Scope Online - Industriemagazin für Produktion und Technik
Sie befinden sich hier:
Home> Automatisierung> Messen + Prüfen> Kostentransparenz ist Trumpf

MesstechnikEndress+Hauser baut US-Fertigung aus

Endress+Hauser

Der Mess- und Automatisierungstechnik-Spezialist Endress+Hauser hat seine Fertigung in den Vereinigten Staaten weiter ausgebaut. In Ann Arbor/Michigan erweiterte das Unternehmen für 9 Millionen US-Dollar die Produktion von Raman-Analysatoren; in Greenwood/Indiana entstand für 8 Millionen US-Dollar ein neues Werk für Temperaturmesstechnik.

…mehr

Nigel Brown, CEO von MicroleaseKostentransparenz ist Trumpf

Nach ein paar schwierigen Jahren sehen viele Unternehmen nun eine positive Entwicklung ihrer Wachstumszahlen. Für den langfristigen Erfolg ist nun entscheidend, die Gesamtbetriebskosten im Blick zu behalten. Ist dieses Bewusstsein vorhanden, wird es den Unternehmen auch gelingen, diejenigen Geräte zu beschaffen, die sie für ein kontinuierliches Wachstum benötigen, ohne dabei wertvolles Kapital zu verschwenden.
sep
sep
sep
sep
Leasing von Test- und Prüfgeräten: Kostentransparenz ist Trumpf

Spektrum-, Signal-, Netzwerkanalysatoren und andere High-End-Prüfgeräte sollen immer höhere Präzision, Frequenzen und Testgeschwindigkeiten bieten - aus diesem Grund sind sie mitunter auch extrem teuer. Und obwohl die Nominalzinssätze auf dem Markt niedrig sind, ist die Verfügbarkeit von Kapital stark eingeschränkt, so dass die realen Kapitalkosten besonders hoch ausfallen. Damit haben insbesondere junge Unternehmen zu kämpfen sowie Firmen, die unter einem hohen finanziellen Druck stehen.

Die Kosten im Blick

Unabhängig davon, ob es um die Entwurfs-, Prüfungs- oder Entwicklungsphase, die Inbetriebnahme, die Produktion oder die Fehlerbehebung geht: Das passende Equipment ist entscheidend, denn die Qualität der Ausrüstung kann sich auf den Erfolg des Projekts auswirken und, was besonders wichtig ist, die Zeit bis zur Marktreife verkürzen. Die Finanzierung der entsprechenden Neuanschaffungen kann sich schwierig gestalten. Eine Herausforderung ist es mitunter auch, die Kosten für teure Gerätschaften im Unternehmen überhaupt zu rechtfertigen. Bei der Bewertung einer Investition ist es wichtig zu erkennen, dass neben den offensichtlichen auch unsichtbare Kosten anfallen. Transparent ist natürlich der Preis für das Gerät. Beim Bemühen, das nötige Kapital hierfür im Voraus aufzubringen, ergeben sich aber weitere Aufwendungen für das Unternehmen. Je nach seinen finanziellen Prioritäten muss es dabei Verbindlichkeiten eingehen. Um sich außerdem auf die Messresultate verlassen zu können und Standards zu erfüllen, muss der Nutzer das Gerät über die Jahre regelmäßig kalibrieren lassen. Zudem muss er alle anfallenden Reparaturen durchführen lassen und das Risiko der Veralterung tragen. Um die Gerätschaften zu verwalten und zu lagern oder um auch die Übersicht über die anfallenden Kalibrierungen und Veränderungen der Einsatzorte zu behalten, müssen Unternehmen mit großen Gerätebeständen unter Umständen sogar zusätzliche Arbeitskräfte einstellen oder spezielle Software kaufen, was mit weiteren Ausgaben verbunden ist. Bis ein High-End-Messgerät ausrangiert wird, können diese Faktoren in der Summe dafür sorgen, dass die Gesamtbetriebskosten letztlich doppelt so hoch ausfallen wie der ursprüngliche Kaufpreis. Der Betrag steigt noch weiter an, wenn man einkalkuliert, dass die Gerätschaften oft nicht kontinuierlich im Einsatz sind. Laut eines Gutachtens des Marktforschungsunternehmens Frost & Sullivan ist bei Prüf- und Messtechnik eine Auslastungsquote von gerade einmal 20 Prozent nichts Ungewöhnliches. Mit anderen Worten, man hat zwar in eine uneingeschränkte Verfügbarkeit der Geräte investiert, muss dann aber hinnehmen, dass die Instrumente für vier Fünftel der Zeit gar nicht zur Anwendung kommen. Aus diesem Grund ist es nur zu verständlich, dass Gerätenutzer und Projektplaner jedes Testgerät unter die Lupe nehmen und sich fragen: Rechtfertigt die zu erwartende Nutzung dieses Instruments den Einsatz von Investitionskapital und die laufenden Wartungskosten? Oder sollte man nicht besser für die entsprechende Phase des Projekts ein Gerät mieten?

