Leitwertsensoren

Messungen von Rein- und Reinstwasser

mit Leitfähigkeiten von ca. 0,05 µS/cm (18,3 MΩ) bis ca. 500 µS/cm) erfolgen mit konduktiven Leitwertsensoren nach dem 2-Elektroden-Prinzip. Entscheidend für gute Messergebnisse sind hier die Zellenkonstanten der Sensoren. So muss für die Messung von Reinstwasser höchster Güte (unter 1 µS/cm) zwingend eine Messzelle mit Zellenkonstante K = 0,01 eingesetzt werden. Im Bereich von 10 µS/cm bis max. ca. 500 µS/cm kommen Zellen mit K = 0,1 zum Einsatz. Für diesen Bereich hat Jumo zwei neue Messzellen (K = 0,1 und K = 0,01) entwickelt.

Die mediumsberührenden Teile sind aus Edelstahl 1.4435 (316L) in elektropolierter Qualität gefertigt. Für sie können Abnahmeprüfzeugnisse nach EN 10204 3.1 sowie Rauigkeitszertifikate (besser 0,8 µm gemäß Ph. Eur. bzw. ASTM International) zur Verfügung gestellt werden. Die verwendeten Dichtungen und Kunststoffe entsprechen den Anforderungen der FDA und sind physiologisch unbedenklich. Die Zellenkonstante kann ausgemessen und mit ASTM-Prüfzeugnis bestätigt werden. Dies ist insbesondere bei Pharmawasseranlagen von Bedeutung. Der elektrische Anschluss erfolgt über M12-Stecker. Zur Temperaturerfassung ist ein Pt1000, Klasse A, integriert.

Der Sensor wurde mit dem Peka-Prozessanschlusssystem ausgestattet. Dieses besitzt eine EHEDG-Zulassung und genügt damit den höchsten Hygieneansprüchen. Dank des modularen Systemaufbaus kann der in Lagerausführung vorhandene Sensor schnell mit jedem vom Kunden gewünschten Prozessanschluss ausgestattet werden. Der passende Adapter (z. B. Clamp, Varivent, Milchkegel, Einschweißstutzen) wird als Modul auf den Sensor geschraubt.st

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Prospekt FlüssigkeitsanalyseHier geht es zum download...

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