit und lange Standzeiten bei geringem Eigengewicht. Aufgrund der langen Erfahrung hat das Unternehmen optimale Schmierverhältnisse bei seinen Greifern geschaffen und weist die wartungsfreie Funktion für mindestens fünf Millionen Zyklen aus. Aufgrund der T-Nutenführung mit optimierten Abstützungsverhältnissen reduziert sich die Gefahr von Verklemmungen drastisch. Greifkraftsicherungen über Federn sind sowohl bei Außen- als auch bei Innengreifern möglich. Die pneumatisch betätigten Zwei-Backen-Parallelgreifer der Programmreihe RPP umfassen Ausführungen mit einem Gesamtbackenhub von 6 bis 70 mm und maximal erreichbarer Greifkraft von 440–13500 N. Wobei sich der Anwender zwischen großem Backenhub mit normaler Greifkraft oder normalem Backenhub mit großer Greifkraft entscheiden muss. Mit den RPP-Greifern lassen sich Werkstücke mit Gewichten bis 55 kg greifen. Die Drei-Backen-Zentrischgreifer vom Typ RZP sind erhältlich mit 6 bis 70 mm Gesamtbackenhub und maximal erreichbarer Greifkraft von 870 bis 38300 N. Damit können Werkstücke bis 140 kg Gewicht sicher erfasst und bewegt werden. Darüber hinaus entwickelt und fertigt Röhm besondere Greifsysteme auch ganz gezielt für bestimmte Kundenanforderungen. So lassen sich Greiferform, Hübe und Kräfte für nahezu jede Handlinganforderung auf Wunsch als Sonderlösung herstellen. Zusammen mit passenden Schwenk- und Lineareinheiten bietet sich dem Anwender eine Lösung für fast jede Automatisierungsaufgabe. Dr. Peter Stipp / stipp@hoppenstedt.de

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