Anzeige

Intelligentere Strategien

Um innerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten von den neuesten technischen Entwicklungen profitieren und schnellere Markteinführungszeiten erreichen zu können, prüfen heute immer mehr Unternehmen, wie sie erhebliche Summen sparen können, indem sie ihre anfänglichen Barauslagen reduzieren und neue Möglichkeiten zur Senkung ihrer laufenden Kosten nutzen. In der Praxis bedeutet dies, dass man sich den Bedarf an Geräten und ihre Nutzung genauer anschaut. Ein Ansatz könnte sein, dass man zuerst feststellt, wie lange man die Ausrüstung aller Wahrscheinlichkeit nach verwenden wird. Es dürfte dabei schwierig werden, eine genaue Schätzung abzugeben. Als Ausgangspunkt bietet es sich deshalb an, eine Kategorisierung vorzunehmen, die die Geräte danach unterscheidet, ob sie nur für einen bestimmten Zeitraum, von Zeit zu Zeit oder kontinuierlich und viele Jahre lang benötigt werden. Nicht vergessen darf man dabei den Faktor einer möglichen Veralterung: Wird man in ein paar Jahren ein neueres Modell beschaffen müssen? Anstatt zur Standardlösung zu greifen und Geräte zu kaufen, ziehen Unternehmen verstärkt Mietlösungen in Betracht, die ihnen mehr Flexibilität und Einsparungsmöglichkeiten bieten. Dabei besteht einer der größten Vorteile für die Nutzer darin, dass sie ihre Bestände an Prüf- und Messtechnik leichter an den jeweils aktuellen Projektphasen ausrichten können. Mit den Höhen und Tiefen, mit denen das Geschäftsklima gegenwärtig aufwartet, kommen sie so besser zurecht. Auch Geschwindigkeit und Einfachheit gehören zu den Vorteilen der Mietlösungen, denn sie gewährleisten, dass hochmoderne Geräte genau zur richtigen Zeit und ohne großen Aufwand für das Unternehmen zur Verfügung stehen.

