Vom Sensor zur Sensorintelligenz

Sick feiert 70-jähriges Firmenjubiläum

Am Montag feierte die Sick AG ihr 70-jähriges Firmenjubiläum. Dr. Robert Bauer, Vorsitzender des Sick-Vorstands, begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft. Neben dem Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gratulierten auch Roman Götzmann, Oberbürgermeister der Stadt Waldkirch, und Hanno Hurth, Landrat des Landkreises Emmendingen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Mitte) gratulierte Gisela Sick und Dr. Robert Bauer.

In seiner Rede sprach Ministerpräsident Kretschmann seine Anerkennung aus: „Wir feiern ja heute nicht einfach nur eine Zeitspanne, sondern eine wahre Erfolgsgeschichte, die vor 70 Jahren quasi mit einem ‚Garagenunternehmen‘ begonnen hat. Inzwischen ist Sick ein Global Player und gehört zweifelsohne zu den Weltmarktführern in seiner Branche. Da freut man sich als Ministerpräsident, wenn man weiß, dass baden-württembergisches Knowhow, dass Produkte, die von Menschen in unserem Land erdacht und hergestellt wurden, weltweit genutzt und geschätzt werden.“

Gisela Sick, Witwe des Firmengründers Dr. e.h. Erwin Sick und Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrats der Sick AG, ließ es sich nicht nehmen, an die Anfänge des Unternehmens und die Idee zu erinnern, zwei Technologien zur Sensorik zu vereinen: „.Man hatte elektrotechnische Dinge gebaut und optische. Aber die Kombination von beidem in einem Gerät, aus der dann die Sensoren entstanden sind, das war eine Neuerung.“ Heute ist Sick einer der weltweiten Technologie- und Marktführer für Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen – ein Global Player mit mehr als 7.400 Mitarbeitern und einem Umsatz von knapp 1,3 Mrd. Euro im Jahr 2015.

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Dr. Robert Bauer erläuterte in seiner Festrede den technischen Fortschritt der vergangenen Jahrzehnte, in dessen Umfeld das Unternehmen Sick gegründet und mit genialen Ideen zum Weltmarktführer wurde: „Dr. Erwin Sick wollte nicht nur die Technologie vorantreiben, sondern auch praktische Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen finden.“ Die unternehmerische Weitsicht des Firmengründers ist auch heute noch fest in den Genen von Sick verankert. „Die zeitnahe Entwicklung neuester Technologien und deren Einsatz für die Sensorik sind Gründe für den Erfolg des Unternehmens. Heute gestalten wir die Zukunft von Sick im Umfeld von Industrie 4.0. Mit der Konzentration auf die quasi unbegrenzten Möglichkeiten der Sensorik schaffen wir eine ausgezeichnete Grundlage für den langfristigen Erfolg des Unternehmens“, so Dr. Robert Bauer weiter.

Beim anschließenden Empfang tauschten sich die Gäste über die vergangenen 70 Sick-Jahre aus und schwelgten gemeinsam in Erinnerungen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch das Freiburger Barockorchester unter Leitung des Solisten Kristian Bezuidenhout.

Vom Sensor zur Sensorintelligenz

Deutschland im Jahr 1946 – Stunde null für Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. In Vaterstetten bei München hat Erwin Sick in dieser schwierigen Zeit den Mut, Pioniergeist zu beweisen und seine Überzeugung zu verwirklichen. Seine Idee: Optik mit Elektronik für friedliche Zwecke zum Nutzen des Menschen kombinieren. Als „Erfinder aus Leidenschaft“, wie er sich selbst bezeichnet, will er „Geräte mit Pfiff“ entwickeln, die „mehr als andere können“ – sich durch Innovation, Qualität und besonderen Nutzen auszeichnen und abheben. Mensch und Umwelt schützen – die persönliche Motivation von Erwin Sick ist nicht nur Triebfeder seines unternehmerischen Handelns, sondern weist der jungen Firma früh den Weg in nachhaltige Wachstumsmärkte. kf

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