Entlastung als Ergebnis

Welche Geldmittel stehen zur Finanzierung des Equipments zur Verfügung und welche Auswirkungen wird eine umfangreiche Zahlung auf den gesamten Cashflow des Unternehmens haben? Mit diesen Fragen müssen sich Unternehmen auseinandersetzen. Selbst wenn das Gerät höchstwahrscheinlich ohne Unterbrechung im Einsatz sein wird, besteht die Möglichkeit, die finanzielle Belastung für das Unternehmen zu reduzieren. Mit Leasingverträgen steht einer intensiven Nutzung der Ausrüstung nichts im Weg. Gleichzeitig hat Leasing eine Reihe von Vorteilen: Die Kosten der Ausrüstung fallen über einen längeren Zeitraum verteilt an, und anstatt sich um Kalibrierung, Reparaturen oder um Zeitpläne für die Durchführung dieser und ähnlicher Maßnahmen kümmern zu müssen, können sich die Nutzer der Geräte auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Für die meisten Firmen stellen Veränderungen an der Art und Weise, wie Gerätschaften beschafft werden, einen Lernprozess dar. Doch gegenwärtig wird Prüftechnik in einem atemberaubenden Tempo weiterentwickelt und verbessert, um mit dem Bedarf Schritt zu halten, den sich entfaltende Sektoren im High-Tech-Bereich anmelden. Vor diesem Hintergrund wird es immer wichtiger, verschiedene Beschaffungsoptionen abzuwägen, um zu gewährleisten, dass die neuesten Geräte verfügbar sind. In gleichem Maße können es weder die einzelnen Nutzer noch die Unternehmen angesichts des nach wie vor von Unwägbarkeiten geprägten wirtschaftlichen Klimas vermeiden, die Gesamtbetriebskosten zukünftiger Anschaffungen abzuschätzen und zu senken. Dabei muss es darum gehen, das verfügbare Kapital zu schützen und gleichzeitig bessere Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Nutzer zur richtigen Zeit auf die ideale Prüf- und Messtechnik zurückgreifen können. lg

Anzeige
Diesen Artikel …
sep
sep
sep
sep
sep

Weitere Beiträge zum Thema

Flottenmanagement

Betriebskosten senken5 Tipps zum strategischen Maschinenflottenmanagement

Die Finanzierungs- und Leasing-Experten von DLL haben einen Routenplan zusammengestellt, der zeigt, dass die effiziente und strategische Zusammenarbeit von operativem Geschäft und Finanzabteilung unerlässlich für das erfolgreiche Management der geleasten oder gemieteten Maschinenflotte ist: Hängen doch die Gesamtbetriebskosten eng damit zusammen, wie gut diese beiden Bereiche miteinander kommunizieren.

…mehr
Rechenbeispiel - Wieviel Kleidung braucht ein Mitarbeiter

Berufskleider-Leasing„Wie viel Kleidung muss ich für jeden Mitarbeiter anschaffen?“

„Bei der Anschaffung zählt gute Planung“, erklärt Alexander J. Neuzerling, Verkaufsleiter der Itex Gaebler-Industrie-Textilpflege. Denn selten reicht eine Ausstattung pro Mitarbeiter. Damit die Anschaffung nicht zu teuer wird, rät der Experte zu einem Leasingmodell.

…mehr

LeasingFlexibel finanzieren

Kurzlebige Trends erfordern auch in der Industrie eine hohe Anpassungsfähigkeit von Unternehmen und bedürfen damit einer flexiblen Finanzierung. SüdLeasing hat daher den SL-Flex-Leasingvertrag entwickelt, bei dem die geplante Vertragslaufzeit in drei Leasingperioden aufgeteilt wird: die Grundmietzeit, die Anschlussmietzeit und die sogenannte dritte Periode.

…mehr
Anlagen leasen: Flexibel am Ende der Laufzeit

Anlagen leasenFlexibel am Ende der Laufzeit

Im Rahmen des Leasingkonzepts Fair Market Value (FMV) bietet der De Lage Landen Leasing (DLL) die Option, Anlagen und Betriebsmittel über eine vereinbarte feste Laufzeit für einen monatlich oder quartalsweise zu zahlenden Betrag zu nutzen.

…mehr

NutzfahrzeugeGebrauchte per Mausklick leasen

Volkswagen Nutzfahrzeuge bietet privaten und gewerblichen Einzelkunden in Deutschland ab sofort die Möglichkeit, junge Gebrauchtwagen über das Internet zu leasen.

…mehr
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neue Stellenanzeigen

Direkt zu:


ExtraSCOPE


TrendSCOPE


Robotik in der industriellen Fertigung